Guck mal, wer da bellt

Das Fernsehen ist auf den Hund gekommen

DOG TV heißt der Sender, der ein Programm speziell für Vierbeiner ausstrahlt. Wir zeigen, was er kann – und weshalb DOG TV das Zusammenleben von Mensch und Tier verbessern kann.

TV mit Wau-Effekt

Fressen, Schlafen, Gassi gehen, gelegentlich den Postboten ankläffen. Gar nicht schlecht, so ein Hundealltag. Fast acht Millionen Hunde leben laut einer Studie des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) und des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) in Deutschland. Doch was machen die Vierbeiner, wenn Frauchen und Herrchen nicht zu Hause sind? Die Forschung zeigt: Einsamkeit und Trennungsangst belasten viele Haustiere. Zum Teil reagieren sie darauf, indem sie Möbelstücke zerkauen oder – zum Ärger der Nachbarn – ohne Unterlass bellen. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass Besitzer ihren Hund ins Tierheim geben – da helfen auch sogenannte Spionkameras für die eigenen vier Wände nicht.

Eine Alternative bietet der Digitalsender DOG TV. Er ist speziell auf die Bedürfnisse der Vierbeiner abgestimmt: mit einem Fernsehprogramm, das die Tiere stimuliert, für Entspannung sorgt und ihnen helfen soll, die Angst vor der Einsamkeit zu überwinden. Klingt zwar erst einmal skurril, kann laut wissenschaftlichen Studien aber durchaus funktionieren. Einer Untersuchung des Wissenschaftsverlages Springer Science+Business Media zufolge erkennen Hunde ihre Artgenossen auf dem Bildschirm und können sogar das Bellen eines TV-Hundes als solches wahrnehmen.

Vierbeiner erobern die Fernbedienung

Fernsehen für Fellnasen

Trotz dieser sensorischen Fähigkeiten der Hunde können sie keinem klassischen TV-Programm für Menschen folgen. Wie sieht also das Angebot von DOG TV aus? Zuerst einmal ist es wichtig, die eingeschränkte Farbwahrnehmung der Tiere zu berücksichtigen. Im Gegensatz zum Menschen sehen Hunde nur die Farben Blau und Gelb. Darüber hinaus benötigen sie eine hohe Bildfrequenz, um ein flackerfreies Bild wahrnehmen zu können. Diese Bildfrequenz wird erst durch moderne Fernsehgeräte unterstützt, deren technische Möglichkeiten DOG TV als Teil des HDTV-Angebots von EntertainTV ausreizt. Ein weiterer Vorteil: Sollte Ihr Haustier mal während einer Sendung einschlafen oder weglaufen, können Sie die Sendung mit der Restart-Funktion neu starten. Und hat Ihr Hund einmal keine Zeit – zum Beispiel, weil er im Garten herumtollt – können Sie seine Lieblingssendung unkompliziert aufnehmen und später abspielen.

Für den Sendeplan ergeben sich dadurch ganz spezielle Anforderungen: Es folgt nicht nur ein Tierfilm auf den anderen, sondern die Sendungen sind vor allem auf Bellos sensorische Bedürfnisse abgestimmt. Verträumte Kamerafahrten über saftige Almwiesen gibt es da zu bestaunen. Ebenso befinden sich Lehrfilme zum Umgang mit Postboten und Kleinkindern im Programm. Und wen beobachten nicht nur Zweibeiner am liebsten? Richtig: die eigenen Artgenossen. Deshalb wedeln einem von der Mattscheibe auch jede Menge Hunde entgegen. Hunde im Großstadtdschungel, Hunde beim Ballspielen, Hunde in sanfter Brandung.

Wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis

Dass das Programm so aussieht, ist kein Zufall: Die drei Themenblöcke „Meditation”, „Entspannung” und „Reizaussendung” zeigten bei Voruntersuchungen den größten Effekt bei den Vierbeinern. Sogar Ton und Farbe der Sendungen sind für die Besonderheiten hündischer Sinne optimiert – für eingeschränkte Farbwahrnehmung und empfindliches Gehör.

Hund und Herrchen vereint vor dem Fernseher

Wie ein Hund auf eine Fernsehsendung reagiert, lässt sich übrigens nicht pauschal beantworten. Genau wie Menschen haben auch Tiere einen individuellen Charakter. „Manche zeigen ausgeprägtes Territorialverhalten, manche nicht. Manche mögen Menschen, andere hassen sie. Manche jagen, andere nicht. Manche sind aggressiv, andere scheu“, sagt Nicholas Dodman, wissenschaftlicher Leiter bei DOG TV. Aber zumindest zerkaute Möbelstücke sollten der Vergangenheit angehören.

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