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Aberglaube im Fußball: Die geheimen Rituale der Stars

Eine schwarze Katze kreuzt euren Weg, was für ein Pech. Ihr streichelt eine Hasenpfote, welch ein Glück. Über die Jahrtausende hinweg haben wir skurrile Rituale entwickelt, die angeblich unser Schicksal beeinflussen. Fußballprofis sind in dieser Disziplin besonders kreativ. Wir nehmen dieses Phänomen genauer unter die Lupe und sehen uns den Aberglauben im Profi-Fußball an.

Marco Reus

Marco Reus ist auf dem Platz für seine Dynamik bekannt. Das macht sich schon vor Anpfiff bemerkbar: Betritt der Nationalspieler den Rasen, hüpft er exakt drei Mal auf seinem linken Bein und zieht gleich danach den ersten Sprint an. Mit diesem Ritual stimmt er sich auf jede Partie ein. Glaubt ihr nicht? Dann nehmt beim nächsten BVB-Match den Spieler mit der Rückennummer 11 mal etwas genauer unter die Lupe. Auch bei Einwechslungen folgt er diesem festen Ablauf.

Klaus Toppmöller

Als Trainer von Eintracht Frankfurt schleppte Klaus Toppmöller das Wappentier der Hessen mit in die Kabine: einen lebendigen Adler. Der war – zum Glück – handzahm, sodass Spieler wie Uli Stein oder Jay-Jay Okocha angeblich nichts zu befürchten hatten. Toppmöller versuchte damit, die Kicker zur Höchstleistung zu motivieren. Er soll Folgendes gesagt haben: „Ihr müsst den Gegner packen wie ein Adler seine Beute.“ Da sagen wir nur „Mahlzeit“ und hoffen, dass die Spieler keinen Schock davongetragen haben.

Gerd Müller

Gerd Müller hatte Schuhgröße 38. Der Bomber setzte sich jedoch über sämtliche orthopädischen Ratschläge hinweg und spielte nur in Fußballschuhen der Größe 41. Die Begründung des Bundesliga-Rekordtorschützen: Er habe sich damit besser drehen können. Da er auf dem Platz ein echter Wirbelwind war, muss an seiner Theorie etwas dran gewesen sein.

Jorginho

Fußball gilt als Ersatzreligion. In der Tat gibt es bei einem Fußballmatch viele gute Gelegenheiten, sich an eine höhere Instanz zu wenden. Ein Experte darin war Jorginho. Er war davon sogar so überzeugt, dass er auch andere Spieler an dieser Quelle guter Energie teilhaben lassen wollte. Deshalb drückte er als Mannschaftskapitän von Bayer Leverkusen dem gegnerischen Kapitän nicht nur einen Wimpel in die Hand, sondern auch eine Bibel. Amen.

Udo Lattek

Kleider machen Leute. Glückliche Leute anscheinend. Udo Lattek trug beim Sieg gegen den KSC einen blauen Pulli. Ein Reporter fragte ihn nach dem Spiel, ob das Kleidungsstück sein Glücksbringer sei. Darauf die Trainerlegende: „Na klar. Und den ziehe ich erst wieder aus, wenn der FC ein Spiel verliert.“ Gesagt, getan. 14 Spieltage lang trug Lattek denselben Pullover. Ob er dann nach der Niederlage gegen Bremen in die Wäsche oder in den Abfall wanderte, wissen wir leider nicht.

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