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Die Jagd: Packend und erschütternd

Die Jagd - Vater Lucas mit Sohn Marcus
Lucas mit Sohn Marcus
Die Jagd - Klara
Klara beschuldigt Lucas, sich ihr genähert zu haben

Zum 100. Geburts­tag des Kinos veröffent­lichten vier dänische Regis­seure, unter anderem Lars von Trier und Thomas Vinter­berg, vor mehr als 20 Jahren das Manifest „Dogma 95“. Es hatte zum Ziel, das Filme­machen zu refor­mie­ren.

Ihre Werke sollten bestimmten Regeln wie dem Ver­zicht auf Spezialeffekte oder künstliche Beleuchtung folgen, um einer zunehmenden Wirklichkeits­ent­frem­dung des Mediums entgegenzuwirken. Vinterberg schuf 1998 mit „Das Fest“ einen der wichtigsten Beiträge zum Dogma-Kino. Auch nach seiner „Dogma 95“-Phase bemüht sich der Regis­seur um Rea­lismus in seinen Filmen. „Die Jagd“ setzt auf unmit­tel­bare Bilder ohne Effekt­hascherei.

Das aufwühlende Drama greift das Thema Missbrauch auf, dem sich der Filme­macher schon in „Das Fest“ gewidmet hatte: Um den Kindergärtner Lucas (Mads Mikkelsen) entstehen Gerüch­te, er habe sich einem kleinen Mädchen unsittlich genähert. Der Er­zie­her wird fortan von seinem Umfeld geächtet; eine Hexen­jagd entwickelt sich.

Bei den Filmfestspielen von Cannes wurden sowohl Mads Mikkelsen als auch Thomas Vinterberg für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Sehen Sie „Die Jagd“ am 13. Februar um 22:15 Uhr bei EntertainTV oder jederzeit auf Abruf.

Die Jagd - Nadja
Auch Nadja zweifelt an Lucas

Fotos: ZDF/Per Arnesen/Charlotte Bruus Christensen

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