Die exotischsten Drehorte der Welt

An diesen Locations fühlt ihr euch wie im Film

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Filmreif: die schönsten Drehorte 

Ob verlassene Planeten, ferne Inseln oder vergangene Zeiten: Manche Filmschauplätze sind scheinbar nicht von dieser Welt. Um die außergewöhnlichsten Film-Sets zu finden, jagen Location-Scouts um den ganzen Erdball. Wir stellen die exotischsten Drehorte vor – und helfen euch, dem Winterblues für einen kurzen Moment zu entfliehen. Viel Spaß!

 

Monuriki (Cast Away)

Monuriki heißt das Südseeparadies, auf dem die Inselszenen von Cast Away gedreht wurden. Das verlassene Eiland gehört zur nordwestlichen Sektion der Fidschis und ist eine echte Schönheit: Feiner Sandstrand, auslaufende Korallenriffs und ein üppiger Palmenwald machen das Eiland zum Tropentraum. Weshalb wollte Tom Hanks hier noch mal weg?

 

Petra (Indiana Jones und der letzte Kreuzzug)

Die Felsenstadt Petra ist die berühmteste Sehenswürdigkeit Jordaniens. Schon der Weg dorthin ist aufregend: Folgt man der rund einen Kilometer langen, aber nur zwei Meter breiten Felsschlucht, eröffnet sich der dramatische Blick auf die riesige Fassade des Al-Khazneh – der königlichen Grabstätte. Das perfekte Setting für Spielbergs Abenteuerfilm: Hier suchten Harrison Ford und Sean Connery nach dem Heiligen Gral.    

 

St. Vincent (Fluch der Karibik)

St. Vincent ist so, wie sich Hollywood-Filmemacher eine Pirateninsel vorstellen: Verführerisch liegen die weißen Strände und das kristallklare Wasser unter karibischer Sonne, hinter jeder zweiten Palme vermutet man einen Goldschatz. Lebenslust und Abenteuer liegen auf St. Vincent förmlich in der Luft. Die Traumkulisse für ein Piratenspektakel wie Fluch der Karibik.

 

Zhangjiajie National Forest Park (Avatar)

Avatar gehört zu den teuersten Filmen aller Zeiten: 15 Jahre bereitete sich James Cameron auf den Dreh vor und schuf im Studio den fernen Planeten Pandora. Als Vorbild für die Heimat der Na’vi diente der Zhangjiajie National Forest Park im Süden Chinas, der digital rekonstruiert wurde. Es kostete eine unvorstellbare Menge an Speicherplatz, all die Pflanzen, Tiere, Gesteinsformationen und Berge digital nachzumodellieren: über ein Petabyte, also über 1.000 Terabyte.

 

Aït-Ben-Haddou (Game of Thrones)

Etwa vier Stunden von Marrakesch entfernt liegt Aït-Ben-Haddou. Auf den ersten Blick wirkt die Siedlung wie eine gigantische Sandburg. In der dritten Staffel von Game of Thrones wird Aït-Ben-Haddou zur Sklavenstadt Yunkai, die die Drachenlady Daenerys Targaryen mit ihren Truppen belagert. Die Wüstenstadt ist heiß begehrt bei Filmemachern: Von „Prince of Persia“ über „Gladiator“ bis hin zu „Die Mumie“ wurden hier bislang über 20 Blockbuster gedreht.

 

Kaua’i (Jurassic Park, Jurassic World)

Die hawaiianische Insel Kaua’i bietet zwar keinen T-Rex, dafür aber Traumstrände und üppige Landschaften wie im Paradies. Kaua’i wird als die grünste Insel Hawaiis bezeichnet und trägt den Spitznamen „Garteninsel“. Die bis zu 1.200 Meter hohen, gezackten Berge des Eilands liefern in Jurassic Park und Jurassic World die beeindruckende Kulisse, die die Gäste bei ihrer Ankunft auf Isla Nublar willkommen heißt. Immerhin: Im Gegensatz zu den Protagonisten könnt ihr die Schönheit der Insel genießen, ohne euch Sorgen um wild gewordene Velociraptoren machen zu müssen.  

 

Wadi Rum (Lawrence von Arabien)

Wadi Rum gilt mit seinen spektakulären Klippen und bizarren Sandsteinfelsen als die schönste Wüste der Welt. Lawrence von Arabien machte Wadi Rum jedoch legendär: Hier führte der britische Offizier den Aufstand gegen die Türken an, hier wurde sein Leben an den Originalschauplätzen verfilmt. Das Wüstenepos von David Lean mit Peter O’Toole erhielt 1963 sieben Oscars und vier Golden Globes. In seinen Tagebüchern beschrieb Lawrence von Arabien Wadi Rum als „weitläufig, einsam und gottähnlich“. Stille Flecken lassen sich dort auch heute noch finden – trotz der Touristen.

 

Khao Phing Kan (James Bond – Der Mann mit dem goldenen Colt)

James Bond ist nicht nur versiert im Umgang mit Waffen und Frauen. Besonderes Talent zeigt er auch darin, die schönsten Flecken der Erde aufzuspüren. Ein Höhepunkt ist sein Besuch auf Scaramangas Inselversteck. Es handelt sich dabei um die Kalksteinerhebung Khao Phing Kan bei Phuket. Berühmt ist der vorgelagerte „James-Bond-Felsen“: eine 30 Meter hohe, grün bewachsene Felsnadel im türkisblauen Gewässer. Auch Geheimagenten brauchen mal Urlaub!

 

Chott el Djerid (Star Wars)

Obwohl große Teile der Weltraumsaga im Studio oder am Computer entstanden, sind sehr viele reale Schauplätze in den Filmen zu sehen. Zu den wichtigsten Locations gehört die tunesische Salzwüste Chott el Djerid. In der Nähe des Ortes Tozeur können Fans das Heim von Anakin und Luke Skywalker besichtigen. Nur wenige Kilometer entfernt liegt das Filmset Mos Espa, benannt nach Anakin Skywalkers Heimatstadt. Hier entstanden die Szenen, die auf dem Wüstenplaneten Tatooine spielen – inklusive Podrennen-Arena, Marktplatz oder Sebulbas Café.

 

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