Schiri, wir wissen, was deine Zeichen sind!

Wir erklären die Zeichensprache der Schiedsrichter

Einem Spiel der schnellsten Mannschaftssportart der Welt permanent zu folgen, ist eine echte Herausforderung. Umso beeindruckender ist also die Leistung der Schiedsrichter im Eishockey. Sie fällen ihre Entscheidungen binnen hundertstel Sekunden und müssen sich dabei auch noch sicher sein, dass sie richtigliegen. Denn jeder Pfiff kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Ein einzelner Schiedsrichter wäre sicher überfordert mit dieser Aufgabe. Daher befinden sich je nach Liga und Verband ein oder zwei Hauptschiedsrichter sowie zwei Linienrichter auf dem Eis und leiten das Spiel.

Damit ihr als Zuschauer ebenfalls voll auf der Höhe seid und sofort wisst, was die Schiedsrichter pfeifen, haben wir die wichtigsten Schiedsrichterzeichen zusammengestellt und erklären, was sie bedeuten.

 

Abseits

Diese Geste dient nicht der Spielerbegrüßung, sondern zeigt an, dass auf Abseits entschieden wurde. Wenn die angreifenden Spieler die Angriffszone ohne Puck-Berührung verlassen, gibt es keine Unterbrechung. Ansonsten wird bei Abseits das Spiel umgehend unterbrochen und bei einem Anspielpunkt fortgesetzt.



Check von hinten


Besonders fies: der Check von hinten. Der Spieler ist der gegnerischen Attacke hilflos ausgeliefert, ohne Chance auf Verteidigung. Deshalb wird der Check von hinten hart geahndet: Je nach Schwere des Fouls verhängt der Schiedsrichter eine Zwei-Minuten-Strafe plus Disziplinarstrafe, im Wiederholungsfall eine Spieldauerstrafe. Verletzt sich der Gefoulte, ist sogar eine Matchstrafe fällig, die weitere Sperren nach sich zieht.   



Zu viele Spieler auf dem Eis

Im Eishockey wird alle 30 bis 40 Sekunden gewechselt. In dem Tohuwabohu an der Bande können Spieler und Trainer schnell mal den Überblick verlieren. Stehen nach einem Wechselfehler plötzlich sieben statt der erlaubten sechs Spieler pro Team auf dem Eis, erfolgt der Pfiff: Das Team wird mit einer Zwei-Minuten-Bankstrafe belegt, die ein Spieler stellvertretend für die Mannschaft absitzen muss.



Ellenbogen-Check

Der Schiedsrichter signalisiert mit diesem Zeichen kein besonderes Leiden im Ellenbogen, sondern dessen unfairen Einsatz gegen den Gegner. Je nach Härte des Ellenbogenschlags fällt die Strafe aus – von einer kurzen Zeitstrafe bis hin zur Spieldauerstrafe. Ein besonders hartes Nachspiel gab es im Jahr 2005 in der Schweiz – hier erhielt ein Spieler eine dreimonatige Haftstrafe für einen Ellenbogen-Check, da der getroffene Spieler durch das Foul dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt wurde.

 

Haken

Der Schiedsrichter schippt nicht imaginär Schnee, sondern zeigt einem Spieler, dass er unrechtmäßig den Schläger eingesetzt hat – kurz: Haken. Für das unfaire Verhalten, den Schläger beim Gegner einzuhaken, um ihn aufzuhalten, erhalten Spieler in der Regel eine Zwei-Minuten-Strafe.



Unerlaubter Körperangriff

Raufbolde unerwünscht: Mit geballten Fäusten und verschränkten Armen vor der Brust signalisiert der Schiedsrichter ein besonders hartes Vergehen: den unerlaubten Körperangriff. Hat ein Spieler beispielsweise mit unnötiger Härte den Gegner gecheckt oder angesprungen, erhält er dafür eine Zwei-Minuten-Strafe (mittlerweile auch ab zwei Minuten aufwärts). Je nach Schwere des Vergehens kann es auch zu einer härteren Bestrafung kommen. Bei einer Verletzung kann es darüber hinaus auch Sperren für folgende Partien geben.



Icing

Wer sich so aufmerksam meldet, hat was zu sagen – in diesem Fall: Icing, zu deutsch „unerlaubter Befreiungsschlag“. Kommt es dazu, streckt der Linienrichter seinen Arm über Kopfhöhe. Sein Kollege auf der Gegenseite ist nun aufgefordert, dies zu bestätigen oder zu annullieren. Je nachdem wird das Spiel im Verteidigungsdrittel der für das Icing verantwortlichen Mannschaft wieder aufgenommen. Wird zu Unrecht auf Icing entschieden und dies korrigiert, so findet ein Bully am Anspielpunkt in der Spielfeldmitte statt.



Check gegen das Knie

Nicht der Schiedsrichter hat es im Knie, sondern möglicherweise einer der Spieler auf dem Feld. Die Schmerzen könnten daher rühren, dass er vom Gegner mithilfe dessen Schläger oder Körper regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Daraufhin nimmt der Schiedsrichter diese Pose ein und belegt den foulenden Spieler mit einer Zwei-Minuten-Strafe. Gröbere Fouls können jedoch auch mit Spieldauer- oder Matchstrafen belegt werden.

 


Hoher Stock

Der Schiedsrichter ist nicht in Tanzlaune, sondern verhängt mit dieser Geste mindestens eine Zwei-Minuten-Strafe für einen zu hohen Einsatz des Eishockeyschlägers. Wird der Gegner durch die Aktion hart getroffen oder sogar verletzt, liegt es im Ermessen des Schiedsrichters, eine Spieldauer- oder Matchstrafe auszusprechen.

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