DEL-Playoffs-Check: Wer wird Deutscher Eishockey-Meister 2017?

Am 7. März starteten die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit den Viertelfinal-Spielen in ihre heiße Phase. Ab dieser Runde spielen die acht besten Eishockey-Teams Deutschlands im Best-of-Seven-Modus um den Titel. Anlass genug für uns, einen Favoriten-Check durchzuführen. Wer ist Favorit auf die Meisterschaft? Wer nimmt zum Start der Playoffs noch die Rolle des Außenseiters ein und wird plötzlich zum Titelkandidat?

Der Spielplan für die Viertelfinal-Playoffs in der Übersicht:

Dienstag, 7./Mittwoch, 8. März 2017
Freitag, 10. März 2017
Sonntag, 12. März 2017
Dienstag, 14./Mittwoch, 15. März 2017
Freitag, 17. März 2017*
Sonntag, 19. März 2017*
Dienstag, 21./Mittwoch, 22. März 2017*

*falls erforderlich

Von Favoriten und Außenseitern: der DEL-Playoffs-Favoriten-Check

Wir wagen eine Prognose und sagen euch, wer in unseren Augen Favorit auf den Titel ist und wer lediglich Außenseiterchancen hat im Land der Eishockey-Weltmeisterschaft 2017.

Trainer Don Jackson (EHC Red Bull München)
Jerome Flaake (EHC Red Bull München)
Brooks Macek (EHC Red Bull München)
Trainer Rob Wilson (Thomas Sabo Ice Tigers)
Andreas Jenike (Thomas Sabo Ice Tigers)
Milan Jurcina (Thomas Sabo Ice Tigers)
Patrick Reimer (Thomas Sabo Ice Tigers)
Leonhard Reimer (Thomas Sabo Ice Tigers)
Colten Teubert (Thomas Sabo Ice Tigers)
Shawn Lalonde (Kölner Haie)
Frederik Eriksson (Kölner Haie)
Gustaf Wesslau (Kölner Haie)
Spieler der Adler Mannheim

EHC Red Bull München

Die Stadt München beheimatet traditionell gern die Favoriten gewisser Teamsportarten. Seitdem ein Brauseproduzent sich für den hiesigen Eishockey-Club engagiert, gilt das neben dem Basketball und Fußball auch für die schnellste Mannschaftssportart der Welt. Der EHC Red Bull München ist amtierender Meister und nicht nur deshalb haushoher Favorit auf den Titel.


Die EntertainTV-Prognose: Trainer Don Jackson durfte mit dem EHC Red Bull München letztes Jahr seinen sechsten Meistertitel feiern. Da das Meisterteam komplett blieb und zudem mit Brooks Macek und Jerome Flaake namhaft verstärkt wurde, wird auch in den DEL-Playoffs 2017 kein Weg an den Münchnern vorbeiführen. Klarer Titelkandidat!

Adler Mannheim

Die Mannheimer sind aus Tradition Favorit – seit 1997 war man sechsmal Meister, zuletzt 2015. Wie flüchtig der Erfolg sein kann, wissen sie bei dem vom lokalen Software-Riesen finanzierten Eishockey-Ensemble zu genau. Als Titelverteidiger angetreten, scheiterte man in der Vorsaison bereits in der Playoffs-Qualifikation an den Kölner Haien. Als hätte man vergessen, wie der Eishockeyschläger zu führen ist. Diese Saison läuft hingegen besser und man fand zu alter Stärke zurück.


Die EntertainTV-Prognose: Die Adler Mannheim leben die Extreme – Erfolg oder Scheitern in der Playoffs-Qualifikation. Diesem Hurra-Stil bleiben sie auch in Ligaspielen treu. Das ergibt die zweitbeste Offensive und zweitschlechteste Defensive der Top-6-Mannschaften. Das Team zeichnet aus, dass so ziemlich jeder Spieler Tore erzielt. So eine Qualität hat nicht jedes Team. Die Adler fliegen mindestens ins Halbfinale!

Thomas Sabo Ice Tigers

Für das Eishockey-Team aus Nürnberg läuft es in dieser Saison ausgesprochen gut. Knapp hinter dem Klassenprimus aus München schloss man die Hauptsaison auf Platz 3 ab. Mit Patrick Reimer und Leonhard Pföderl spielen zudem gleich zwei der besten Top-Scorer der Liga bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Und auch die Defensive – mit Goalie Andreas Jenike sowie den Verteidigern Milan Jurcina und Colten Teubert – gehört zu den erfolgreichsten der Spielklasse.

Die EntertainTV-Prognose: Nicht nur Trainer Rob Wilson rechnet sich für dieses Jahr etwas mehr aus. War im letzten Jahr noch Schluss im Halbfinale, sollen 2017 die Finalspiele erreicht werden. Es herrscht jedoch Ausrutschgefahr: Im Viertelfinale lauern die Außenseiter Augsburger Panther auf Patzer der Ice Tigers. Ob die gute Hauptsaison Segen oder Fluch ist, wird sich zeigen. Wir sagen: Geheimfavorit!

Kölner Haie

Von der Meisterschaft war der „Effzeh“ im Fußball jahrzehntelang gefühlt so weit weg wie die Kölner Rheinseite von Düsseldorf in den Köpfen der Domstädter. Im Eishockey sind die Haie an der Meisterschaft deutlich näher dran. Im Vorjahr war Endstation im Halbfinale – gegen den späteren Meister aus München. Dieses Jahr kann es für den Meister von 1995 und 2002 noch einen Schritt weiter gehen. Vorausgesetzt, die Abwehr bleibt so stabil.

Die EntertainTV-Prognose: Stimmt die Weisheit, dass die Offensive Spiele, die Abwehr jedoch Meisterschaften gewinnt, können sie in Köln bereits die Siegesfeier planen. Die mit Abstand beste Abwehr der Hauptsaison um Shawn Lalonde, Fredrik Eriksson und Torhüter Gustaf Wesslau hat diverse Gegner verzweifeln lassen. Gibt es hinten jedoch überraschend mehr Lücken als in den Zahnreihen mancher Profis, schmelzen die Titelhoffnungen schneller dahin als ein Softeis im Sommer. Denn im Angriff wird selten ein Feuerwerk abgefackelt – schwächste Offensive in der Spitzengruppe der Liga während der Hauptsaison. Trotzdem ein finalwürdiger Kandidat.

Trainer Pavel Gross

Grizzlys Wolfsburg

In Wolfsburg steppt der Bär über das Eis – und das recht erfolgreich. Im Vorjahr wurde man Vizemeister und ist auch dieses Jahr wieder im Viertelfinale mit dabei. Die Hauptsaison war kein Leckerbissen für die Fans, da die Offensive einfach nicht ins Rollen kam – dafür rechnet man sich umso mehr für die Playoffs aus und hofft auf eine Leistungssteigerung wie im letzten Jahr.

Die EntertainTV-Prognose: Die Grizzlys Wolfsburg werden sich mächtig aufbäumen müssen, um ihren Gegner im Viertelfinale beeindrucken zu können. Denn die Angriffsleistung der Hauptsaison lassen nur wenige erschaudern. Das Team um Trainer Pavel Gross wird nur mit einer Leistungsexplosion die nächste Runde erreichen, aber zumindest über die volle Distanz gehen. Tendenz: raus nach dem Viertelfinale!

Augsburger Panther

Die Augsburger um Coach Mike Stewart sind so etwas wie die Anführer der zweiten Tabellenhälfte während der Hauptsaison. Vorne ist das Spitzenquartett aus München, Nürnberg, Köln und Mannheim, abgesetzt dahinter der Rest der Liga – mit weniger Etat und Punkten auf dem Konto. Trotz der bescheideneren Mittel haben sich die Panther direkt für die Playoffs qualifiziert und werden ihr Glück als Außenseiter versuchen.


Die EntertainTV-Prognose: Damit nicht gleich im Viertelfinale Schluss ist für die Augsburger Panther, wird viel zusammenkommen müssen. Zwar verfügt man mit Ben Hanowski und Trevor Parkes über gute Scorer in den eigenen Reihen. Dafür ist jedoch die Defensive in dieser Saison zu schlecht, um den Spitzenteams mehr abzuverlangen, als über die vollen sieben Spiele zu gehen. Tendenz: Aus nach dem Viertelfinale!

Trainer Uwe Krupp

Eisbären Berlin

Wo fing es an? Was ist passiert? Was hat dich bloß so ruiniert? Diese bekannten Zeilen aus einem Popsong treffen ganz gut auf die Situation des Rekordmeisters zu. Zwischen 2005 und 2013 war es fast ein Naturgesetz, dass die Eisbären Berlin Meister werden. Seitdem ging es bergab – neue Spieler schlugen nicht ein, der gerühmte Nachwuchs war nicht mehr so talentiert und die Altstars satt oder im Ruhestand. Dazu gesellte sich eine neue Konstante – das Verletzungspech.

Die EntertainTV-Prognose: Mit Ach und Krach kam man trotz Mini-Kader und vielen Verletzten in die Playoffs. Kehren die Verletzten rechtzeitig zurück, sind die Spieler von Trainer Uwe Krupp jedoch für eine Überraschung gut. Tendenziell dürfte den Eisbären aber spätestens im Halbfinale die Puste ausgehen.

Pinguins Bremerhaven

Die Pinguine sind los beim Eishockey in Bremerhaven – seit dieser Saison gehören sie der DEL an und nehmen den Platz der Hamburg Freezers ein. Der klare Außenseiter der Saison übt sich jedoch nicht in Bescheidenheit, sondern greift bereits voll an – und ist im ersten Jahr gleich in den Playoffs dabei.


Die EntertainTV-Prognose: Ob der Aufsteiger gleich die ganz Großen ärgern wird, ist die spannendste Frage in den Playoffs. Vermutlich werden die Pinguins Bremerhaven jedoch Lehrgeld zahlen, da sie zu sehr von Torjäger Jack Combs und Torhüter Gerald Kuhn abhängig sind. Schwächelt einer, wackelt das ganze System. Aus nach dem Viertelfinale!

Eishockey Playoffs-Info: Der Best-of-Seven-Modus

In der Hauptsaison spielen die 14 Vereine der Deutschen Eishockeyliga in einer Doppelrunde jeweils 52 Spiele. Die besten sechs Mannschaften qualifizieren sich direkt für das Playoffs-Viertelfinale. Die Vereine von Platz sieben bis zehn spielen im Best-of-Three-Modus zwei weitere Playoffs-Viertelfinal-Teilnehmer aus.


Ab dem Viertelfinale spielen die Teams im Best-of-Seven-Modus die Sieger aus. Wer zuerst vier Siege verbucht, kommt weiter ins Halbfinale. Die besten vier Teams der Hauptsaison haben zudem im Viertelfinale ein Heimspiel mehr, wenn es zu Spiel 7 kommt.

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