Filme |

Die stärksten Frauen der Leinwand: Die Top 10 Frauenpower-Filme

Was Frauen wirklich wollen, ist doch eigentlich recht einfach zu beantworten: alles. Das Klischee vom schwachen Geschlecht ist so eingestaubt wie Urgroßvaters Sonntagsanzug. Nicht überzeugt? Dann bitte aufmerksam weiterlesen. Wir haben für euch zum Weltfrauentag am 8. März unsere Top 10 Frauenpower-Filme zusammengetragen. Und keine Angst – die Kino-Heldinnen beißen nicht. Sie wollen bloß (schau)spielen.

@ Warner Bros. Home Entertainment

10. Catwoman (2004)

Sie ist Superheldin und Sexsymbol – und das nicht nur für Katzenfreunde. Catwoman ist eine Rächerin mit Temperament. Sie ist das Alter Ego der im echten Leben schüchternen Werbedesignerin Patience Phillips. In Pitofs Comicverfilmung fährt sie die Klauen gegen die üblen Machenschaften ihres Arbeitgebers, eines Kosmetikkonzerns, aus. Halle Berry in der Hauptrolle fügt der für Superheldinnen typischen Ambivalenz aus Draufgängerin und grauer Maus eine gute Ladung Erotik hinzu – diese Reize haben auch schon James Bond in Stirb an einem anderen Tag den Kopf verdreht. Nicht ohne Grund ist Catwoman einer der begehrtesten Charaktere auf jeder Kostümparty. In der Serie Gotham übernimmt bereits die nächste Catwoman-Generation die Macht – in Person von Camren Bicondova.

 

© Constantin Films Home Entertainment

9. The Women (2008)

Geballte Frauenpower: The Women basiert auf einem Broadway-Stück von 1936, das 1939 schon einmal als Film adaptiert wurde. Regisseurin Diane English verwandelt den Plot in ein humor-geladenes Chick flick, das sich im New York der Gegenwart entfaltet: Modedesignerin und Society-Lady Mary Haines, gespielt von Harry-und-Sally-Star Meg Ryan, bekommt die volle Breitseite männlicher Untreue zu spüren. Doch von wegen Trennungsschmerz. Mary stellt sich auf die Hinterbeine und weiß sich mithilfe ihrer Freundinnen durchaus zu wehren. Fun Fact: Im gesamten Film taucht keine einzige männliche Person auf. Sogar Skulpturen oder Bilder von Männern bei Außenaufnahmen wurden durch Frauen ersetzt. Das nennen wir konsequent!

© Prokino

8. Königin der Wüste (2015)

Eine Frau von großem Kaliber: Getrude Bell war Historikerin, Schriftstellerin, Archäologin und Geheimdienstmitarbeiterin. Regie-Altmeister Werner Herzog hat mit dem Film Königin der Wüste die eindrucksvollen Lebensstationen einer überaus starken und intelligenten Persönlichkeit in Form und Farbe gegossen. Nicole Kidman, die bereits in Moulin Rouge brillierte, spielt darin die Pionierin, die in vielen Gebieten Siege errungen hat. Bell war nicht nur eine der wenigen Frauen, die bereits 1886 in Oxford studierten, sie war außerdem getrieben von einem unersättlichen Entdeckergeist. Dieser führte sie bald auf eigene Pfade – fernab der üblichen Laufbahnen von Adeligen –, und zwar nach Persien. Gertrude Bell entdeckt die Forschung für sich und bricht immer wieder zu waghalsigen Expeditionen in die Wüste auf. Herzogs Werk untermalt mit beeindruckenden Naturaufnahmen die Karriere einer Frau, die schließlich eine unersetzliche Rolle in der internationalen Politik einnehmen wird. Frauenpower höchster Güte!

© Concorde Home Entertainment

7. Tomb Raider (2001)

Erst hat sie den Computernerds der Welt schlaflose Nächte beschert, dann die große Leinwand erobert: Lara Croft aus der Videospielserie Tomb Raider ist seit Langem ein Klassiker der Popkultur. Als Grabräuberin bringt sie mehr Sexappeal und Action auf die Leinwand als alle James-Bond-Verfilmungen zusammen. In Simon Wests Verfilmung bekommt die digitale Powerfrau ein reales Gesicht – und zwar das von Angelina Jolie. Das Sinnbild für starke Frauen brillierte auch in Salt und als böse Hexe im Disney-Abenteuer Maleficent. An verschiedenen mystischen Schauplätzen der Erde stellt Jolie als schlagfertige Abenteurerin Lara Croft unter Beweis, dass sie Indiana Jones locker in die Tasche steckt. Gleichzeitig verpasst sie Männern – wann immer möglich – eine Gerade, die sich gewaschen hat. Diese Frau kennt nur einen Weg zum Ziel: ihren. Lara Crofts Vater im Film ist übrigens auch im wirklichen Leben Angelina Jolies Vater – Jon Voight

© Paramount Pictures Home Entertainment

6. Der Club der Teufelinnen (1996)

Gleich drei großen Damen des Kinos wachsen in diesem Film von Hugh Wilson teuflische Hörnchen aus dem Kopf. Bette Midler (Was Frauen wollen), Goldie Hawn (Ein Vogel auf dem Drahtseil) und Diane Keaton (Was das Herz begehrt) hat allesamt das gleiche Schicksal ereilt: Sie alle wurden von ihren Männern nicht nur wegen jüngeren Frauen verlassen, sondern auch finanziell und sozial ausgenutzt. Eine gewisse Sarah Jessica Parker (Sex and the City) übernimmt dabei übrigens die Rolle einer der neuen Geliebten. Die drei Ladys schließen sich zum Club der Teufelinnen zusammen, um gemeinsam rigoros Rache an den opportunistischen Ex-Gatten zu nehmen. Eine Komödie so bittersüß wie Campari Orange. Während der Dreharbeiten zu diesem Klassentreffen der Kino-Diven feierten alle drei Hauptdarstellerinnen ihren 50. Geburtstag. Frauenpower der teuflischen Art!

© Buena Vista Pictures Distribution/© Touchstone Pictures

5. Kalender Girls (2003)

Schluss mit Hausmannskost: Annie (Julie Walters) und Chris (Helen Mirren) sind Damen im sogenannten reiferen Alter. Als Teil ihrer örtlichen Frauengruppe in North Yorkshire stellen sie die spießbürgerliche Agenda auf den Kopf, indem sie statt Blümchenmotiven einen pikanten Vorschlag für den jährlichen Kalender der Gruppe unterbreiten. Die Frauen selbst sollen das Motiv sein. Bei ganz alltäglichen Tätigkeiten. Und zwar nackt. Der unkonventionelle Kalender wird ein Kassenschlager und der Erlös fließt an die Krebshilfe – für Annie eine Reminiszenz an ihren Mann, der an Leukämie verstorben ist. Nigel Coles Film erzählt auf berührende, witzige und stilvolle Weise eine Geschichte vom Kampf für Emanzipation und gegen Biederkeit – und beschreibt so ein neues weibliches Selbstbewusstsein. Kalender Girls basiert auf einer wahren Begebenheit. Skurrilerweise hat im Film auch die New Yorker Metalband Anthrax einen Gastauftritt.

© Ascot Elite Home Entertainment

4. The Dressmaker (2015)

Zieht euch warm an: Wir schreiben das Jahr 1951. Die exzentrische Meisterschneiderin Tilly (Kate Winslet) kehrt in The Dressmaker nach Jahrzehnten in ihre Heimat im australischen Outback zurück. Sie hat nicht nur eine Nähmaschine und eine Karriere in Europas Mode-Metropolen im Gepäck – nein, sie möchte auch mit ihrer düsteren Vergangenheit reinen Tisch machen. Tilly verwandelt durch ihre Schneiderkünste die Damen des Dorfes in Diven und verleiht ihnen den Glanz, den sie verdienen. Gleichzeitig kehrt sie als Rache-Engel zurück zu denen, die ihr als junges Mädchen übel mitgespielt haben. Regisseurin Jocelyn Moorhouse macht aus dem gleichnamigen Literaturbestseller eine exzellente Tragikomödie mit hohem Style-Faktor. Aufgrund der Schwangerschaft Winslets (Die Bestimmung) verschob sich die Produktion um ein Jahr nach hinten.

© Universal Pictures Home Entertainment

3. Erin Brockovich (2000)

Die wahre Geschichte einer echten Kämpferin. Julia Roberts (Pretty Woman, Ocean’s Eleven) hat in diesem Fall die Ehre, in der Rolle von Erin Brockovich – einer kleinen Anwaltsgehilfin – einen großen kalifornischen Energiekonzern in die Knie zu zwingen. In der Realität wurde das Unternehmen Pacific Gas and Electric durch den waghalsigen Einsatz Brockovichs im Jahr 1996 dazu verdonnert, ein Strafgeld von 333 Millionen Dollar zu entrichten. Der Konzern hatte wissentlich über Jahre hinweg Schadstoffe ins Grundwasser der kalifornischen Stadt Hinkley geleitet und Geschädigte mit den Arztkosten für Tumorbehandlungen abgespeist. Steven Soderbergh führte Regie bei der Verfilmung und hat damit einer Frau ein Denkmal gesetzt, die über sämtliche Autoritäten hinweg einen guten Teil menschlicher Gerechtigkeit durchgesetzt hat. Im Film taucht übrigens auch die echte Erin in einem Cameo-Auftritt auf: Als Kellnerin Julia.

© Dreamworks Studios and Participant Media

2. The Help (2011)

Jackson, Mississippi im Jahr 1963: Die junge College-Absolventin Skeeter möchte ein kontroverses Buch mit den Geschichten afroamerikanischer Hausmädchen veröffentlichen und will dabei kein Blatt vor den Mund nehmen. Zwar brandet in diesen Jahren die Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung von Schwarzen vielerorts in den USA auf, doch im Süden des Melting Pot hält man davon eher wenig. Skeeter setzt ihre Idee deswegen erst heimlich und später gegen jeden gesellschaftlichen Widerstand durch und bringt dabei nicht nur sich, sondern auch ihre Verbündeten in Gefahr. Dabei brilliert Spiderman-Freundin Emma Stone in The Help in der Gestalt der jungen Menschenrechtskämpferin mit der rauen Südstaatler-Stimme.



© 20th Century Fox Home Entertainment

1. Alien (1979)

Sozusagen das Mutterschiff der Frauenpower: Sigourney Weaver zeigt in diesem Sci-Fi-Klassiker als erste Frau in einem Action-Blockbuster allen männlichen Beteiligten, was eine Harke ist – egal ob irdisch oder außerirdisch. Schließlich bringen hier vornehmlich die Männer Wesen zur Welt. Die Figur von Offizier Ellen Ripley im Film Alien war ursprünglich als männlicher Charakter geplant, doch Regisseur Ridley Scott ließ nicht locker, bis die Produzentenriege nachgab. Und der Einsatz war erfolgreich – Sigourney Weaver hat mit ihrem Einsatz einen Meilenstein des Kinos gesetzt und eine Bresche für weibliche Action-Heldinnen geschlagen. Fun Fact: Scott verheimlichte der gesamten Besetzung, dass das Alien aus dem Bauch von John Hurt schlüpfen würde, damit man sich auch beim Dreh wirklich erschrecken konnte.

Eine wie keine

Ihr wollt noch mehr Powerfrauen in Aktion erleben? Dürfen wir vorstellen: Milla Jovovic alias Alice, die Überlebenskünstlerin. In Resident Evil: The Final Chapter dreht Schauspielerin und Model Jovovic noch einmal richtig auf. Das ist aber nicht der einzige Film, bei dem eine Epidemie die ganze Menschheit bedroht, wie unser Check zeigt.

Unsere Top 10 Filme findet ihr als Video on Demand bei Videoload auf EntertainTV:

Wusstet Ihr, dass Fernsehen mit EntertainTV zum Highlight wird? Das Video Magazin testete verschiedene Streaming Dienste und fand, wie viele EntertainTV Nutzer auch, an der dynamischen Navigation und der Restart-Funktion gefallen. Damit verläuft der Wechsel zwischen Fernsehprogramm und Streaming Angebot fließend. Zudem beginnen nun alle Sendungen erst, wenn ihr es wollt. Mit dem Testurteil sehr gut erhielt auch die EntertainTV-App viel Lob.

Sie sind leider nicht auf dem aktuellsten Stand

Damit Sie die Vorzüge des neuen EntertainTV erleben können, brauchen Sie einen aktuellen Browser! Wir empfehlen, den Browser zu aktualisieren und die neuste Version herunterzuladen.

Sehr geehrter Websitebesucher,

die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers verhindern aktuell, dass alle Inhalte dieser Website im Internet Explorer korrekt dargestellt werden. Das Problem wird im Laufe des Tages behoben. Wir empfehlen Ihnen bis dahin, die Website in einem der folgenden Browser zu öffnen: