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Cardinal: Alle Fakten zur düsteren Krimiserie aus Kanada

Ein kaltblütiger Serienmörder, zwei geheimnisvolle Detectives und eine Landschaft aus Schnee und Eis – die sechsteilige Krimiserie Cardinal hat das Zeug zum Klassiker. In Kanada erreichte sie bei der Erstausstrahlung im Januar ein Millionenpublikum. Sie ist exklusiv und ohne Aufpreis* bei EntertainTV zu sehen.

Der Fall: mysteriös und überraschend

In Algonquin Bay im Norden von Ontario ist die 13-jährige Katie Pine verschwunden. Detective John Cardinal ist sich sicher: Das Mädchen wurde ermordet. Doch seine Ermittlungen laufen ins Leere. Cardinal wird schließlich von dem Fall abgezogen. Erst als die gefrorene Leiche des Teenagers einige Monate später in einer stillgelegten Mine gefunden wird, setzt ihn seine Vorgesetzte, Polizeichefin Noelle Dyson, erneut darauf an. Cardinal ermittelt gemeinsam mit der jungen und hochtalentierten Polizistin Lise Delorme.

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Szene aus "Cardinal"
Die Leiche eines jungen Mädchens wird aus einer stillgelegten Mine geborgen (© eOne Entertainment).

Rasch wird zur Gewissheit: Bei Katies Mörder handelt es sich um einen Serienkiller, der bereits einen jungen Mann ermordet hat und nun weitere Opfer entführt, quält und umbringt. Cardinal und Delorme ermitteln unter enormem Zeitdruck. Schritt für Schritt und Mord für Mord kommen sie dem Täter auf die Spur, bis alles in einem dramatischen Showdown mündet. Zu ihrem Entsetzen stellen die Polizisten fest, dass dem Mörder jemand zur Seite steht. Nicht nur für Cardinal und seine Kollegin geht es nun um Leben und Tod.

Der Fall im Fall: fragwürdig und undurchsichtig

Was der Zuschauer weiß, aber Cardinal nur ahnen kann: Lise Delorme wurde von Staff Sergeant Musgrave auf ihn angesetzt, um etwaige Verbindungen von Cardinal zu einem lokalen Gangsterboss aufzudecken. Musgrave versucht seit Jahren, den Kriminellen zu überführen, scheitert aber immer wieder daran. Er ist überzeugt, dass Cardinal mit dem Ganoven gemeinsame Sache macht, und tatsächlich gibt es Indizien für ein illegales Fehlverhalten von Cardinal in der Vergangenheit. 

Delorme ist hin- und hergerissen zwischen der komplizierten Fahndung nach dem Mörder, die ihre ganze Kraft erfordert, und den verdeckten Ermittlungen gegen den Kollegen. Sie will einerseits vor ihrem Chef glänzen, aber andererseits belastet die Ermittlung ihr Gewissen. Auch hier steht am Ende ein Showdown bevor.

Die Figuren und ihre Darsteller: bekannt und viel beachtet

Billy Campbell in "Cardinal"
Billy Campbell spielt den Titelhelden John Cardinal (© eOne Entertainment).

John Cardinal (Billy Campbell): Der 50-jährige Detective ist erfahrener Polizist und hartnäckiger Ermittler. Auf Kollegen wirkt er unnahbar. Das gehört zu Cardinals Persönlichkeit, ebenso wie ein ziemlich trockener Humor, ist aber auch der Sorge um seine psychisch kranke Frau geschuldet.

Billy Campbell ist vor allem durch seine Auftritte in Fernsehserien wie The Killing, The 4400 und Crime Story bekannt. Für seine Darstellung des Rick Sammler in Once and Again (Noch mal mit Gefühl) war er für einen Golden Globe nominiert.

Karine Vanasse in "Cardinal"
Karine Vanasse als Det. Delorme steht Cardinal bei den Ermittlungen zur Seite (© eOne Entertainment).

Lise Delorme (Karine Vanasse): Die junge Polizistin ist in der Gegend um Algonquin Bay aufgewachsen. Sie hat ein feines Gespür für Recht und Unrecht und teilt die Welt gern in „good guys“ und „bad guys“ ein.

Karine Vanasse hat in etlichen Film- und Fernsehauftritten vor allem das kanadische Publikum begeistert. Deutschen Kinobesuchern ist sie womöglich bei ihren Auftritten in Midnight in Paris von Woody Allen und X-Men aufgefallen.



Kristen Thomson in "Cardinal"
Noelle Dyson, Cardinals Vorgesetzte, wird von Kristen Thomson verkörpert (© eOne Entertainment).

