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Spider-Man: Homecoming – Wer zieht hier die Fäden?

Seit 2002 schlüpften drei verschiedene Schauspieler in den rot-blauen Spinnenanzug: Tobey Maguire, Andrew Garfield und Tom Holland. Letztgenannter spielt die Hauptrolle in Spider-Man: Homecoming, der am 13. Juli in die deutschen Kinos kommt.

Nach seinem ersten, äußerst überzeugenden Auftritt als Spider-Man im Marvel-Film The First Avenger: Civil War muss sich der 21-jährige Tom Holland an seinen Vorgängern messen lassen. Doch wer ist der Jungspund, der sich jetzt an New Yorks Fassaden entlangschwingt, um das Böse zu bezwingen? Was ist neu an Spider-Man 3.0? Hier gibt es einen ersten Eindruck:

Trailer zum neuen Film Spider-Man: Homecoming (© Marvel Deutschland).

Tom Holland als Spider-Man.
Immer auf dem Sprung: Tom Holland überzeugt als Spider-Man durch seine Beweglichkeit (© Sony Pictures).

Holland überzeugte beim Casting

Der Trailer verdeutlicht: Der junge Brite ist ganz schön gelenkig – perfekte Voraussetzung für seine Rolle als neuer Spinnenmann. Genau wegen dieser Beweglichkeit fiel die Wahl beim Casting auf ihn. Als ehemaliger Turner und Akrobat verkörperte er den Superhelden derart glaubwürdig, dass er dafür sogar Lob vom dreifachen Spider-Man-Darsteller Tobey Maguire bekam. Diese Beweglichkeit kommt nicht von ungefähr: In seiner Freizeit übt sich der junge Schauspieler im Parkour, einer Fortbewegungsart, die extremer Sportlichkeit und Wendigkeit bedarf.

Zum ersten Mal im Rampenlicht stand er allerdings wegen einer anderen Sportart: dem Tanzen. Das Talent des mittlerweile 21-Jährigen entdeckte eine Musical-Choreografin, die ihn überredete, für das Musical „Billy Elliot“ vorzusprechen. Nach zwei Jahren Vorbereitung war er 2008 zunächst als bester Freund der Hauptfigur und wenig später als Billy Elliot selbst zu sehen. Den Durchbruch in der Filmbranche schaffte er 2012 mit The Impossible.

Die freche Stimmungskanone

Dass Andrew Garfield, dessen Nachfolge Holland antritt, abtreten musste, hat zwei Gründe: Zum einen sollte es einen jüngeren Darsteller von Spider-Man geben, damit sich Jugendliche mit der Figur identifizieren können. Zum anderen, weil eine komplett neue Geschichte erzählt wird. Der von Tom Holland gespielte Spider-Man ist eine richtige Stimmungskanone und der bislang frechste der drei. Im Film ist er erst 15, ein sympathischer Spinner, der gerne zu den Coolen gehören würde. Im Vergleich zu Maguire und Garfield also eher ein Spider-Boy, schließlich waren die beiden Vorgänger beinahe 30 Jahre alt, als sie in die Rolle schlüpften. Deshalb soll auch der mittlerweile 41-jährige Tobey Maguire nicht infrage gekommen sein. Seine Jugend kam Tom Holland bereits bei den Dreharbeiten zupass: Etwa 70 Prozent der Stunts macht er selbst.

Tobey Maguire in Spider-Man.
Er trug das Spinnenkostüm zum ersten Mal: Tobey Maguire im Film Spider-Man (© SPHE).
Andrew Garfield als Spider-Man.
Andrew Garfield, hier in The Amazing Spider-Man, ist Spidey Nr. 2 (© SPHE).
Tom Holland als Spider-Man.
Jetzt ist er an der Reihe: Tom Holland spielt den Spinnenmann im neuen Film (© Sony Pictures).

Spinnenmann auf Identitätssuche

Mit all seinen jugendlichen Eigenschaften ist Holland die Topbesetzung für die Hauptrolle in Spider-Man: Homecoming. Der neue Film ist im Übrigen kein Remake. Die Story vom Schüler, der sich durch einen Spinnenbiss verwandelt, ist bereits in der dreiteiligen Filmreihe Spider-Man (2002, 2004, 2007) mit Tobey Maguire und mit Andrew Garfield im Zweiteiler The Amazing Spider-Man (2012, 2014) erzählt. Es ist ein Neuanfang und eher eine Art Coming-of-Age-Story über den jungen Peter Parker: Zurück in seiner Heimat und untergebracht bei seiner Tante, muss sich Spider-Man nach seinem Debüt bei der Superhelden-Truppe The Avengers erst mal an seine neue Identität gewöhnen.

Sie bedeutet ihm mehr, als sie sollte. „Ohne den Anzug bin ich nichts“, fürchtet der Teenager, den die Drehbuchautoren des Films auch nach nächtlicher Verbrechensbekämpfung auf eine ganz normale Highschool gehen lassen. Und dann ist da auch noch sein Mentor Tony Stark, der Iron Man aus der Marvel-Liga – er behält ihn ständig im Auge. Doch endlich kommt für Peter die Chance, sich zu beweisen: Bösewicht Vulture, gespielt von Michael Keaton, muss gestoppt werden.

The Vulture, gespielt von Michael Keaton.
Den Bösewicht Vulture, gespielt von Michael Keaton, gilt es in Spider-Man: Homecoming zu besiegen (© Sony Pictures).

Kritik fürs Kinoplakat

Viel Kritik gab es bereits von der Fangemeinde. Allerdings nicht an der Besetzung, sondern an einem Kinoplakat von Spider-Man: Homecoming. Das sorgte ordentlich für Verwirrung: Im Vordergrund war ein großes Porträt von Robert Downey jr. zu sehen, unten ein weiteres Bild von ihm als Iron Man. Spider-Man, Namensgeber und Hauptfigur, ging im Hintergrund unter.

Mehr Infos über Tom Holland und Interessantes zur Produktion von Spider-Man: Homecoming hat Dominik Porschen in der Filmlounge zusammengefasst.

Superhelden erfreuen sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich retten sie regelmäßig die Welt. Aber auch in so mancher Alltagssituation wären Superkräfte hilfreich – in welchen, steht hier.

Diese Filme findet ihr als Video on Demand bei Videoload auf EntertainTV

Spider Man
The Amazing Spider Man
The Impossible
The First Avenger: Civil War

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