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Hunde alleine zu Hause: 5 Tipps für Frauchen und Herrchen

Hunde sind Rudeltiere und in Gemeinschaft fühlen sie sich am wohlsten. Das wissen wir nicht erst seit dem Film 101 Dalmatiner. Es müssen aber nicht immer gleich 100 Vierbeiner sein, um ein Rudel zu bilden. Es genügt die klassische Konstellation aus Mensch und Hund. Der Vierbeiner tapst seinem Anführer gerne hinterher und ist von Natur aus nicht begeistert, wenn dieser den Raum oder gar die Wohnung verlässt. Darum gilt: Der Hund muss so früh wie möglich lernen, es für kürzere oder längere Phasen alleine zu Hause auszuhalten. Wir geben euch fünf Tipps mit auf den Weg, wie das gelingen kann – und die Möbel dabei verschont bleiben.

Aller Anfang ist schwer

Wenn man einen Hund mit zu sich nach Hause nimmt, beginnt mit dem ersten Tag das Training vieler Alltagsangelegenheiten. Zur Hundeerziehung gehört auch das Alleinbleiben. Anfangs jedoch nicht gleich Stunden, sondern nur fünf bis zehn Minuten. Zudem sollte dem Hund in dieser Zeit eine Beschäftigung geboten werden, damit er nicht gelangweilt zurückbleibt. Beginnt der Hund zu bellen oder zu jaulen, müsst ihr eisern bleiben. Denn wer sofort zurückkehrt, bekommt ein Problem. Der Mensch signalisiert so dem Vierbeiner, dass er nur laut genug jaulen muss, bis jemand kommt. Stattdessen sollte man in einem ruhigen Moment zurückkehren und sich ruhig verhalten. Euer neues Familienmitglied kann so lernen, dass es normal ist, dass ihr mal weg seid und er allein ist.

Zudem ist es ratsam, eurem tierischen Mitbewohner ein vertrautes Plätzchen einzurichten. Das hat er ganz für sich alleine und es bietet ihm einen Raum der Ruhe. Dafür bieten sich Kissen, Decken oder eine Hundehütte im Garten an. Garniert mit einem Kauknochen, kann es sich euer Vierbeiner hier allein gemütlich machen, wenn er niemanden zum Spielen hat, und wird nicht von Trennungsangst geplagt.

Routinen durchbrechen

Damit euer Hund nicht jedes Mal darauf anspringt, wenn ihr dabei seid loszugehen, müssen Routinen vermieden werden. Sie dienen bei euren Haustieren als Reizauslöser. Wenn Frauchen oder Herrchen Schuhe und Jacke anziehen sowie Schlüssel und Handy greifen, geht es wohl los. Experten empfehlen deshalb, dass Hundehalter alle paar Stunden daheim die Jacke anziehen und mit dem Schlüsselbund klappern sollen, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen. Alternativ könnt ihr den Anziehprozess auch unterbrechen. Zieht erst die Jacke an, geht ins Bad und greift danach zu den Schuhen. Diese Form des Trainings benötigt Zeit, zahlt sich aber aus. Stück für Stück wird das Tier sein Verhalten ändern und die Erwartungshaltung ablegen. Geht ihr einmal doch alleine aus dem Haus oder kehrt heim, sollten Verabschiedung und Begrüßung ebenfalls möglichst neutral ausfallen.

Knabberei fürs Seelenheil

Auch Bello knabbert gerne Leckereien. Der Knabberei kommen zwei Funktionen zu. Zum einen stillt sie den Hunger. Zum anderen beruhigen sich Hunde darüber, wenn sie zum Beispiel Stress oder Trennungsangst empfinden, weil ihr Herrchen längere Zeit weg ist. Eine gute Vorbereitung verhindert, dass euer Haustier die Sofakissen und Stuhlbeine zerkaut oder durch lautes Bellen bei den Nachbarn unbeliebt wird, weil es allein ist. Befindet sich die Leckerei zudem in einem Spielzeug, wird auch der Spieltrieb bedient. So oder so gilt: Abwechslung ist alles. Wechselt die Leckerei und das Spielzeug. Somit ist euer Vierbeiner nicht gelangweilt davon und entdeckt immer wieder etwas Neues.

Verstecken spielen mal anders

Verwandelt das Alleinsein in ein Spiel mit einem abwechslungsreichen Programm, das die Wartezeit bis zu eurer Rückkehr überbrückt. Dafür könnt ihr kleine oder größere Spaßpakete verstecken. Platziert in einem Raum gefüllte Futterbälle, die euer Vierbeiner finden muss. Habt ihr einen ausrangierten Karton? Füllt ihn mit geknüllter Zeitung und Leckereien. Karton verschließen und dem Vierbeiner überlassen. Es gehen aber auch alte Bettlaken – in jede Ecke ein Spielzeug oder eine Leckerei legen. Das ganze Laken zusammenrollen und verknoten. Euer pelziger Freund wird eine ganze Weile benötigen, bis er alles gefunden hat, und ausblenden, dass er alleine ist. Problem gelöst – tschüss, Trennungsangst!

Das Rudel darf wachsen

Nicht jeder darf sein Haustier mit zur Arbeit nehmen. Ist der Arbeitsplatz zudem nicht in unmittelbarer Nähe zur Wohnung, fällt auch eine Gassi-Runde in der Mittagspause aus. Was also tun? Damit Bello allein daheim nicht die Decke auf den Kopf fällt, fragt Freunde oder Bekannte, ob sie ihm ein wenig Beschäftigung geben können. Geht das nicht, informiert euch, ob es ehrenamtliche Vereine gibt, die euren Vierbeiner ausführen. Zu guter Letzt könnte euch ein kostenpflichtiger Hundesitter helfen. Kommt euer Wauwau oft in Kontakt mit anderen Menschen, hat das auch sein Gutes. Auf diese Weise könnt ihr ihm ein ausgewogenes Sozialverhalten beibringen und ihn ganz automatisch an eure Freunde und Familie gewöhnen.

DOGTV macht Hunde froh

Hundebesitzer sind nicht alleinige Herrscher über die Fernbedienung. Mit DOGTV erleben eure Haustiere nämlich Fernsehen mit Wau-Effekt. Es lenkt den besten Freund des Menschen davon ab, dass er alleine ist. Das 2012 in den USA gegründete Unternehmen stimmt auf seinem Sender alles speziell auf die Bedürfnisse der Vierbeiner ab: mit einem Fernsehprogramm, das die Tiere stimuliert, für Entspannung sorgt und ihnen helfen soll, die Angst vor der Einsamkeit zu überwinden.

Alles kann helfen, aber nicht ewig

Unsere Tipps helfen euch, dass euer Wauwau mit ein wenig Erziehung eine gewisse Zeit auch alleine daheim verbringen kann. Auf keinen Fall sollte euer Vierbeiner aber länger als vier Stunden einsam in den eigenen vier Wänden bleiben. Da hilft selbst das beste Training nicht mehr. Könnt ihr es nicht einrichten, zumindest kurz zu Hause vorbeizuschauen, fragt Freunde oder Nachbarn. Die kleinste aktive Runde um den Block sorgt für Spaß und lässt Bello entspannt daheim auf euch warten – ohne Bellen, Jaulen oder Winseln.

Tierisch gut unterhalten

Das Fernsehen ist auf den Hund gekommen: Der Fernsehsender DOGTV hilft Vierbeinern, sich vor dem Fernseher zu entspannen. Alle Infos dazu gibt es hier.

Übrigens: Menschen und Vierbeiner ähneln sich nicht nur beim TV-Verhalten – worin noch, lest ihr hier.

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