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Abschaltung von DVB-T: Das müsst ihr jetzt wissen!

 

Wer bisher per Hausantenne fernsieht, muss sich ab Ende März 2017 umstellen: Am 29.03. wird das digitale Antennenfernsehen DVB-T in vielen Regionen abgeschaltet. Millionen Haushalte in Deutschland müssen dann auf einen anderen Empfangsweg umstellen. Wie das abläuft und wie ihr zukünftig am besten fernsehen könnt, haben wir für euch hier zusammengefasst.

1. Was ist DVB-T?
2. Warum wird DVB-T abgeschaltet?
3. Wer ist von der Abschaltung betroffen?
4. Bis wann muss ich für eine Alternative sorgen?
5. Welche Alternativen zu DVB-T2 HD gibt es?
6. Der große Vergleich: Welche ist die beste TV-Lösung für mich?
7. So funktioniert Internetfernsehen
8. So funktioniert Kabelfernsehen
9. So funktioniert Satellitenfernsehen
10. So funktioniert DVB-T2 HD

 

Was ist DVB-T?

DVB-T ist der Standard für den digitalen Fernsehempfang per Hausantenne in Deutschland. Daher wird DVB-T umgangssprachlich auch als digitales Antennenfernsehen bezeichnet. Die Datensignale werden über Sendemasten und Funktürme übertragen. DVB-T ist eine von mehreren Varianten, ein Fernsehsignal zu empfangen. Alternativ kann man in Deutschland auch über Satellit, Kabel oder das Internet fernsehen.

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Warum wird DVB-T abgeschaltet?

DVB-T wird abgeschaltet, weil die zugrunde liegende Technik nicht mehr zeitgemäß ist. Besonders schwer wiegt, dass HD-Sender nur eingeschränkt verfügbar sind. Zusätzlich werden durch das Abschalten von DVB-T Frequenzen frei, die künftig für mobiles Breitband in ländlichen Regionen genutzt werden sollen.

Als Nachfolgestandard für die Übertragung via Antenne wird DVB-T2 HD eingeführt. Dies steht für Digital Video Broadcasting – Terrestrial, 2nd Generation. Daneben stehen allen Betroffenen diverse alternative Empfangswege offen, um auch in Zukunft fernsehen zu können.

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Wer ist von der Abschaltung betroffen?

Betroffen ist der Großteil der circa vier Millionen Haushalte, die derzeit ihr Fernsehprogramm über eine DVB-T-Antenne empfangen. Für euch besteht jetzt Handlungsbedarf, denn euch droht nach der Umstellung der TV-Blackout! Details entnehmt ihr der Grafik weiter unten.

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Bis wann muss ich für eine Alternative sorgen?

Der wichtigste Stichtag ist der 29. März 2017. Dann wird in vielen Regionen die Ausstrahlung über DVB-T abgeschaltet und komplett durch DVB-T2 HD ersetzt. Nur wer sich bis dahin für einen neuen Empfangsweg entschieden hat, kann danach problemlos weiter fernsehen. Wer nicht rechtzeitig umrüstet, sieht nur noch ein Schwarzbild. In den nächsten Jahren wird DVB-T dann nach und nach überall abgeschaltet (siehe Grafik). Geplant ist, dass die Umstellung bis Mitte 2019 komplett abgeschlossen ist.

Die wichtigste Veränderung durch die Umstellung: Das Fernsehen über die Hausantenne ist jetzt nicht mehr komplett kostenlos. Nur während einer dreimonatigen Testphase könnt ihr auch Privatsender weiterhin gratis empfangen. Danach sind die privaten TV-Sender nur noch gegen eine Gebühr von derzeit 69 Euro jährlich verfügbar1. Öffentlich-rechtliche Programme bleiben kostenfrei, weil sie bereits durch den Rundfunkbeitrag abgedeckt sind.

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Welche Alternativen zu DVB-T2 HD gibt es?

Um auch weiterhin Fernsehen in den eigenen vier Wänden empfangen zu können, seid ihr nicht zwingend auf DVB-T2 HD angewiesen. Es gibt viele Möglichkeiten, Fernsehen in HD zu sehen. Neben dem Antennenfernsehen gehört die Übertragung per Satellit oder Kabel zu den klassischen Angeboten. Neuer ist die Möglichkeit, auch über das Internet fernzusehen. Das funktioniert zum Beispiel über einen TV-Stream oder IPTV (Internet Protocol Television). Eines der beliebtesten Angebote im Bereich IPTV ist EntertainTV.

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Der große Vergleich: Welche ist die beste TV-Lösung für mich?


Damit ihr entscheiden könnt, mit welcher Technik ihr zukünftig fernsehen wollt, haben wir für euch unterschiedliche Angebote anhand mehrerer Kriterien miteinander verglichen. Wir zeigen euch, mit welcher Variante ihr die meisten Sender sehen könnt und was bei der Anschaffung zu beachten ist. Wir haben nachgerechnet, wie viel die einzelnen Angebote kosten, und sagen euch, wo ihr sie empfangen könnt.

Sendervielfalt (inkl. Privatsender & HD)

Das umfangreichste Senderangebot bietet im Moment der TV-Empfang über Satellit. Auch IPTV, zum Beispiel EntertainTV, bietet mit circa 100 Sendern eine sehr große Auswahl, einige Kabelanbieter sogar noch mehr. Bei beiden Varianten können zusätzlich zum Basispaket weitere Sender gegen Aufpreis hinzugebucht werden. Bei den diversen Streaming-Anbietern fällt das Senderangebot sehr unterschiedlich aus. Das kleinste Angebot an Sendern2 bietet derzeit das digitale Antennenfernsehen.

 

Verfügbarkeit

Wer glaubt, schon die richtige TV-Lösung für sich gefunden zu haben, steht oft vor einem neuen Problem: Nicht jedes Angebot ist überall uneingeschränkt verfügbar. Vor allem der Empfang per Antenne oder Kabel ist nur in ausgewählten Regionen möglich. DVB-T2 HD wird ab März 2017 vorerst nur in Ballungsräumen angeboten.


Satellitenfernsehen ist hingegen überall da verfügbar, wo ihr eine Satellitenschüssel anbringen könnt. Auch über das Internet fernzusehen ist prinzipiell von jedem Standort aus möglich.

Welche Empfangswege in eurer Region im Einzelnen verfügbar sind, hängt stark vom jeweiligen Anbieter ab. Auf den Webseiten der meisten Anbieter könnt ihr durch einen kurzen Check eurer Postleitzahl mehr herausfinden.

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Benötigte Geräte (HD-Empfang)

Jede TV-Lösung setzt unterschiedliche Hardware voraus. Für diejenigen von euch, die bisher DVB-T nutzen, bedeutet das also eine Umstellung, egal für welchen Empfangsweg ihr euch künftig entscheidet.


Wer auf DVB-T2 HD umsatteln will, hat Glück, falls bereits ein moderner Fernseher mit integriertem Empfangsteil für das neue Antennenfernsehen vorhanden ist. Andernfalls ist ein spezieller Receiver notwendig, um auf DVB-T2 HD umzusteigen. Dieser ist kostenpflichtig.

Ähnliches gilt für Kabel- und Satellitenfernsehen. Bei letzterem ist zusätzlich natürlich noch eine Satellitenschüssel notwendig. Wenn ihr eine Satellitenschüssel anbringen möchtet, muss das von eurem Vermieter genehmigt werden. Viele Hausbesitzer untersagen das Anbringen einer Satellitenschüssel aus ästhetischen Gründen. Solltet ihr Satellitenfernsehen auch auf mobilen Endgeräten im Haus nutzen wollen, so benötigt ihr dafür je nach Anbieter weitere Hardware.

Auf dem Internet basierende Übertragungswege (Streaming, IPTV) setzen natürlich Internetempfang mit einer entsprechenden Bandbreite voraus. Beispielsweise benötigt man für EntertainTV einen Internetanschluss der Telekom mit mindestens 16 Mbit/s, einen IPTV-fähigen Router und einen Receiver.

Für alle TV-Lösungen ist der Anschluss eines weiteren TV-Gerätes problemlos möglich, erfordert aber zusätzliche  Hardware.

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Kosten (inkl. Privatsender & HD)

Welche TV-Alternative die kostengünstigste ist, hängt sowohl von euren Ansprüchen als auch vom jeweiligen Anbieter sowie aktuellen Aktionsangeboten ab. Um euch einen Überblick zu geben, haben wir jeweils die Ausgaben für die Anschaffung und die laufenden Kosten miteinander verglichen.


Das neue DVB-T2 HD ist preisintensiver als der Vorgänger DVB-T. Neben den Kosten für die Hardware zahlt ihr künftig nämlich noch eine jährliche Gebühr von 69 Euro, wenn ihr auch Privatsender empfangen wollt. Für den notwendigen Receiver und die Antenne müsst ihr circa 100 Euro ausgeben.

Auch für Kabelfernsehen müsst ihr monatlich bezahlen. Inklusive Kabelanschluss kostet der Fernsehempfang je nach Anbieter circa 20 Euro monatlich. Wenn die Kosten für den Kabelanschluss schon in den Nebenkosten eurer Mietwohnung enthalten sind, sinkt der monatliche Preis.

Besonders teuer in der Anschaffung ist das Satellitenfernsehen. Die Satellitenschüssel sowie das passende Empfangsgerät müssen gekauft und oft aufwendig vom Fachmann installiert werden. Mit mindestens 300 Euro solltet ihr für die Anschaffung des Satelittenfernsehens rechnen.

Die Preise für TV-Streaming über das Internet variieren je nach Angebot, meist ist es aber für unter zehn Euro pro Monat zu haben. Wer schon ein Endgerät besitzt (z. B. PC, Tablet), das vom jeweiligen Anbieter unterstützt wird, hat möglicherweise keine gesonderten Anschaffungskosten.

IPTV von EntertainTV liegt regulär bei den monatlichen Kosten im Mittelfeld. Dank des aktuellen Angebots gibt es EntertainTV allerdings jetzt ein Jahr lang ohne Aufpreis. Im zweiten Jahr werden monatlich 9,95 Euro fällig3.

Alle TV-Angebote im Überblick

Jetzt liegt es an euch zu entscheiden, welche die ideale TV-Lösung für euch ist. Um euch die Wahl so einfach wie möglich zu machen, haben wir hier alle Alternativen in einer Tabelle gegenübergestellt. Die Funktionen können je nach Anbieter abweichen. Detailliertere Informationen könnt ihr den Webseiten des jeweiligen Anbieters entnehmen.

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Falls ihr immer noch nicht sicher seid, welche TV-Lösung die richtige für euch ist und welchen Fernseher ihr wofür benötigt, könnt ihr euch hier im Detail über die Alternativen Internetfernsehen, DVB-T2 HD, Kabelfernsehen und Satellitenfernsehen informieren.

1 Sonderangebote sind hier nicht inbegriffen.
2 Mit EntertainTV Plus können sogar bis zu 140 TV-Sender empfangen werden.
3 Dieses Angebot gilt für Neukunden. Die Aktion „EntertainTV für ein Jahr ohne Aufpreis“ erfolgt über eine Einmalgutschrift in Höhe von 120 Euro. Um EntertainTV nutzen zu können, muss ein Vertrag für die Pakete MagentaZuhause M oder L mit EntertainTV oder EntertainTV Plus erfolgen. MagentaZuhause M mit Entertain TV z. B. kostet in den ersten 12 Monaten mtl. 19,95 Euro, danach mtl. 49,90 Euro. Voraussetzung für die Nutzung von MagentaZuhause mit EntertainTV sind der Media Receiver 400 (im o. g. Preis inkludiert) und ein IPTV-fähiger Router. Weitere Informationen hier.

 

So funktioniert Internetfernsehen

Beim Internetfernsehen gibt es zwei Möglichkeiten, TV-Programme zu empfangen. Über offene TV-Streams direkt am Computer, Tablet oder Smartphone oder über Secure IPTV (Internet Protocol Television). Bei Secure IPTV werden die TV-Signale über ein geschlossenes Netzwerk über das Internet übertragen. Ob nun über ein offenes oder geschlossenes System, so lässt sich heutzutage auf allen Bildschirmen, die internetfähig sind, Fernsehen übers Internet genießen. Es gibt sogar TV-Apps, die gegen einen Aufpreis ganze Senderpakete auf allen Geräten anbieten. Aber der Reihe nach. Die schnellen Internetleitungen ermöglichen heutzutage ruckelfreies Fernsehen, ohne Abstriche bei der Qualität. Will man jedoch über das Internet auf dem großen Fernseher seine Lieblingssendungen schauen, gibt es verschiedene Optionen.

TV + Streaming-Gerät

Über Streaming-Geräte wie Fire TV, Apple TV oder Chromecast lässt sich der Fernseher kinderleicht mit dem Internet verbinden. Neben den klassischen Apps à la Netflix und YouTube lassen sich auch TV-Apps installieren, die gegen Bezahlung ein entsprechendes TV-Angebot freischalten. Hier muss das Smartphone oder die Fernbedienung des Streaming-Geräts die gewohnte TV-Fernbedienung ersetzen, was sehr gewöhnungsbedürftig sein kann. Auch kann die gleichzeitige Nutzung des Internets zu Hause zu Aussetzern und Bildstörungen führen, wenn zusätzlich zum Fernsehen online Spiele gespielt werden oder per Video gechattet wird.

Smart TV

Viele TV-Hersteller rühmen sich zwar, die intelligentesten Geräte auf dem Markt zu produzieren, und viele lassen sich auch per Kabel oder WLAN ans Internet anschließen, aber mit der Qualität des App-Angebots sieht es meistens nicht so gut aus. Streaming-Boxen erfüllen diese Funktion um einiges besser, was auch ihren Erfolg erklärt. Am Ende wird meistens ein Smart TV mit einer Streaming-Box zusätzlich „aufgesmartet“.

TV + Receiver

Die eleganteste Lösung für Internet-TV-Genuss auf dem großen Fernseher ist ein Receiver, der an den Router angeschlossen wird. Durch das geschlossene System Internet-Telefon-TV werden die Netzressourcen optimal verwaltet und eine hohe Qualität der Services sichergestellt. Der Media Receiver von EntertainTV vereint zusätzlich die Vorteile einer Streaming-Box. Über maxdome und Videoload könnt ihr zusätzliche Filme und Serien schauen. Zum Angebot kommen verschiedene TV- und Sport-Pakete hinzu, die jederzeit dazugebucht werden können. Auch Sky ist an Bord und kann auf Wunsch aktiviert werden. Aufnahmen können bequem mit der Fernbedienung oder per App geplant werden. Die Aufnahmen werden lokal und in der Cloud gespeichert, eine Mitnahme der Lieblingssendungen auf Smartphone, Tablet oder Laptop ist mit der App EntertainTV mobil möglich. Hat man den Anfang vom Tatort verpasst, hilft ein Restart der Sendung, und alles geht zurück auf Anfang. Hat man die komplette Sendung verpasst, hilft die Funktion „7 Tage Replay“. Damit können bestimmte Sendungen, die bereits ausgestrahlt wurden, bequem mit der Fernbedienung neu gestartet werden.

Wer keine Zusatzfunktionen für sein TV-Programm benötigt und Live-TV in HD-Qualität möchte, dem empfehlen wir das brandneue StartTV. Das kostengünstige Einstiegsprodukt in die IPTV-Welt der Telekom ist ab sofort verfügbar. Euch erwartet ein TV-Programm mit ca. 100 Sendern, davon 22 in HD. Mithilfe des elektronischen Programmführers (EPG) und seiner intelligenten, senderübergreifenden Suchmaske kommt ihr als Telekom Kunden mit MagentaZuhause-Anschluss schneller zu euren Lieblingssendungen. Mit dem aktuellen Aktionsangebot zahlt ihr im ersten Jahr keinen Aufpreis (danach 4,95 Euro mtl.) und bekommt den Media Receiver Entry kostenlos dazu.

EntertainTV oder das neue StartTV haben euch neugierig gemacht?
Hier geht's zu den Aktionsangeboten.


Falls ihr immer noch nicht sicher seid, welche TV-Lösung die richtige für euch ist, könnt ihr euch hier im Detail über DVB-T2 HD, Satellitenfernsehen und Kabelfernsehen informieren.

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So funktioniert Kabelfernsehen

Kabelfernsehen ist in Deutschland der Spitzenreiter in Sachen TV-Versorgung. Doch nicht alle Haushalte sind mit dem Kabelfernsehnetz verbunden. Zum Verständnis: Kabel-TV benötigt ein eigenes Netz und setzt somit eine gute Infrastruktur voraus. Das Haus selbst muss an dieses unterirdisch verlegte Kabelnetz angeschlossen sein. In Ballungsgebieten ist das in der Regel gegeben. In ländlichen Regionen kann es zu Versorgungslücken kommen. Selbst wenn im Umfeld der eigenen Adresse Fernsehkabel verlegt wurde, ist noch nicht garantiert, dass auch das eigene Haus oder die Mietwohnung daran angeschlossen sind. Der Anschluss an das Fernsehnetz ist Sache des Eigentümers. Liegt im Idealfall eine Verbindung vor, erreicht das Fernsehsignal das Haus über eine zusätzliche Netzanbindung. Über ein Koaxialkabel wird der Fernseher mit der TV-Dose verbunden. Im Zeitalter des analogen Geräte war man ab diesem Punkt nur noch einen Sendersuchlauf vom gemütlichen Fernsehabend entfernt. Doch das analoge TV-Programm verschwindet sukzessive aus dem Kabelfernsehen, der Kunde will mehr Inhalte in HD und 4K sehen. Um ein zeitgemäßes TV-Angebot zu sehen, braucht man einen Receiver oder ein Fernsehgerät, der diesen bereits integriert hat. Achtet beim Kauf von Empfangsgerät und Fernseher auf die Bezeichnungen DVB-C bzw. DVB-C2. Sie stehen für Digital Video Broadcasting – Cable. Welches Programm übermittelt wird, hängt von den Kabelnetzanbietern ab – Vodafone/Kabel Deutschland und Unitymedia sind die größten in Deutschland. Über kostenpflichtige Zusatzpakete können Pay-TV-Angebote und HD-Programme hinzugebucht werden. Ein großer Vorteil des Kabelanschlusses ist, dass er nicht nur das Fernsehsignal übermittelt, sondern auch einen Telefon- und Internetanschluss ermöglicht.

Wer über keinen Kabelanschluss für digitales Fernsehen verfügt, hat verschiedene TV-Alternativen: Satellitenfernsehen (SAT-TV), Antennenfernsehen (DVB-T2 HD) oder Internetfernsehen. Wer den Umgang mit neuer Hardware und ihrer Installation nicht scheut, greift zu SAT-TV oder DVB-T2 HD. Wer lieber im Web seine Lieblingssendungen schaut, kann aus zahlreichen Anbietern für TV-Streams aussuchen; doch nur gegen Aufpreis verbessern sich die Bild- und Programmqualität. Im Netz liefert die Technik für Internet Protocol Television, kurz IPTV, die stabilste Qualität in Sachen Bild und Ton. Das Programm wird über ein geschlossenes Netzwerk online übertragen und mithilfe eines Empfängers in Fernsehbilder umgewandelt. Bei EntertainTV von der Telekom, einem IPTV-Angebot, kommen DSL-Verbindung, Telefon und TV aus einer Hand. Das garantiert eine gleichmäßig hohe Bandbreite und somit Fernsehen ohne Aussetzer und Störsignale – digital und in HD.

Mehr zu EntertainTV erfahrt ihr hier.

Falls ihr immer noch nicht sicher seid, welche TV-Lösung die richtige für euch ist, könnt ihr euch hier im Detail über die Alternativen zum Kabelfernsehen informieren: Internetfernsehen, Satellitenfernsehen und DVB-T2 HD.

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So funktioniert Satellitenfernsehen

SAT-TV, oder TV über Satellit, ist in Deutschland weit verbreitet. Rund 17,5 Mio. Haushalte schauen hierzulande über Satellitenrundfunk ihr Fernsehprogramm. Wie der Name schon verrät, wird das TV-Signal eines Fernsehsatelliten über eine Parabolantenne erfasst, im Volksmund auch als Schüssel bekannt. Über Kabel wird das Signal an das Empfangsgerät weitergeleitet, der das heimische TV-Gerät mit Programm versorgt. Manche Fernseher haben bereits einen SAT-Receiver im Gerät eingebaut, was für mehr Ordnung auf der TV-Bank sorgt. SAT-TV bietet zwar eine Vielzahl an Programm, auch aus aller Welt, ist aber technisch nicht ganz ohne. Zuerst muss eine Schüssel in der passenden Größe gefunden werden. Die Parabolantennen thronen meistens auf Dächern oder stehen fest verbaut auf dem Balkon, oft werden sie auch an Häuserfassaden geschraubt. Falls der Schüssel-Besitzer im Eigenheim wohnt, ist das kein Problem. Die meisten Mieter müssen jedoch ihre Vermieter um Erlaubnis fragen, bevor sie eine SAT-Antenne am Gebäude anbringen dürfen. Wurde die Erlaubnis eingeholt und die Antenne vom Fachmann ausgerichtet, muss eine Verkabelung zwischen Antenne und Empfänger erfolgen. Je nach Distanz zwischen TV-Gerät und Schüssel kommen hier einige Meter Kabel zum Einsatz. Bei der Wahl des Receivers hat man nun die Qual der Wahl: Will man mit dem Gerät auch Bezahlsender sehen?  Ist HD-Bildqualität für Privatsender wichtig? Möchte man TV-Sendungen aufnehmen und verwalten? Je flexibler das Gerät sein soll, desto teurer wird die Technik. Um teures Nachrüsten zu vermeiden, sollte sich der Nutzer deshalb über seinen TV-Konsum im Klaren sein. Erst dann kann er sich aus dem Technikdschungel das entsprechende Gerät raussuchen. Steht der Konsum von bezahlten Sportinhalten im Vordergrund (Bundesliga, Champions League), sollte man direkt zum Empfangsgerät des Abo-Anbieters greifen, um Verschlüsselungsprobleme zu vermeiden.

Eine beliebte Alternative zu SAT-TV ist Fernsehen über Internet. Die Lösung von EntertainTV könnte technisch simpler nicht sein: Einfach den Internetrouter mit dem TV-Receiver verbinden, fertig. Während der Router als Telefon- und WLAN-Station weiterhin seine Dienste tut, liefert das Empfangsgerät ein sauberes, digitales TV-Signal für den Fernseher. Jede zusätzliche TV-Option, ob nun Sportpakete, Inhalte in HD, Videos leihen oder Programm aus dem Ausland, lassen sich bequem mithilfe der Fernbedienung dazu buchen. Eine Vielfalt an Video-on-Demand-Diensten und TV-Mediatheken rundet das Angebot ab.

Ihr wollt mehr Infos über EntertainTV? Hier entlang.

Falls ihr immer noch nicht sicher seid, welche TV-Lösung die richtige für euch ist, könnt ihr euch hier im Detail über die Alternativen zum Satellitenfernsehen informieren: Internetfernsehen, DVB-T2 HD und Kabelfernsehen.

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Antennenfernsehen: Aus DVB-T wird DVB-T2 HD

Die Abkürzung DVB-T steht für Digital Video Broadcasting – Terrestrial. Das ist ein Bild- und Tonübertragungsformat, welches über TV-Stationen an die Antennen der Endverbraucher gesendet wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese auf dem Hausdach montiert sind oder in der Wohnung als Zimmerantennen stehen. Ein großer Vorteil dieser Übertragungstechnik ist ihre Effizienz: Der Verbraucher freut sich über eine höhere Sendervielfalt bei guter Bildqualität. Das heutige Angebot an Programm in HD-Qualität braucht jedoch größere Datenpakete. Deshalb wurde der neue Standard DVB-T2 HD entwickelt. Ab dem 29. März 2017 wird in vielen Regionen Deutschlands endgültig von DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt. Zusätzlich zur Verbesserung der Bildqualität wird der Empfang von bis zu 40 Programme in HD-Auflösung möglich sein. Folgende Technik-Szenarien sind möglich:

Fernseher mit integriertem Empfänger

DVB-T2 HD-Empfänger sind in Fernsehgeräten der neuesten Generation häufig schon eingebaut. Sie benötigen jedoch ein zusätzliches Decoder-Modul für rund 80 Euro, um die HD-Signale der Privatsender zu entschlüsseln.

Receiver ohne Bezahlfernsehen

Ältere Fernseher können mit einem zusätzlichen DVB-T2 HD-Receiver nachgerüstet werden. Ohne HD-Inhalte des privaten Rundfunks kostet das Empfangsgerät um die 50 Euro.

Receiver mit Bezahlfernsehen

Will man auf das Angebot des privaten Rundfunks nicht verzichten, werden für die Anschaffung der neuen Technik (Receiver mit eingebautem Decodier-Chipsatz oder CI+ Modul) Kosten zwischen 60 und 150 Euro fällig. Das Gerät muss das grüne Freenet TV-Logo haben.

Die komplette Umstellung auf DVB-T2 HD bedeutet nämlich auch das Ende des kostenlosen Antennenfernsehens in Deutschland. Wer die Privatsender der RTL- und ProSiebenSat.1-Gruppen künftig mit der neuen Technik schauen will, muss sie nach einer dreimonatigen Gratisphase kostenpflichtig abonnieren. Die Kosten für das HD-Angebot des Privatrundfunks belaufen sich derzeit auf 69 Euro pro Jahr. Das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden über die GEZ-Gebühren abgewickelt und sind deshalb weiterhin frei empfangbar.

Eine technische Hürde hat das Ganze noch: Was in Ballungsgebieten aufgrund der zahlreichen Sendemasten in der Regel gut funktioniert, könnte auf dem Land zu Bildaussetzern führen, falls die Kapazitäten der Sendepunkte nicht ausreichen. Doch auch in der Stadt können dicke Hauswände, Funklöcher und andere Störquellen den Fernsehabend trüben. Besonders anfällig dafür sind Zimmerantennen, wenn sie ungünstig stehen. Eine gute Alternative zur Umstellung auf DVB-T2 HD ist EntertainTV. Hier kommen Internet, Telefon und Fernsehen aus einer Leitung, in störungsfreier Qualität. Mehr über EntertainTV erfahrt ihr hier.

Falls ihr immer noch nicht sicher seid, welche TV-Lösung die richtige für euch ist, könnt ihr euch hier im Detail über die Alternativen zu DVB-T2 HD informieren: Internetfernsehen, Kabelfernsehen und Satellitenfernsehen.

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