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Schräg: Guardians of the Galaxy Vol. 2

Dominik Porschen über das Problem mit der Selbstironie

Achtung Spoileralarm! Gespannt fieberten Fans dem zweiten Teil der Comicverfilmung entgegen. Im Marvel Universum gehört der Sci-Fi-Streifen zu den beliebtesten Actionfilmen, nicht zuletzt wegen seiner humoristischen Dialoge. Guardians of the Galaxy Vol 2 brilliert auch in seiner Fortsetzung mit unglaublich viel Selbstironie und starken Charakteren. Doch das hat auch Auswirkungen auf die Story, findet Porschen. Wie ernst kann man beispielsweise traurige, gar emotionsgeladene Szenen eigentlich noch nehmen?       

Die Geschichte um seine Herkunft beschäftigen den selbsternannten Star-Lord, alias Peter Quill. Dazu kommt, dass er nun seinen leiblichen Vater Ego bekämpfen muss, um das Universum zu retten. Väterliche Zuneigung empfindet Peter aber nur für seinen Ziehvater Yondu, der sich am Ende sogar opfert. Ein Wechselbad der Gefühle, das in der vor Selbstironie strotzenden Geschichte allerdings nur wenig Anklang findet. Echte Emotionen bleiben daher aus, dafür sorgt Guardians of the Galaxy Vol. 2 – wie zu erwarten – für jede Menge echte Unterhaltung.  

Hintergrund: Aus Feinden sind Freunde geworden. Die Guardians of the Galaxy leben das, wofür sie geschaffen sind: Abenteuer. Peter Quill (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Rocket Raccoon (im Englischen gesprochen von Bradley Cooper), Groot (im Original mit der Stimme von Vin Diesel) und Drax the Destroyer (Dave Bautista) stoßen in ihrer Mission immer häufiger auf unbekannte Winkel der Galaxie, um neue Rätsel zu lösen.

‘Star-Lord’ Peter Quill hat zudem erfahren, dass er nicht rein menschlicher Herkunft ist, was ein Zusammentreffen mit seinem Vater nun in greifbare Nähe rücken lässt. An Rivalen mangelt es den Guardians nicht, nachdem sie zuvor Yondu (Michael Rooker) und Nebula (Karen Gillan) in ihre Schranken gewiesen haben. Bei ihrem neuesten Auftrag mit Ayesha (Elizabeth Debicki) läuft – fast wie erwartet – nicht alles glatt, was unweigerlich neue Feinde heraufbeschwört.

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