Noelle Dyson (Kristen Thomson): Cardinals Vorgesetzte hat eine ambivalente Haltung zu ihrem Top-Ermittler. Einerseits hadert sie mit seinen Alleingängen. Andererseits bewundert sie ihn für seine Hartnäckigkeit und seinen Instinkt.

Kristen Thomson ist in ihrer Heimat eine gefeierte Theaterschauspielerin und Autorin. Über Rollen in kanadischen Indie-Filmen fand sie zum Fernsehen und spielte bereits in einigen Serien des Privatsenders CTV, der auch Cardinal produziert.



David Richmond-Peck in "Cardinal"
David Richmond-Peck (Sergeant Musgrave) ist in der Serie Cardinals Gegenspieler (© eOne Entertainment).

Malcolm Musgrave (David Richmond-Peck): Der Gegenspieler von John Cardinal ist frustriert, weil es ihm nicht gelingt, das Oberhaupt einer Gangsterbande ins Gefängnis zu bringen. Er gibt Cardinal die Schuld daran und arbeitet hart dafür, ihn aus dem Polizeidienst zu entfernen.

David Richmond-Peck ist einer der facettenreichsten und meistbeschäftigten Schauspieler Kanadas. Er hat in mehr als 70 Produktionen mitgewirkt, darunter in der viel beachteten Serie Orphan Black, in Deutschland auf ZDFneo zu sehen.


Die Vorlage: ein preisgekrönter Bestseller

Die Serie basiert auf dem Roman Forty Words for Sorrow (deutscher Titel: Gefrorene Seelen) des kanadischen Krimiautors Giles Blunt. Das Werk aus dem Jahr 2000 bildet den Auftakt zu einer inzwischen sechs Bände umfassenden Reihe um Detective John Cardinal. Bevor er begann, Romane zu schreiben, verfasste Blunt Drehbücher für US-amerikanische Krimiserien. Er lebte damals in New York. Aufgewachsen ist Blunt allerdings in North Bay, Ontario, der Stadt, die ihm als Vorbild für das Algonquin Bay in den Cardinal-Büchern diente. Das Magazin „The Walrus“, intellektuelle Stimme der kanadischen Kultur, hat Forty Words for Sorrow übrigens einmal als besten je geschriebenen kanadischen Thriller bezeichnet.

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Der heimliche Hauptdarsteller: cool und extrem

Ist eindeutig das Wetter! Die sechs Folgen der Serie wurden an Originalschauplätzen im Norden Ontarios gedreht – mitten im Winter. Die Temperaturen sanken zwischenzeitlich auf minus 35 Grad Celsius, ein nahe gelegener See, Schauplatz wichtiger Szenen, war zugefroren. An vielen Drehtagen schneite es, Schnee türmte sich in der kargen Landschaft teilweise meterhoch. Und mittendrin: die Filmcrew und die Schauspieler.

„Das war für drei Monate unser Zuhause“, sagt Produzent Aubrey Nealon, „wir haben in dieser Zeit wirklich dort gelebt. Und das sieht man der Serie an.“ Regisseur Daniel Grou erklärt, er habe zeigen wollen, wie es sich anfühlt, in solcher Kälte zu leben. „Das gibt der Serie erst diese Atmosphäre der Abgeschiedenheit.“

Am Set von "Cardinal"
Während des Drehs war es so kalt, dass die Technik streikte (© eOne Entertainment).
Am Set von "Cardinal"
Aufwändige Kulisse für die Außenaufnahmen (© eOne Entertainment).
Am Set von "Cardinal"
Auch für die Schauspieler war die Eiseskälte eine Herausforderung (© eOne Entertainment).

Die Bedingungen vor Ort waren teilweise so extrem, dass das Equipment nicht mehr richtig funktionierte. Die Schauspieler froren am Set. Cardinal-Darsteller Billy Campbell erzählt, wie er manchmal befürchtete, sein Gesicht würde gleich vor Kälte zerspringen. In den Szenen, die draußen spielen – und das sind nicht wenige –, sieht man den Atem der Schauspieler in der eiskalten Luft zu Dampfwölkchen kondensieren. Die Gesichter sind vor Kälte gerötet, Bewegungen beschwerlich. „Das Wetter spielt eine Hauptrolle in der Serie“, sagt Campbell.

Das Fazit: spannend und ausgeklügelt

Stieg Larsson meets Henning Mankell – aber im Winter. So lässt sich Cardinal plakativ zusammenfassen. Die beiden Handlungsstränge der Geschichte, die Mordermittlung und die interne Untersuchung gegen Cardinal, werden spannend erzählt. Besonders trickreich ist: Eine ausgeklügelte Dramaturgie sorgt dafür, dass der Zuschauer immer etwas mehr weiß als die Protagonisten. Optisch punktet Cardinal mit der malerischen Schneelandschaft. Alles in allem ist die neue Serie also absolut sehenswert.

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