Filme |

Tierische Helden – Die besten Tierfilme aller Zeiten

Ob Hund, Wal, Delfin, Schweinchen oder Bär: Die tierischen Helden aus den großen Hollywood-Produktionen sind genauso vielfältig wie die Storys dahinter. Immer steht die besondere Freundschaft zwischen Mensch und Tier im Vordergrund, die junge Zuschauer staunen lässt. Und für die älteren Generationen geht es oft auf Zeitreise: Erinnerungen an besondere Tierfilme werden wach, die ihre Kindheit damals begleitet haben. Unser Tipp: Gebt euch einfach der Nostalgie hin und legt vorsichtshalber ein paar Tempos bereit.

Wir stellen euch jetzt unsere Tierfilmfavoriten vor und plaudern ein wenig aus dem Fun-Fact-Nähkästchen.

© Universal Pictures Home Entertainment

5. Ein Hund namens Beethoven (1992)

Ein süßer Bernhardinerwelpe stolpert in die Familie Newton und liebt klassische Musik. Der Name für den Vierbeiner findet sich wie von selbst: Beethoven.
Aus dem knuffigen Hundewelpen wird allerdings irgendwann ein 90 kg schweres, sabberndes und Chaos stiftendes Tier, das das Leben der Newtons ganz schön auf den Kopf stellt. Und dann sind da noch die Tierfänger von Veterinär Dr. Varnick, der Beethoven für seine Tierversuche fangen will. Jede Menge Action und Spaß sind hier für Jung und Alt vorprogrammiert. Aufgrund des großen Kinoerfolgs wurde bereits 1993 eine Fortsetzung gedreht, die in Deutschland unter dem Namen Eine Familie namens Beethoven in die Kinos kam. Und natürlich war der Bernhardiner eine der beliebtesten Hunderassen der 90er-Jahre: Bernhardiner-Klubs meldeten einen Anstieg an Nachfragen von über 40 Prozent.

© Warner Bros.

4. Free Willy – Ruf der Freiheit (1993)

Den Mittelpunkt dieses opulent inszenierten Familienfilms bildet die innige Freundschaft zwischen dem Jungen Jesse und dem in Gefangenschaft lebenden Orca Willy.

Wie der Titel des Filmes schon vermuten lässt, geht es um das zentrale Thema Freiheit. Jesse erfährt durch Zufall, dass der Besitzer des Vergnügungsparks seine Attraktion – den Orca Willy – töten will, um an Versicherungsgelder zu gelangen und versucht das in einer aufwendigen Rettungsaktion zu verhindern. Mit einem gewaltigen Sprung ins offene Meer kann sich Willy schließlich aus den Fängen seiner Verfolger befreien. Die Geschichte von Willy, der in Wirklichkeit Keiko hieß, ist ähnlich tragisch: Durch den immensen Kinoerfolg, der zur Gründung der Free Willy Keiko Foundation geführt hat, konnte der Orca nach dem dritten Film durch Spendengelder gekauft und im Atlantik ausgesetzt werden. Doch leider war Keiko das Leben in Freiheit nicht gewohnt und den Menschen seither näher als seinen Artgenossen. Im Jahre 2003 erlag Keiko mit 26 Jahren einer Lungenentzündung. Die mittlere Lebenserwartung von Orca-Weibchen in Gefangenschaft liegt bei 29 Jahren. Ein geringer Trost: Seine letzten Lebensjahre verbrachte Keiko in Freiheit und starb würdevoll an der norwegischen Küste.

© Warner Bros.

3. Flipper (1963)

Der Klassiker unter den Tierfilmen darf in unserer Top 5 natürlich nicht fehlen. In ihm spielt Tümmler Flipper neben Kinderstar Luke Halpin die Hauptrolle. Aufgrund des großen Kinoerfolgs gab es kurze Zeit später weitere Verfilmungen und auch die amerikanische TV-Serie war weltweit ein großer Hit. Insgesamt fünf weibliche Tümmler spielten abwechselnd die Rolle von Flipper, die von Delfin-Coach Richard O’Barry trainiert wurden. Das markante Flipper-Schnattern kam dann aber trotzdem vom Band. Als die TV-Serie eingestellt wurde, ging es für die Tiere ähnlich wie für ihre menschlichen Schauspielkollegen bergab. Mit nachlassender Prominenz und dem ausbleibenden Training wurden die Tiere depressiv und schwammen im Seaquarium in Miami apathisch ihre Runden. Ihr Ende war tragisch: Einer der Tümmler wurde an einen Wanderzirkus verkauft, ein anderer nahm sich selbst das Leben, indem er einfach das Atmen einstellte. Richard O’Barry gab sich die größte Schuld am Tod der Tiere und engagiert sich seitdem für den Tierschutz: Schon in den 70ern gründete er das Dolphin Project am Earth Island Institute in Berkeley, das die Öffentlichkeit über Delfine in Gefangenschaft aufklärt. Sein Dokumentarfilm Die Bucht erhielt 2009 sogar den Oscar.

