Filme |

Hot Sets: Die heißesten Filmsets von 50 Shades bis Basic Instinct

Der Februar wird heiß – zumindest in den Kinosälen: Während Deutschland dem Ende des Winters entgegenfiebert, erscheint rechtzeitig zum Valentinstag der zweite Teil der Shades-of-Grey-Trilogie mit dem Titelzusatz „Gefährliche Liebe“. Bereits der erste Teil aus dem Jahr 2015 hat nicht nur als Film einen durchschlagenden Erfolg gefeiert, sondern als Tabubrecher mit Sicherheit auch viele Schlafzimmer weltweit um ein paar interessante neue Praktiken bereichert. Offizieller Kinostart des zweiten Teils in Deutschland ist der 9. Februar 2017. Wir möchten euch gern auf eine Zeitreise an die heißesten Filmsets Hollywoods mitnehmen, damit ihr schon einmal etwas „in Stimmung“ kommt, hier der Trailer zum zweiten Teil von Fifty Shades of Grey.

© Universal Pictures Germany

„Mister Grey wird Sie jetzt empfangen …“ Mit ihrer erotischen Roman-Trilogie hat Shades-of-Grey-Autorin E. L. James ganz offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen – und zwar mit voller Breitseite. Die Bücher der bis dahin eher unbekannten Schriftstellerin schafften es, ohne größere Werbe-Maßnahmen, weltweit in die Bestsellerlisten und verkauften sich innerhalb von zehn Monaten um die 75 Millionen Mal. Die Beziehung zwischen Anastasia „Ana“ Steele und Christian Grey hat eine Tür geöffnet, durch die besonders weibliche Leser nur allzu gern in eine bisher wenig bekannte Welt der Fantasie vordrangen. James hat eine gesellschaftlich akzeptierte Alternative zum Blümchensex geschaffen und damit Peitschen, Halsbänder und Leinen aus einer schräg beäugten Subkultur in den Mainstream befördert. Die Welt, aus der die Begriffe „devot“ und „Dom“ stammen, ist dank Fifty Shades of Grey keine gesellschaftliche No-Go-Area mehr. Die Verfilmung des ersten Romans schenkte den Fantasien Stimme und Körper in Form von Dakota Johnson und Jamie Dornan – und uns eine Menge zu schauen.

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen © 2016 NBCUniversal All Rights Reserved
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen © 2016 NBCUniversal All Rights Reserved
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen © 2016 NBCUniversal All Rights Reserved
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen © 2016 NBCUniversal All Rights Reserved

Das Losungswort, bitte!
Doch auch schon vor Regisseurin Sam Taylor-Johnsons expliziter Darstellung von männlicher Dominanz hat Hollywood uns gern seinen heißen Atem in den Kinosälen spüren lassen: Nicht weniger „kinky“ ging es zum Beispiel 1999 in einem Schloss irgendwo „Upstate“ New York zu, als wir durch die maskierten Augen von Tom Cruise Zeugen einer exzentrischen Orgie wurden. Erinnern wir uns: Trotz Warnung weigert sich der junge Arzt, den verruchten Ort zu verlassen. Und schwupps – ist es hier plötzlich ein Mann, der sich sexueller Demütigung ausgesetzt sieht: Zum einen wird er vom Zeremonienmeister des Schlosses vor allen Anwesenden demaskiert und vorgeführt. Zum anderen erlebt Cruise’ Film- und damals Noch-Ehefrau während seines voyeuristischen Ausflugs einen erotischen Traum, in dem er selbst als Ehemann gar nicht gut wegkommt. Eyes Wide Shut und Fifty Shades of Grey entführen uns mit der geballten erzählerischen Wucht Hollywoods in mystische Szenarien voller Eleganz und sinnlicher Details. Dabei bleibt kein Auge trocken. Doch es gibt auch Filme, die uns ganz ohne venezianische Karnevalsmasken und Reitpeitschen die Knie weich werden lassen. Schauen wir mal rein ...

Intimität und Intrigen
Wie wäre es zur Abwechslung mit einer durchtriebenen Millionärs-Erbin (Sarah Michelle Gellar), die ihren eigenen Stiefbruder im Rahmen einer Wette darauf ansetzt, das hinreißende Mauerblümchen der Schule zu verführen. Der Wetteinsatz? Nun, dem charmanten Sebastian winkt bei geglückter Mission nichts Geringeres als eine Nacht mit seiner eigenen Stiefschwester. Eiskalte Engel – ebenfalls aus dem Jahr 1999 – verbindet Intrigen und Leidenschaft in all ihren Farben zu einem einzigartigen Erotikdrama voller Spannung.

Eiskalte Engel © Studiocanal GmbH

Eiskalte superheiße Killerin
Dass die Neunzigerjahre es faustdick hinter den Ohren hatten, zeigt auch Sharon Stone, während sie als Mordverdächtige in Basic Instinct den wohl berühmtesten Beinüberschlag der Filmgeschichte hinlegt. Den ermittelnden Michael Douglas nimmt sie damit ihrerseits gehörig in den Schwitzkasten. Die Schlüpfer-Industrie hat nach dieser ikonischen Filmszene gewiss keine höheren Umsätze verzeichnet. Die Geschichte um Mord und Verführung darf man übrigens auch ohne ihre heißen Liebesszenen zum ganz großen Kino zählen.

Basic Instinct © Studiocanal GmbH

Heiße Szenen im Pool
Heißer als das Wetter in Florida ist nur noch die berühmte Szene in Wild Things, in der Neve Campbell und Denise Richards in einem Pool zueinanderfinden – einer der nicht nur dramaturgischen Höhepunkte des Thrillers aus dem Jahr 1998. Gleichgeschlechtlich und prickelnd geht es auch bei Vicky Cristina Barcelona (2008) und Brokeback Mountain (2005) zu.

Wechselspiel vor der Kamera
Und nun die Preisfrage: Treiben es Hollywood-Stars eigentlich tatsächlich bunt vor der Kamera? Gehört der Akt schlicht zum Job eines gestandenen Schauspielers? Da wäre zum Beispiel ein zu allem entschlossener Shia LaBeouf, der für Lars von Triers brachial-sexuelles Machwerk Nymphomaniac (2013) gern alle Szenen so authentisch wie möglich aussehen lassen wollte. Inklusive echtem Sex mit Stacy Martin. Das Problem: seine damalige Freundin. Der Sex im Film ist tatsächlich echt. Teilweise. Allerdings ist bei den Sexszenen nicht Herr LaBeouf himself zugange, sondern sogenannte Porn-Doubles, die freundlicherweise die körperliche Arbeit übernehmen. Die Hauptdarsteller fingierten den Akt ihrerseits und aus beiden Sequenzen entstanden durch digitale Bearbeitung Bilder von eindrucksvoller erotischer Intensität. Charlotte Gainsbourg befriedigt im gleichen Film übrigens niemanden real oral.

Nymphomaniac © Concorde Filmverleih GmbH

Apropos digital: auch der völlig enthemmte Beischlaf zwischen Brad Pitt und Helena Bonham Carter in Fight Club (1999) ist zwar ein Fest für die Sinne, aber komplett am Computer entstanden. Dass es aber auch nicht unbedingt auf „echten Sex“ ankommt, demonstriert uns Natalie Portman in Hautnah aus dem Jahr 2004. Sie zeigt, wie sexy ein Film auch vollkommen ohne Sexszenen sein kann und raubt uns den Atem mit einer provokativ inszenierten Strip-Einlage.

In Fifty Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe werden wir jedoch mit großer Sicherheit wieder in den Genuss von äußerst expliziten Aufnahmen kommen. Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie Regisseur James Foley den zweiten Teil des Erotik-Epos inszeniert hat. Und wir wünschen auch euch dabei eine Menge Knistern und gute Unterhaltung!

Alle oben genannten Filme findet ihr als Video on Demand bei Videoload auf EntertainTV:

Wusstet Ihr, dass Fernsehen mit EntertainTV zum Highlight wird? Das Video Magazin testete verschiedene Streaming Dienste und fand, wie viele EntertainTV Nutzer auch, an der dynamischen Navigation und der Restart-Funktion gefallen. Damit verläuft der Wechsel zwischen Fernsehprogramm und Streaming Angebot fließend. Zudem beginnen nun alle Sendungen erst, wenn ihr es wollt. Mit dem Testurteil sehr gut erhielt auch die EntertainTV-App viel Lob.

Sie sind leider nicht auf dem aktuellsten Stand

Damit Sie die Vorzüge des neuen EntertainTV erleben können, brauchen Sie einen aktuellen Browser! Wir empfehlen, den Browser zu aktualisieren und die neuste Version herunterzuladen.

Sehr geehrter Websitebesucher,

die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers verhindern aktuell, dass alle Inhalte dieser Website im Internet Explorer korrekt dargestellt werden. Das Problem wird im Laufe des Tages behoben. Wir empfehlen Ihnen bis dahin, die Website in einem der folgenden Browser zu öffnen: