Filme |

Big-Budget-Actionfilme: So teuer, dass es kracht

Laut, bunt und unheimlich spannend: Actionfilme sind die Knallbonbons unter den Blockbustern. Doch die krachende Unterhaltung hat ihren Preis: Viele Produktionen sind Materialschlachten, die gigantische Summen verschlingen. Diese Big-Budget-Feuerwerke waren besonders kostspielig.

Riesenaffe gegen Urzeitechse: Showdown zweier Giganten in Peter Jacksons Blockbuster King Kong (© Universal).

Stirb langsam 4.0 (110 Millionen Dollar)

Yippie-Yah-Yeah, Schweinebacke! Ohne Schuhe und im schmutzigen Unterhemd verkörperte Bruce Willis in Stirb langsam (1988) erstmals den Polizisten John McClane – für viele heute noch einer der besten Actionfilme. 25 Jahre später trägt McClane wieder Feinripp, das Budget hat sich jedoch vervierfacht: Stirb langsam 4.0 (2007) ist mit 128 Millionen der teuerste Film der Reihe, lässt den Charme seiner Vorgänger aber vermissen.

Blechmann mit Herz: Iron Man (© Concorde).

Iron Man 3 (200 Millionen Dollar)

Bei Iron Man 3 (2013) nimmt Drehbuchlegende Shane Black (Lethal Weapon, Last Action Hero) selbst Platz auf dem Regiestuhl. Der Film trägt seine Handschrift: Black überrascht das Actionpublikum mit gewitzten Dialogen, cleveren Wendungen und einem Blechmann, dem es trotz dicker Rüstung nicht an Menschlichkeit mangelt. Natürlich kommt auch die Action nicht zu kurz: Das kostspielige Effektfeuerwerk aus dem Hightech-Labor ist stellenweise so spektakulär, dass den Zuschauern im Kino das Popcorn im Hals steckenbleibt.

King Kong (207 Millionen Dollar)

Für die Erfüllung seines Kindheitstraums scheute Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson keine Kosten: Sein Remake von King Kong (2005) war bei Erscheinen teuerster Film aller Zeiten, mit monströsen 207 Millionen Dollar überstieg er die Produktionskosten des Originals von 1933 sogar um das 300-fache. Die teuer erkauften Effekte aus dem Computer verfehlen ihre Wirkung nicht: King Kong ist ein bildgewaltiges Actionspektakel mit grandiosen Sets und dem realistischsten Riesenaffen, der je auf das Empire State Building geklettert ist.

Wer neben Action auch eine irre Story will, für den sind „Mindfuck-Filme” genau das Richtige. Als König des Genres gilt Christopher Nolan: Diese beiden Meisterwerke beweisen, dass er zu den innovativsten Erzählern Hollywoods gehört.

Will Smith als Agent J in Men in Black 3 (© Sony Pictures Home Entertainment).

Men in Black 3 (215 Millionen Dollar)

Fünfzehn Jahre nach dem furiosen Debüt und zehn Jahre nach dem harmlosen Sequel bringt Regisseur Barry Sonnenfeld die Men in Black erneut auf die Leinwand. Sonnenfeld besinnt sich glücklicherweise auf den subversiven Reiz des ersten Teils: Men in Black 3 (2012) ist ein fantasievoller Zeitreisefilm, in dem die Wirklichkeit eine Wundertüte voller bizarrer Schöpfungen und anarchischer Möglichkeiten ist. Leider hat der Film einige Logiklöcher, die wilden Stunts und detailverliebten Kostüme suchen aber ihresgleichen.

Transformers: The Last Knight (217 Millionen Dollar)

Nach zehn Jahren Roboterschlacht ist Schluss für Michael Bay: Transformers: The Last Knight (2017) ist der letzte Actionfilm des Verschrottungsspektakels, bei dem der „Master of Desaster“ Regie führte. Zum Abschied lässt der Action-Grobmechaniker es aber noch einmal richtig krachen: Transformers: The Last Knight ist der teuerste Film der Reihe und visuell beeindruckendes Effektkino, das die Zuschauer schlicht überwältigt.

Fast & Furious 8 (250 Millionen Dollar)

Es gibt ein Gesetz: Nach Fast & Furious ist vor dem nächsten Teil. Nicht einmal der Unfalltod von Paul Walker konnte die PS-starke Testosteronshow ausbremsen. Natürlich tritt auch Fast & Furious 8 (2017) das Gaspedal wieder voll durch: In einer gigantischen Materialschlacht protzen Vin und seine Muckibudenfreunde aber nicht nur mit Muskeln und Motoren, sondern dürfen dieses Mal sogar Gefühle zeigen.

Spideys Flugszenen in Spider-Man 3 sind spektakulär wie nie (© Sony Pictures Home Entertainment).

Spider-Man 3 (258 Millionen Dollar)

Zum Abschluss der erfolgreichen Spinnensaga von Sam Raimi darf’s von jeder Zutat etwas mehr sein: Gleich vier Fieslinge wollen dem Spinnenmann an den Kragen und machen Spider-Man 3 (2003) zum turbulentesten Teil der Trilogie. Spideys ganz eigene Actionästhetik erreicht in dem Film ihren Höhepunkt: Nie sah der Flug durch die Häuserschluchten so umwerfend aus, nie fing die Kamera die wirbelnden Kampfszenen so dynamisch ein wie hier.

Nach Tobey Maguire und Andrew Garfield trägt mit Tom Holland nun schon der dritte Schauspieler das Spinnenkostüm: Lest hier, was der neue Spiderman kann.

Alle oben genannten Filme findet ihr als Video on Demand bei Videoload auf EntertainTV.

Sie sind leider nicht auf dem aktuellsten Stand

Damit Sie die Vorzüge des neuen EntertainTV erleben können, brauchen Sie einen aktuellen Browser! Wir empfehlen, den Browser zu aktualisieren und die neuste Version herunterzuladen.

Sehr geehrter Websitebesucher,

die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers verhindern aktuell, dass alle Inhalte dieser Website im Internet Explorer korrekt dargestellt werden. Das Problem wird im Laufe des Tages behoben. Wir empfehlen Ihnen bis dahin, die Website in einem der folgenden Browser zu öffnen: