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Better Things: Gespräche, die man mit seinen Kindern nicht führen möchte

Mutter Sam Fox (Pamela Adlon) ist alleinerziehend und kämpft. Sie kämpft für das Leben ihrer drei Töchter sowie um ihr eigenes Berufs- und Privatleben. Das macht sie mit unbändigem Willen, einnehmendem Wesen, großem Herz und scharfer Zunge. Better Things zeigt, wie unerschrocken und heldenhaft alleinerziehende Frauen das Leben meistern. In der neuen US-Serie unternehmen die Zuschauer eine temporeiche und unterhaltsame Achterbahnfahrt – mit allen Höhen und Tiefen, die das Familienleben mit sich bringt. Zu sehen exklusiv und ohne Aufpreis* bei EntertainTV.

Szene aus "Better Things".
Mutter Sam (Pamela Adlon r.) muss die kleine Duke (Olivia Edward ) trösten (BETTER THINGS TM & © 2016 Fox and its related entities. All rights reserved.).

"Die Mutter von Chris besorgt ihr Gras ...“

In dem Vier-Frauen-Haushalt spielen sich große Freuden und kleine Dramen einer gar nicht mal so untypischen US-Familie ab. Mit jeder Menge Kleinkind- und Teenager-Stress: dem Zurechtkommen in einer Welt voller Moralvorstellungen oder dem Unwohlsein im eigenen Körper etwa. Better Things beschreibt Situationen und Gefühle, die Familien halt durchleben. Darüber hinaus ist der US-Serienhit gespickt mit skurrilen und irrwitzigen Dialogen.

„Mama, die Mutter von Chris besorgt ihr Gras. Dann ist sie sich sicher, dass ihr Kind auch biologisch korrekte Ware bekommt. Kannst du das nicht auch für mich machen?“, fragt Teenager Max. „Waas? Ich versteh dich nicht ganz“, antwortet die perplexe Sam. „Da sind dann keine Fremdstoffe drin“, erklärt Max. Sam tickt aus: „Ich will das gar nicht wissen, dass du kiffen willst. Du musst es vor mir verheimlichen, sonst werde ich verrückt.“ „Mama ... du könntest das doch auch“, findet die freche Tochter. Die alleinerziehende Mutter bleibt standhaft und wird kein Gras besorgen. Doch die Zuschauer ahnen schon, dass Sam ihr Kind demnächst mit einem Joint erwischen wird.

Szene aus "Better Things".
Sam (Pamela Adlon l.) muss Duke (Olivia Edward ) beim Einschlafen helfen (BETTER THINGS TM & © 2016 Fox and its related entities. All rights reserved.)

„Mom, ich fass es nicht ...“

Das Innenleben der Familie wird chaotisch, aber auch rührend inszeniert. Zum Beispiel wenn Duke, das kleinste Mädchen, nicht einschlafen kann, Mami also in ihr Zimmer geht – und überredet wird, ein wenig zu bleiben. „Aber wehe, ich schlafe ein“, sagt Mutter Sam, „ich muss noch so viel regeln“ – und dann schlummert sie natürlich weg. Duke wacht kurz auf, sieht ihre schlafende Mutter, streichelt sie – und ist sehr zufrieden.

Doch solch liebenswerte Szenen werden abgelöst durch teils skurrile Schocker. Etwa, wenn Sam Fox der ältesten Tochter Max, 100 Prozent pubertierend, von den sexuellen Abgründen einer guten und ebenfalls minderjährigen Freundin erzählt: „Mom, ich fass es nicht. Ich kann’s nicht glauben“, lamentiert Max. Und Sam entgegnet: „Was hab ich gemacht? Ich sag, wie es ist: Paisley hat Aaron einen geblasen. So war’s, und ich hab die beiden einander vorgestellt. Peinlich.“ „Mom, Mom! Oh nein“, zeigt sich Max schockiert.

„Reg´ dich nicht auf ...“

Auch Frankie, die dritte Tochter im Familienbunde, hält alle anderen auf Trab: Sie plündert den Kleiderschrank von Max, der Ältesten. Max bemerkt es, doch die Diebin zeigt keine Spur von Reue. Sie entgegnet patzig: „Du Schlampe, reg’ dich nicht auf“. Sam Fox daraufhin: „Sag’ solche Wörter nicht. Ich hasse das“. Die bestohlene Max antwortet: „Das hat sie von dir“. Mutter Sam gibt zu bedenken: „Ich verteidige dich“! Doch auch das passt Max ganz und gar nicht: „Lass’ uns doch in Ruhe. Wir brauchen dich nicht“.

Szene aus "Better Things".
Mutter Sam (Pamela Adlon) ärgert sich über Frankies (Hannah Alligood) freche Antworten (BETTER THINGS TM & © 2016 Fox and its related entities. All rights reserved.).

Die alleinerziehende Mutter stößt also immer wieder an ihre Grenzen. Sie ist öfter überfordert, will keinem Thema aus dem Weg gehen, alles regeln, tough sein – und dabei trotzdem noch liebevoll ihre Kinder erziehen. Aber die drei jungen Damen machen es ihr nicht leicht: Gut zureden, Druck ausüben, Drohungen aussprechen – nichts vermag das Verhalten ihrer Töchter maßgeblich zu beeinflussen, nicht einmal ein Handy-Entzug. Es scheint: Erziehung ist irgendwie so 2007 und das alte Familienbild hat ausgedient. Eltern gibt es immer seltener, Familie ist irgendwie etwas ganz Neues. Eine Botschaft, die Better Things-Erfinderin Pamela Adlon nun schon seit zwei Staffeln in „Better Things“ dem amüsierten Publikum vermittelt.

Die Serie Better Things hat viele herzliche Momente, aber sie ist auch rabiat. Schließlich bildet sie völlig ungeschminkt so manchen Familienzwist ab. Genau das macht Better Things so einzigartig.

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