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The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd: Alles zum Serienhit

In den USA als die beste Serie des Jahres gefeiert und achtmal mit dem Emmy® ausgezeichnet, sorgt The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd gehörig für Furore. Den renommierten Preis gab es jeweils in der Kategorie Drama-Serie – unter anderem als beste Serie, für die beste Haupt- und Nebendarstellerin, für das beste Drehbuch und für die beste Regie. Den Serienhit gibt es exklusiv und ohne Aufpreis* bei EntertainTV zu sehen – jeden Donnerstag eine neue Folge.

Was macht die düstere Geschichte so erfolgreich? Hier gibt’s alle Fakten zu der neuen Serie mit Suchtfaktor.

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Gilead: Der Staat der Männer

First things first: Worum geht es in The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd? Die Serie spielt in der nahen Zukunft. Zentrum der Handlung ist der totalitäre Staat Gilead, gelegen in den heutigen USA. Durch einen Bürgerkrieg sind religiöse Fundamentalisten an die Macht gelangt. In der neuen Gesellschaft haben die meisten Frauen keine Rechte, sie dürfen weder einen Beruf ausüben noch Eigentum besitzen. Stattdessen regieren männliche Kommandanten die Bevölkerung. Aufgrund von Umweltverschmutzung und Krankheiten ist außerdem ein Großteil der Frauen in Gilead unfruchtbar. Die wenigen, die noch Kinder gebären können, werden Mägde genannt. Sie leben im Hause der wohlhabenden Herren und müssen deren Kinder reihenweise austragen.

Foto von Margaret Atwood.
Schriftstellerin, Aktivistin, Feministin: Margaret Atwood schrieb die Romanvorlage zur Serie (© Getty Images).

Serie vs. Romanvorlage

Die Story zu The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd ist nicht neu: Die Serie ist die Verfilmung des gleichnamigen Dramas der kanadischen Schriftstellerin Margaret Atwood. Das Buch, das auf Deutsch den Titel Der Report der Magd trägt, erschien bereits 1985 und war schon damals sehr erfolgreich. Die Autorin wirkte bei der Umsetzung der Serie mit, weshalb die Adaption ziemlich nahe an der Buchvorlage ist. Aber es gibt auch Widersprüche: So bleibt der echte Name Desfreds in der Buchvorlage unbekannt. In der Serie erfährt der Zuschauer hingegen, dass Desfred einmal June hieß. Außerdem werden im Roman in der Republik Gilead nicht nur Frauen, sondern auch Afroamerikaner diskriminiert. Sie müssen abgeschottet vom Rest der Gesellschaft leben. In der Verfilmung sind Schwarze und Weiße gleichgestellt. Eine bewusste Entscheidung der Produzenten, um auch afroamerikanische Schauspieler in den Cast aufnehmen zu können.

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Starauflauf in der kanadischen Einöde

Obwohl die neue Erfolgsserie im Amerika der Zukunft spielt, wurde die erste Staffel ausschließlich in Kanada gedreht. Bei der Besetzung der Charaktere ließen sich die Produzenten dabei alles andere als lumpen: Die Hauptrolle der Desfred spielt Elisabeth Moss, die Peggy Olson aus der legendären Serie Mad Men. Eines der bekanntesten Gesichter in The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd ist aber wohl Alexis Bledel. Bledel wurde als Rory Gilmore in der Erfolgsserie Gilmore Girls zum Weltstar. Jetzt spielt sie die Rolle der Desglen, die ebenfalls als Magd dienen muss. Desglen lebte vor der Revolution in einer lesbischen Beziehung und schließt sich heimlich dem Widerstand an. Die Rolle des skrupellosen Kommandanten Fred übernimmt Joseph Fiennes, der vielen aus dem Klassiker Shakespeare in Love bekannt sein dürfte. In weiteren Rollen dabei: Samira Wiley, die in Orange Is the New Black die Insassin Poussey mimt, sowie Yvonne Strahovski. Die Australierin wirkte zum Beispiel in der Serie Dexter mit.

Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Früher June, heute Desfred: Elisabeth Moss steht im Zentrum der dystopischen Zukunftsvision The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd (© MGM).
Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Auch The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd kommt nicht ohne Bad Boy aus: Nick (Max Minghella) versteckt ein Geheimnis (© MGM).
Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Versucht mit aller Gewalt seine Macht zu erhalten: Shakespeare-in-Love-Star Joseph Fiennes als Commander Fred (© MGM).
Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Yvonne Strahovski spielt mit Eiseskälte Serena Joy, die Ehefrau des Commanders (© MGM).
Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Alexis Bledel spielt Desglen, die zur engsten Vertrauten Desfreds wird (© MGM).
Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Moira repräsentiert einen der stärksten Charaktere in The Handmaid's Tale. Sie wird verkörpert von Samira Wiley (© MGM).
Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Militärischer Drill ist ihr täglich Brot: Ann Dowd als Chefausbilderin Aunt Lydia (© MGM).

Die beste Serie des Jahres?

In den USA überschlagen sich Kritiker und Serienjunkies mit Lob für The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd. Als „das Beste, was du dieses Jahr sehen wirst“ (The Guardian) oder „großartig und eindringlich“ (The Washington Post) wird die Serie gefeiert. Bei den diesjährigen Emmys wurde The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd insgesamt 13 Mal nominiert. Und die spektakuläre Produktion gewann die begehrte Serientrophäe achtmal.

Kein Wunder also, dass nach den ersten zehn Folgen bereits neue Staffeln in Planung sind. Da das Buch von Atwood ein offenes Ende hat, könnten sich die Serienmacher in weiteren Episoden so richtig austoben. Was wird wohl aus Desfred? Bleibt sie Zeit ihres Lebens eine unterdrückte und versklavte Magd? Wird sie die Flucht aus Gilead wagen?

Buchcover von Margaret Atwoods Roman The Handmaid´s Tale.
Vom Buch zur Serie: das Cover von Margaret Atwoods Romanvorlage „Der Report der Magd“(© Piper Verlag).

So realistisch ist die schaurige Zukunftsvision

Kritiker loben die neue Serie nicht nur für ihre herausragenden Schauspieler, sondern auch für die aktuelle Relevanz: So schreiben mehrere US-Medien, dass es gerade seit der Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten wieder Bedarf gebe, vermehrt über die Rolle der Frau zu diskutieren. Denn auch wenn in naher Zukunft wohl kein totalitärer Männerstaat droht, sind Themen wie Gleichberechtigung, Rollenverteilung oder Abtreibung doch heute wieder präsenter denn je. Selbiges gilt übrigens auch für die Literaturvorlage von Margaret Atwood. Das Buch schaffte es durch Trumps Wahlerfolg nach über 30 Jahren erneut auf die Bestsellerlisten. Eiskalt läuft es einem als Zuschauer der Serie den Rücken hinunter, wenn in Rückblenden einstige Demonstrationen gegen die Unterdrückung zu sehen sind. Die Frauen wehrten sich also, bevor sie vollends versklavt wurden. Diese fiktiven Aufmärsche sind den heutigen Women’s Marches zum Verwechseln ähnlich. Die Produzenten scheinen zeigen zu wollen: In die Diktatur rutscht eine Gesellschaft oft schneller, als man annehmen mag.

Facts zum Angeben

Um beim gemeinsamen Serienschauen mit Insiderwissen angeben zu können, gibt es hier noch drei brandheiße Fakten zu The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd:

1. Die Autorin Margaret Atwood hat eine kleine Gastrolle in der neuen Serie. In der ersten Folge spielt Atwood eine der sogenannten Tanten, die ungehorsame Mägde züchtigen. Die Schriftstellerin sagt allerdings nur ein paar Worte und ist auch nur verschwommen zu sehen.

2. Die neue Serie ist nicht die erste Bildschirmadaption der Geschichte rund um Desfred und die anderen Mägde. Der deutsche Regisseur Volker Schlöndorff verfilmte den Roman schon 1990, allerdings mit wenig Erfolg.

3. Die unterschiedlich farbigen Gewänder der Frauen in Gilead sind kein Zufall: Die Ehefrauen, in der Ordnung des Staates die ranghöchsten Frauen, tragen ein kräftiges Petrolblau. Die Mägde müssen rote Gewänder tragen – eine Anlehnung an das Blut, das bei einer Geburt vergossen wird. Die dritte Schicht stellen die Dienerinnen dar. Sie arbeiten im Haushalt der Kommandanten und müssen sich in farblose Arbeitskittel hüllen.

Szene aus The Handmaid´s Tale – Der Report der Magd.
Kostüme spielen eine wichtige Rolle im Staat Gilead: Bereits die Farben spiegeln die Machtverhältnisse wider (© MGM).

Fazit: Atwoods dystopische Literaturadaption ist vermutlich die Seriensensation des Jahres. Pflicht für alle, die mitreden wollen!

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