© Universal Pictures Home Entertainment

2. Ein Schweinchen namens Babe (1995)

Die Hintergrundinfos über das rosarote Schweinchen sind fast genauso spannend wie der australische Film selber. Das Kinderbuch The Sheep Pig von Dick King-Smith bildete hierfür übrigens die Grundlage. Kaum zu glauben: Für die Rolle des Schweinchens Babe wurden sage und schreibe 48 Ferkel ausgebildet. Aufgrund einiger besonderer Szenen wurden auch animatronische Tiere (elektronisch gesteuerte Figuren) eingesetzt.

Immerhin: Kein einziges Tier soll bei den Dreharbeiten zu Schaden gekommen sein. Vielmehr wurde vertraglich festgelegt, dass die Ferkel auch nach den Dreharbeiten nicht auf die Schlachtbank sollten. Der Film erhielt weltweit sehr gute Kritiken, wurde mit zahlreichen britischen und australischen Filmpreisen überhäuft und räumte sogar den Oscar in der Kategorie "Spezialeffekte" ab. Schwein gehabt: Der Hauptdarsteller James Cromwell, im Film als Farmer Hoggett zu sehen, wurde während der Dreharbeiten tatsächlich zum Veganer.

© Warner Bros.

1. Lassies Heimweh (1943)

Hört man Lassie, denkt man natürlich automatisch an einen süßen Collie. Kein Wunder, dass es nach den Lassie-Filmen eine enorme Collie-Nachfrage weltweit gab. Dieser Hype hielt in Deutschland bis in die 70er-Jahre an und bescherte dem smarten Modehund sogar einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Übrigens ist Heimweh der erste Film einer sechsteiligen Serie über die Collie-Hündin Lassie (1943-1951), die sich später auch als TV-Serie großer Beliebtheit erfreute. In Zeiten der kriegserschütterten USA galten solche Filme als perfekte, ablenkende Unterhaltung.

Die Story dürfte den meisten noch grob in Erinnerung sein: Der Junge Joe und Collie Lassie sind unzertrennliche Freunde. Doch die Familie von Joe lebt in ärmlichen Verhältnissen und muss Lassie an den Herzog von Rudling verkaufen – sehr zur Freude seiner Enkelin Priscilla. Die Sehnsucht Lassies nach Joe lässt die treue Hündin allerdings nicht lange fackeln: Sie nimmt Reißaus und kehrt zu Joe und seiner Familie zurück.

Eigentlich hatte das Studio Metro-Goldwyn-Mayer zunächst die Schauspielerin Maria Flynn als Priscilla vorgesehen. Kurz vor Drehbeginn stellte sich allerdings heraus, dass sie einen ganzen Kopf größer war als ihr Leinwandpartner – ein absolutes No-Go für die damalige Zeit. Und großes Glück für Elizabeth Taylor: Die damals blutjunge Schauspielerin durfte nicht nur ihre Rolle übernehmen – es winkte außerdem ein lukrativer Studiovertrag mit MGM über sieben Jahre. Übrigens: Erst im Jahre 2005 gab es unter dem Titel Lassie kehrt zurück ein Remake.

Helden der Kindheit

Ob animiert oder von Hand gezeichnet, die Filme von Disney begeistern die Menschen seit Jahrzehnten. Unsere Top 5 der Disney-Hits sorgen für funkelnde Augen bei allen Fans. Doch nicht nur die Helden aus dem Mickey-Maus-Universum haben unsere Kindertage bereichert, die größten Hits der 90er-Jahre findet ihr hier.

Unsere besten Tierfilme findet ihr als Video on Demand bei Videoload auf EntertainTV:

Wusstet Ihr, dass Fernsehen mit EntertainTV zum Highlight wird? Das Video Magazin testete verschiedene Streaming Dienste und fand, wie viele EntertainTV Nutzer auch, an der dynamischen Navigation und der Restart-Funktion gefallen. Damit verläuft der Wechsel zwischen Fernsehprogramm und Streaming Angebot fließend. Zudem beginnen nun alle Sendungen erst, wenn ihr es wollt. Mit dem Testurteil sehr gut erhielt auch die EntertainTV-App viel Lob.

Sie sind leider nicht auf dem aktuellsten Stand

Damit Sie die Vorzüge des neuen EntertainTV erleben können, brauchen Sie einen aktuellen Browser! Wir empfehlen, den Browser zu aktualisieren und die neuste Version herunterzuladen.

Sehr geehrter Websitebesucher,

die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers verhindern aktuell, dass alle Inhalte dieser Website im Internet Explorer korrekt dargestellt werden. Das Problem wird im Laufe des Tages behoben. Wir empfehlen Ihnen bis dahin, die Website in einem der folgenden Browser zu öffnen: