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Das Grauen auf der Leinwand: Die besten Horrorfilme

Dieses hämische Lachen. Der blutrünstige Blick. Der Wille zum Töten. Pennywise, der Clown aus der Kanalisation, ist zurück! Am 28. September kommt der Film Es in die deutschen Kinos. Regie hat der Argentinier Andrés Muschietti übernommen, Bill Skarsgard spielt den Furcht einflößenden Pennywise. Es ist das lang erwartete Remake des gleichnamigen Horrorstreifens von 1990.

Erneut ereignet sich das Grauen in der fiktiven Kleinstadt Derry in Maine, auf der seit Jahrzehnten ein Fluch liegt. Von Zeit zu Zeit verschwinden Menschen, vor allem Kinder. Dahinter steckt eine unheimliche Kreatur, schlicht und ergreifend Es genannt, die in Gestalt des Clowns Pennywise erscheint. Also schließt sich eine Gruppe von Freunden, allesamt Außenseiter, zum „Club der Verlierer“ zusammen. Das Ziel der Kinder: den Horrorclown Pennywise endgültig vernichten.

Trailer zum neuen Film Es (© Warner).

Bereits der Trailer zu Es schwappte wie eine Schockwelle durchs Internet. Horrorfans mussten schließlich Jahrzehnte auf die Neuverfilmung warten, die sich genau wie der Filmklassiker auf den legendären Horrorroman Es von Stephen King bezieht. Jeweils Meilensteine im Horrorgenre – von Fans verehrt, von Kritikern gepriesen. Dass Es nun erneut verfilmt wird, diesmal mit Bill Skarsgard, beweist die zeitlose Größe der Geschichte. Und natürlich die herausragende Qualität von Stephen Kings Arbeit.

Psychopathen, Besessene und Serienmörder

Die letzten Sekunden: Janet Leigh in der legendären Psycho-Duschszene (© ddp images).

Nur wenige Horrorfilme können es mit Es aufnehmen, Psycho gehört ohne jeden Zweifel dazu. Alfred Hitchcock, der Meister des Suspense, hatte 1960 das gleichnamige Buch von Roman Bloch verfilmt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Fortsetzungen und Neuverfilmungen, unter anderem die des Regisseurs Gus Van Sant von 1998. Kaum ein Film wurde popkulturell so oft verarbeitet wie Psycho. Zum Beispiel bei den Simpsons, in American Psycho und in Bob Dylans Songtexten. Insbesondere die verstörende Duschszene aus Hitchcocks Meisterwerk ist Kult. Von Kirchenvertretern und Zensurbehörden wurde damals übrigens ein Verbot des Filmes gefordert. Doch Psycho war nicht aufzuhalten.

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Der Exorzist erschütterte ebenfalls die Zuschauer und Kritiker – und auch dieser Klassiker setzte neue Gruselstandards. Als der Horrorfilm 1973 veröffentlicht wurde, fielen Zuschauer im Kino in Ohnmacht. Der Film, der auf dem Roman von William Peter Blatty basiert, erzählt die Geschichte der zwölfjährigen Regan, gespielt von Linda Blair. Ihre Seele scheint schwarz und je aggressiver ihr Verhalten, desto ratloser die Familie. Bis schließlich ein Arzt eine Teufelsaustreibung vorschlägt. Der Horrorklassiker Der Exorzist wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet. Es folgten Fortsetzungen und Remakes, die aber allesamt nicht an das Original heranreichten.

Halloween und die unverkennbare Maske des Michael Myers (© Imago/United Archives).

Filmproduzent Irwin Yablans wollte „einen Film mit der gleichen Schockwirkung wie Der Exorzist machen“, so verriet er es in einem Interview 1978. Es sollte ihm gelingen. Zwei Jahre später kam Halloween – Die Nacht des Grauens in die Kinos. Ein Low-Budget-Film, der das Horrorgenre prägte und zahlreiche Filme in den folgenden Jahrzehnten inspirierte. Im Zentrum der Halloweengeschichte: der sechsjährige Michael Myers, der als Kind seine Schwester tötet, viele Jahre in einer Psychiatrie verbringt und nach seinem Ausbruch von Mord zu Mord rauscht.

Wenn Hausmeister und Geister poltern

Nur wenige Szenen in der Kinogeschichte sind so ikonisch wie diese hier: Jack Nicholson mit wahnsinnigem Blick und Axt in der Hand, die Badezimmertür des Overlook-Hotels zerhackend. Er steckt den Kopf durch den Spalt und brüllt: „Hier ist Jacky!“ Stanley Kubricks Horrorthriller The Shining von 1980 wurde nicht zuletzt wegen dieser Szene zum Klassiker. Das böse Lachen des psychopathischen Hausmeisters Jack Torrance machte die Shining-Filmplakate zu Sammlerstücken. Die Vorlage stammte von Genremeister Stephen King, dessen Roman ein Bestseller war. Weil Stephen King mit Kubricks Adaption allerdings unzufrieden war, verfilmte der Autor The Shining 1997 zusammen mit Regisseur Mick Garris neu.

Schon lange Kult: In The Shining versteckt sich die junge Wendy im Badezimmer vor Psychopath Jack (© action press).

Für ihr Horrormeisterwerk Poltergeist wählten Steven Spielberg und Tobe Hooper folgendes Szenario: Ein junges Ehepaar lebt mit drei Kindern in einer amerikanischen Vorstadtidylle. Die fünfjährige Carol Anne entdeckt die paranormalen Aktivitäten im Haus als Erste, die Familie lebt fortan in Angst. Als Poltergeist 1982 in die Kinos kam, setzten die Spezialeffekte neue Maßstäbe. Dem Horrorthriller folgten mit der Zeit zwei Sequels. Doch den Darstellern brachte die Filmreihe unheimlich viel Pech: Über die Jahre starben gleich mehrere Schauspieler während der Dreharbeiten. 2015 folgte dann ein 3-D-Remake des Originals.

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In Tanz der Teufel spielte Bruce Campbell die Hauptrolle (© action press).

32 Jahre lang stand der Film Tanz der Teufel von Regisseur Sam Raimi auf dem Index und durfte weder verkauft noch gezeigt werden. Der Grund dafür: Die Bundesprüfstelle fand ihn in den 80er-Jahren gewaltverherrlichend, was den Mythos natürlich immens steigerte. Worum es geht? Eine Gruppe Jugendlicher macht Urlaub im Wald. In der Hütte finden sie ein mysteriöses Tonbandgerät, kurz darauf stirbt der erste Freund. Wer ist der Mörder? Ein Monster? Vampir? Zombie? Fest steht erst mal nur, dass jede Nacht zur Angst wird. 2013 erschien mit Evil Dead eine Neuverfilmung.

Die Zahlen des Teufels

Es war kein Zufall, dass der Film Das Omen zunächst am 6.6.1976 bei verschiedenen Sneak Previews in den USA präsentiert wurde. Die Anspielung auf die Teufelszahl 666 sollte den Gruselfaktor für die Kinobesucher erhöhen. Zumal auch der Blockbuster mit dieser Symbolik beginnt: Zur sechsten Stunde des sechsten Tages im sechsten Monat bringt die reiche Botschafterfrau Katherine Thorn ein Kind zur Welt. Weil das Baby allerdings direkt stirbt, tauscht ihr Mann die Totgeburt gegen ein Waisenkind aus. Es ist Damien, der Sohn des Satans. Das Drehbuch stammt von David Seltzer, der auch an der Neuverfilmung im Jahr 2006 mitwirkte.

Zu sage und schreibe elf Fortsetzungen inspirierte der Horrorfilm Freitag, der 13. aus dem Jahr 1980. Die Filmreihe ist Kult für Slasherfans rund um den Globus. Die Zutaten: ein Ferienlager am See, ein ungeklärter Doppelmord und ein Killer namens Jason Voorhees. Der Horrorstreifen von Regisseur Sean S. Cunningham löste große Diskussionen zum Jugendschutz aus. Ein gleichnamiges Remake kam – wie könnte es anders sein – am Freitag, den 13. September 2009 in die Kinos.

Wiederkehrend und heimtückisch

Mit Narben im Gesicht, Messerklingen an der Hand und mit zynischem Humor ausgestattet: Wenige fiktive Figuren sind so kultig und gruselig wie Freddy Krueger. Zum Leben erweckt wurde der Serienmörder im Horror-Hit Nightmare – Mörderische Träume aus dem Jahr 1984, damals gespielt von Robert Englund. Der heutige Megastar Johnny Depp bekam nur eine kleine Rolle, allerdings eine besondere: Es war die erste seines Lebens. Nightmare wurde mehrfach fortgesetzt. 2010 erschien ein Remake mit dem Titel A Nightmare on Elm Street.

„Eins, zwei, Freddy kommt vorbei.“ Robert Englund als Freddy Krueger im Film Nightmare (© Imago).

Der Horrorfilm Insidious von 2010 brauchte nur wenige Jahre, um ein Klassiker zu werden. Auf das Original folgten 2013 und 2015 zwei Fortsetzungen, ebenso gruselig und erfolgreich. Regisseur James Wan, der auch für die Saw-Reihe verantwortlich ist, sind Meisterwerke gelungen. Insidious, das heißt zu Deutsch „heimtückisch“. Und als heimtückisch stellt sich auch die Situation im Haus der Familie Lambert dar. Sohn Dalton stürzt ins Koma und die Eltern rätseln, wer verflucht ist: das Haus oder ihr Sohn?

Diese Filme findet ihr als Video on Demand bei Videoload auf EntertainTV

Es
Psycho
Der Exorzist
Halloween – Die Nacht des Grauens
The Shining
Poltergeist
Tanz der Teufel
Das Omen
Freitag, der 13.
Nightmare – Mörderische Träume
A Nightmare on Elm Street
Insidious

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