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UHD: Kinobilder für Zuhause

Ultra HD, 4K, 8K, UHD-TV, Ultra HDTV, UHDV… all diese Kürzel stehen für einen neuen TV-Standard mit einer erhöhten Pixel-Anzahl, der in deutschen Wohnzimmern verstärkt Einzug hält. Denn die Hemmschwelle sinkt aus Verbrauchersicht: mit purzelnden Preisen für Fernseher und Zuspieler, die das neue Format wiedergeben können. Ultra High Definition (UHD) ist also definitiv auf dem Vormarsch.

Derzeit erleben wir das Zeitalter von UHD-1, das mit einer stolzen Bildauflösung von 3840 × 2160 Pixel für einen fulminanten Kinoeffekt am heimischen Fernseher sorgt. Doch lohnt sich schon jetzt ein Wechsel in die Welt der hochauflösenden Bilder?

Eine Zusammenfassung aller relevanten Punkte rund um das Thema UHD inklusive Fakten zu Technik und Trends – um allen Interessierten eine Kaufentscheidung zu erleichtern.

 

1. Was ist Ultra HD?
2. Worin unterscheidet sich Ultra HD zu anderen TV-Formaten?
3. Was wird benötigt, um Filme und Serien auf UHD zu sehen?
4. Worauf muss beim Kauf neuer TV-Geräte geachtet werden?
5. Gibt es eine ideale Bildschirmgröße für UHD? Und gibt es einen idealen Sitzabstand zum TV-Gerät?
6. Welche TV-Geräte und Zusatzgeräte eignen sich für UHD?
7. Können UHD-Programme über Kabel oder Satellit empfangen werden?
8. Welche TV-Sender können hierzulande in UHD empfangen werden?
9. Ab wann ist Ultra HD in Deutschland verfügbar?
10. Wo und wie können Filme und Serien in UHD gestreamt werden?
11. Gibt es UHD-Inhalte über IPTV?
12. Welche Trends sind dank 4K in der Entertainment-Industrie zu erwarten?
13. Zusammenfassung zu UHD
14. Glossar zu UHD

 

Was ist Ultra HD?

Das Digital Video Broadcasting Consortium hat im Juli 2014 die Parameter für Ultra High Definition festgelegt: Die neue Technik wurde für die Entwicklungsstufe UHD-1 im Herbst 2016 mit 3840 × 2160 Pixel genormt. Um diese erhöhte Pixel-Anzahl darzustellen, werden eine neue Displaytechnologie und Bildschirme benötigt, die diese Fülle an Bildinformation schnell und sauber darstellen können.

Bei der Entwicklung der Technik gibt es ganz unterschiedliche Ansätze: Während der Gerätehersteller LG auf OLED-Technik (organic light emitting diode) setzt, verspricht sich Samsung von der Quantum-Dot-Technologie die besseren Bilder. Bei OLED leuchten die Pixel im Bildschirm selbständig. Erscheinen Schwarzwerte auf dem Bildschirm, schalten sie sich aus oder leuchten schwächer, was eine bessere Farbwiedergabe und deutlichere Kontraste erzeugt. Derzeit sind es die OLED-Bilder, die die Anwender begeistern.

Technische Ausarbeitung: Stand der Dinge

Für die Liebhaber von gewaltiger Bildqualität vereint OLED das Beste aus LCD- und Plasma-Technik. Der Nachteil dabei: Weiße Farbtöne werden schlechter wiedergegeben, zudem lässt die erzielte Helligkeit der OLED-Pixel grundsätzlich zu wünschen übrig. Bei diesem Aspekt schneidet die Quantum-Dot-Technik besser ab, da sie die weißen und hellen Farbtöne erstklassig darstellt. Durch zusätzliche licht-abgebende Nano-Partikel werden sowohl gute Farbabstufungen, als auch helle Weißwerte geschaffen. Allerdings: OLED ist derzeit teurer in Produktion und Anschaffung, als Geräte mit Quantum-Dot-Bildschirmen.

Das Ausarbeiten der Technologien erinnert an die Anfänge von Full HD, als Hersteller mit Plasma und LCD-Bildschirmen um die Gunst der Kunden buhlten. LCD konnte sich damals durchsetzen, obwohl die Plasma-Technik die besseren Bilder lieferte. Doch sie war zu teuer, verbrauchte zu viel Energie und war anfälliger für Pixelfehler.

Für die für 2019 geplante zweite Phase mit dem Namen UHD-2 ist eine Auflösung von 8K vorgesehen, also 7680 × 4320 Pixel. Dies entspricht einer erneuten Vervierfachung der dargestellten Bildinformation. Obwohl die Kino-und Fernsehindustrie mit Hochdruck an entsprechenden Geräten arbeitet, können Verbraucher erst in den nächsten Jahren mit Heimgeräten dieser Leistungsfähigkeit rechnen. Auf 8K zu warten ist aber nicht empfehlenswert, vielmehr lohnt der Fokus auf die aktuelle Norm, die oftmals auch als 4K bezeichnet wird.

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Worin unterscheidet sich Ultra HD zu anderen TV-Formaten?

Der wesentliche Unterschied besteht in der Pixel-Anzahl. UHD TV-Geräte können 3840 × 2160 Pixel wiedergeben. 4K hingegen ist ein Formatstandard der Kinoindustrie und hat eine Bildgröße von 4096 × 2160 Pixel. TV-Geräte mit 4K zu kennzeichnen, ist strenggenommen irreführend. Doch Fernsehhersteller schmücken sich gerne mit vermeintlicher Kino-Qualität und verpassen ihren Geräten den 4K-Stempel. Er ist schön plakativ und gibt das Versprechen, im Gegensatz zu Full HD, die vierfache Gesamtzahl an Bildpunkten wiederzugeben. Zur Erinnerung: Full HD schafft lediglich 1920 × 1080 Pixel.

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Was wird benötigt, um Filme und Serien auf UHD zu sehen?

Trotz günstiger Angebote, müssen Verbraucher viel Geld ausgeben. Sie zahlen eine saftige Rechnung: Denn die Umstellung auf Ultra High Definition setzt jede Menge neue Hardware voraus. Wie schon bei der Umstellung von Standard Definition (SD, veraltete TV-Norm mit 720 x 576 Pixel) auf High Definition (HD, aktuelle TV-Norm mit 1920 x 1080 Pixel), wird für den neuen TV-Standard UHD ein entsprechendes Empfangs- und Zuspielgerät benötigt. Sprich: ein UHD Fernseher und ein UHD Player oder eine TV Box, die 4K verarbeiten kann. Zudem benötigen Verbraucher ein HDMI-Kabel der neuesten Generation, weil auch der Kopierschutz und die Spezifikationen für Kontraste und Farbraum angepasst worden sind.

Bei all diesen technischen Voraussetzungen steckt der Teufel im Detail. Bedingt durch viele Billig-Angebote, bekommen Kunden zwar ein Gerät mit dem Ultra HD Stempel, doch es gibt gehörige Unterschiede bei Anschlüssen, Größe und Ausstattung: Billige Geräte haben nur zwei oder drei HDMI-Anschlüsse und viel zu kleine Bildschirme, wodurch ein Wechsel auf UHD keinen Sinn ergibt. Oder aber sie sind mit veralteter Technik ausgestattet, die keine Erweiterung des Farbspektrums oder ein Hochskalieren von HD auf 4K unterstützt. Um einen Fehlgriff zu vermeiden, wurde von der TV-Industrie ein Label für die Kunden geschaffen: Ultra HD Premium.

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Worauf muss beim Kauf neuer TV-Geräte geachtet werden?

TV-Hersteller schmücken ihre Geräte mit zahlreichen Kürzeln, die die technischen Fähigkeiten hervorheben. Meistens handelt es sich dabei um Eigenkreationen. Um den Verbrauchern mehr Übersicht zu verschaffen, wird von der UHD Alliance ein Zertifikat für Geräte vergeben. So will der Zusammenschluss der TV- und Kino-Industrie der Logovielfalt und der Kürzel-Willkür der TV-Hersteller ein Ende setzen. Denn beides sorgt für Verwirrung.

Geräte mit dem Label Ultra HD Premium erfüllen demnach die hohen Kriterien in Bildauflösung, Farbe und Tiefe sowie in Farbraum und Kontrast, die die Verbraucher von Ultra High Definition auch erwarten. Kritiker bezweifeln jedoch, dass dieses Logo für mehr Orientierung und Absätze sorgt. Der Grund dafür liegt in der UHD-Industrie selbst: Sie ist mit der Optimierung von Farbe und Kontrastraum noch nicht fertig. Das Label Ultra HD Premium ist deshalb kein Garant für zukunftssichere Technik, sie ist eher eine Momentaufnahme der technischen Möglichkeiten.

Trotz aller Kritik seitens einiger Fachmagazine und TV-Tester sorgt das Ultra HD Premium Logo für eine erste Orientierung. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Die Zertifizierung bestätigt die folgenden wichtigen Merkmale, auf die Verbraucher beim Kauf neuer Geräte achten sollten – wenn sie hervorragende UHD-Qualität genießen wollen:

 

 

Gibt es eine ideale Bildschirmgröße für UHD? Und gibt es einen idealen Sitzabstand zum TV-Gerät?

Bildschirmgröße und Sitzabstand können von der Wohnzimmergröße bereits vorgegeben sein. Wer nah am Fernseher sitzt, weil das Wohnzimmer kleiner ausfällt, sollte ein kleineres TV-Gerät kaufen. Wer gerne weiter weg vom Fernseher sitzt, sollte sich demnach ein größeres Gerät aussuchen.

Grundsätzlich lässt sich der optimale Abstand zum TV-Gerät mit einer einfachen Formel errechnen:

Bildschirmdiagonale (cm) x Multiplikator für Blickwinkel (2,1) = Sitzabstand (cm)

Beispiel: Ein Fernseher mit einer Größe von 55 Zoll entspricht 139,7 cm. Die Rechnung lautet demnach: 139,7 cm x 2,1 = 293,37 cm

Heißt also: 2,93 m Sitzabstand wäre für einen Fernseher dieser Größe demnach optimal. Da es sich dabei um einen theoretischen Richtwert handelt, muss jeder seine eigene Komfortzone herausfinden. Unter Umständen befindet sie sich ein paar Zentimeter weiter vorne oder hinten.

Zum Verständnis: Der Multiplikator für Blickwinkel 2,1 basiert auf einem Erfahrungswert – dem gewöhnlichen Sehverhalten im Wohnzimmer. Er entspricht in etwa einem Blickwinkel von 20 Grad. Es gibt andere Faktoren, die einen Blickwinkel von 30 und 40 Grad als Grundlage nehmen, doch diese eignen sich eher zur Berechnung größerer Projektionsflächen wie im Kino. Wer zu Hause einen Beamer hat, sollte mit dem Faktor 1,2 (40 Grad) und 1,6 (30 Grad) rechnen.

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Welche TV-Geräte und Zusatzgeräte eignen sich für Ultra HD?

Zunächst einmal spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Smart TV oder ein Curved TV, also ein Fernseher mit gekrümmtem Bildschirm, handelt. Wichtig ist die Kennzeichnung mit 4K oder dem Ultra HD Premium Logo. Insbesondere bei der vom Hersteller versprochenen HDR-Fähigkeit (High Dynamic Range) des TV-Geräts lohnt sich ein prüfender Blick.

TV-Experten sind sich einig, dass die höhere Pixel-Anzahl allein nicht ausreicht, um auf 4K aufzurüsten. Erst durch Farbtiefe und zahlreiche Kontraste wirkt das Bild echt, detailgetreu und scharf. Logisch, denn auch so funktioniert das menschliche Auge: Es reagiert sensibel auf Kontraste und bemerkt sofort, wenn sie fehlen oder nicht stimmig sind. Mit Static HDR wird das Bild um ein Vielfaches verbessert und unserer natürlichen Sehweise angepasst. Doch es geht sogar noch einen Tick besser.

Das von einigen TV-Herstellern favorisierte Dynamic HDR verbessert das Kontrasterlebnis noch mehr und soll Static HDR weit in den Schatten stellen. Dynamic HDR erlaubt die Einstellung der idealen Werte für Farbe, Helligkeit und Kontrast pro Szenen und sogar pro Einzelbilder. Im Vergleich: Static HDR wendet diese einmaligen Einstellungen lediglich auf den gesamten Film an. Doch das ist noch nicht alles: Die neue Kontrast-Technik punktet mit 12 Bit-Farbtiefe und vier Mal mehr Abstufungen pro Farbkanal.

Dieses sagenhaft HDR-Erlebnis wird unter den Namen Dolby Vision und HLG vermarket, doch Geräte mit diesem Feature sind kaum präsent auf dem Markt. Zudem zertifiziert Ultra HD Premium nur die aktuelle, statische HDR-Technik. Ob sich Dolby Vision und HLG gegen Static HDR behaupten können, bleibt abzuwarten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte Geräte kaufen, die beides wiedergeben können: Static HDR und Dynamic HDR.

Der passende Zuspieler

Um Filme mit der entsprechenden Ultra HD-Darstellung zu sehen, kann ein neuer 4K-fähiger Blu Ray Player angeschafft werden. Er ist mit dem Ultra HD Premium-Logo gekennzeichnet, um bei den vielen kursierenden Kürzeln eine Orientierung zu gewährleisten. Doch auch hier gilt: Wer gut ausgerüstet sein will, kauf ein Gerät, das mit Dolby Vision kompatibel ist.

Die neuen Geräte können in der Regel auch HD Blu Rays und DVDs wiedergeben. Videos mit niedriger Bildgröße werden einfach auf 4K hochskaliert, erreichen dann aber nicht die Güte von Filmen und Serien mit echter 4K-Bildauflösung. Eine gute Option zu den teuren Zuspielern sind nach wie vor TV-Boxen, die für das neue Format ausgerüstet sind. Die wichtigsten 4K Apps befinden sich im TV-Gerät, falls dieser als Smart TV netzwerkfähig ist. Allerdings dürfte die Navigation nicht so einfach und intuitiv gelöst sein wie über eine TV-Box á la Fire TV.

Funktionieren alte Zusatzgeräte noch?

Bei alten Verstärkern und TV-Receivern ist Vorsicht geboten. Sie haben zwar noch viele HDMI-Anschlüsse, doch die entsprechen der veralteten HDMI 1.4 Norm, die den neuen Kopierschutz HDCP 2.2 nicht unterstützt und auch kein HDR beherrscht. Ein falsches Glied in der 4K-Kette reicht aus, um den heimischen Kinospaß zu trüben. Der Fernseher bleibt schwarz, wenn der aktuelle UHD-Standard nicht richtig weitergegeben wird. Daher gilt: Auch vermeintliche 4K-Schnäppchen sind kritisch zu beäugen. Meistens handelt es sich um veraltete Technik, die Platz machen muss für die neuen Geräte mit Ultra HD Premium Logo.

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Neues Kabel nicht vergessen

Mit dem neuen UHD-Standard mussten auch die HDMI-Kabelhersteller aufrüsten. Denn für eine saubere Übertragung der großen 4K- und HDR-Datenpakete ist ein HDMI 2.0-Kabel notwendig. Das alte HDMI 1.4-Kabel wird damit abgelöst. Das neue Kabel ist wichtig für den künftigen Empfang von UHD TV-Übertragungen oder UHD-Gaming. Zudem unterstützt es Static HDR. Für die Darstellung von Filmen und Serien in Dolby Vision kommt sogar ein HDMI 2.1-Kabel zum Einsatz. Da HDMI abwärtskompatibel ist, lohnt sich der Griff zum aktuellen HDMI 2.1-Kabel. Beim Kauf neuer TV-Geräte sollte unbedingt auf die Anzahl der HDMI-Anschlüsse geachtet werden. Billige Modelle bieten nur wenige Anschlüsse, doch in Zeiten von TV-Boxen, TV-Receivern, Hi-Fi-Anlagen, Gaming Konsolen, Laptops und Blu Ray Playern, die alle ihren Platz am Fernseher beanspruchen, sollte bei den Anschlüssen nicht gegeizt werden.

Das aktuelle TV-Programm

4K Fernseher nutzen bei Sendungen in HD und SD denselben Trick wie bei herkömmlichen Blu Rays: Mittels der sogenannten Upscaling-Technik skalieren sie das Bild hoch auf 4K. Die damit erzeugte Bildqualität variiert jedoch stark, da die Skalierung in erster Linie vom Ausgangsmaterial abhängig ist. Während viele HDTV-Sender aufgrund ihrer Full HD-Bildgröße recht gut hochskaliert werden können, sieht das Ergebnis beim TV-Programm der Sender mit normaler TV-Auflösung (Standard Definition, 720 x 576) ziemlich dürftig aus. Hier gilt: Je mehr Programminhalte in HD vorliegen, desto besser das hochskalierte Ergebnis auf dem 4K-Fernseher. Das überzeugendste Resultat wird mit Inhalten in echter 4K-Auflösung erzielt.

Die passenden Blu Rays

Für viele Film- und Serienfans war ein schneller Wechsel auf die neue UHD-Technik bislang kein Thema. Es gab schlicht und ergreifend zu wenige Inhalte in 4K. Heute sieht die Lage anders aus: Viele neue und alte Filme werden für eine Wiedergabe auf Blu Ray in 4K vorbereitet. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten: Aus der Übergangszeit zwischen der Weiterentwicklung der Formate kursieren noch viele Blu Rays mit der Bezeichnung Mastered in 4K oder 4K Transfer, die für Verwirrung sorgen.

Hierbei handelt es sich nicht um 4K Videos. Diese Filme wurden lediglich von 4K-Quellen auf HD runterskaliert und versprachen eine bessere Schärfe und hochwertigerem Kontrast. Wird eine solche Blu Ray in einen UHD Player eingelegt, wird der Inhalt auf 4K hochgerechnet. Spätestens jetzt werden die unscharfen Kanten und fehlenden Kontraste auf dem hochauflösenden Fernseher deutlich. Um die Übersicht für die Kunden zu erhöhen, einigte sich die Industrie auf eine schwarze Verpackung für echte 4K Inhalte auf UHD Blu Ray Disks.

 

 

Können UHD-Programme über Kabel oder Satellit empfangen werden?

Noch sendet kein öffentlich-rechtlicher Sender in UHD-TV, auch die privaten Sender sind zurückhaltend. Schließlich verlangt die neue Technik von den Programmmachern ein völlig neues Equipment. Zum Beispiel entsprechende TV-Kameras, Schnittplätze sowie Studio- und Übertragungstechnik. Da die 4K-Industrie mit immer neuen Updates und Formaten aufwartet, zögern die TV-Sender noch, bevor sie für viel Geld umrüsten.

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Welche TV-Sender können hierzulande in Ultra-HD empfangen werden?

Sky überträgt seit 2016 einzelne Spiele der Fußball-Bundesliga und der UEFA Champions League in 4K. Für den Empfang über Kabel oder Satellit stehen zwei Sky Receiver zur Auswahl. Doch insgesamt bleibt die Anzahl der aktuell verfügbaren 4K-Sender überschaubar. Neben Sky sind es vor allem Nischensender wie pearl.tv 4K UHD (Shopping-Sender), Fashion 4K (Shopping-Sender), Insight (Filme und Serien), Clubbing TV 4K (Musik-Sender) oder NASA TV UHD, die knackige Weltraumbilder in 4K anbieten.

Doch Besserung ist in Sicht: Durch die Abschaltung der analogen TV-Signale haben die Kabelbetreiber wieder Platz in ihren Netzen geschaffen, um erste Sender in Ultra High Definition anzubieten. Wer Kabelkunde ist, sollte sich bei seinem Anbieter über Zeitpunkt und Umfang des neuen Programms informieren, denn auch hier halten sich die Anbieter noch bedeckt. Bei einigen Kabelbetreibern gibt es immerhin einige UHD-Inhalte auf Abruf über die jeweiligen Sender-Mediatheken.

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Ab wann ist Ultra HD in Deutschland verfügbar?

Noch werden keine offiziellen Termine genannt, aber zumindest haben ARD und ZDF verkündet, die Fußball-WM 2022 in 4K Auflösung zu übertragen. Anders verhält es sich in Japan: Bis 2018 sollen dort über 20 TV-Sender in 4K ausstrahlen. Darüber hinaus sollen bis zum Jahr 2020 rund 50 Prozent der japanischen TV-Haushalte Fernsehprogramme in 4K empfangen können. Zudem ist geplant, die olympischen Spiele in 2020 in Tokyo sogar in 8K auszustrahlen. Das kommende Jahrzehnt könnte also den Durchbruch für hochauflösendes Fernsehen bedeuten, mit Japan als Trendsetter und Pionier. Interessanter wird derzeit das Angebot im Internet, denn immer mehr Streaming-Anbieter bieten Filme in 4K Bildqualität an.

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Wo und wie können Filme und Serien in UHD gestreamt werden?

Um in der neuen UHD-Qualität streamen zu können, brauchen Interessierte neben einem 4K Fernseher mit HDR oder Dolby Vision eine TV Box oder Set Top Box. Amazon hat seine Fire TV Box bereits auf 4K aufgerüstet, das Thema HDR aber auf die nächste Box-Generation vertagt. Die wird schon im Herbst 2017 erwartet. Filmfans können jedoch schon heute Inhalte in UHD streamen, mit Googles Chromecast Ultra und mit HDR-Unterstützung. Weit abgeschlagen beim dem Thema 4K ist Apple. Experten rechnen noch 2017 mit der fünften Generation der Apple TV Box, die aller Voraussicht nach auf den bereits fahrenden UHD-Zug aufspringen wird.

Während Amazon für UHD-Angebote der Internetleitung lediglich 15 MBit/s abverlangt, sind es bei Netflix satte 25 MBit/s. Sollte die vorhandene Internetleitung nicht ausreichend Bandbreite zur Verfügung stellen, wird der Stream vom Anbieter stärker komprimiert, allerdings auf Kosten der Bildqualität. Um Ultra High Definition-Filme und -Serien in der bestmöglichen Bildqualität zu streamen, empfiehlt sich eine Bandbreite von 50 MBit/s oder höher. Leitungen mit 16 - 25 MBit/s tun’s aber auch, wenn man etwas Pufferzeit beim Start des Films oder der Serie in Kauf nimmt.

Zusammengefasst: Das 4K-Angebot ist bei allen Anbietern noch überschaubar, immerhin kommen jeden Monat neue Videos hinzu. Neben Netflix und Amazon möchte bald auch Maxdome UHD-Inhalte anbieten, nennt bislang aber kein Datum für das neue Angebot. Auch Videoload hält schon jetzt 4K-Inhalte zum Abruf bereit.

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Gibt es UHD-Inhalte über IPTV?

Immer mehr Inhalte werden über Internet Protocol Television (IPTV) übertragen. Mit dem Ausbau der Breitbandanschlüsse können nun auch Inhalte in UHD über die Internetleitung an die TV-Receiver gesendet werden. Kabelnetzbetreiber Vodafone bietet derzeit seinen TV-Kunden die Möglichkeit, Inhalte in UHD über ihr IPTV-Angebot abzurufen. Die Deutsche Telekom wird mit EntertainTV demnächst auch viele Inhalte in UHD-Qualität bereitstellen. Alle wichtigen Anbieter von UHD-Inhalten werden über einen TV-Receiver abrufbar sein.

Mit Insight TV wird auch ein kostenloser UHD-TV-Sender bereitstehen. Zuschauer können sich auf spannende Dokus in UHD-Qualität aus Wissenschaft und Technik, Extremsportarten, Reisen, Abenteuer und Infotainment freuen. Doch damit nicht genug: Sky Fußball-Bundesliga, UEFA Champions League, Videoload, Deutsche Eishockey Liga und der Streamingdienst Netflix werden demnächst ebenfalls mit vielen UHD-Inhalten verfügbar sein.

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Welche Trends sind dank 4K in der Entertainment-Branche zu erwarten?


In naher Zukunft

Ultra HD wird große Auswirkungen auf die Unterhaltungsindustrie haben. Der neue TV-Standard muss aber zuerst in der TV-Distribution ankommen. Sprich: Sämtliche TV-Sender  müssen ihre Übertragungstechnik auf UHD umstellen.

Viele Filmstudios durchforsten derzeit ihre Archive und machen sie fit für eine 4K Auswertung auf Ultra HD Blu Ray Disks. Das heißt: Verbraucher können demnächst mit einigen neuen und alten Filmen und Serien rechnen, die alle auf dem UHD Blu Ray-Standard abgespeichert werden. Allerdings: Ein prüfender Blick auf die Verpackung der UHD Disk lohnt sich. Dann erfährt man, ob der Film für HDR oder Dolby Vision optimiert worden ist.

Die Kinoindustrie rüstet sich eifrig für den neuen UHD-Standard. Interessant ist dabei, dass die Filmhersteller Dolby Vision (Dynamic HDR) unterstützen und in ihrer Produktion bereits berücksichtigen. Ob das Dolby Vision den Durchbruch auf TV-Geräten sichern wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist hingegen: Das gute alte Filmmaterial wird langsam eingemottet. Viele Filme und Serien werden heutzutage rein digital mit 4K und 8K Kameras gedreht. Selbst für die Special Effects in Filmen und Serien hat dies Auswirkungen.

Hintergrund: Aus Kostengründen haben viele Studios ihre Computer-Spezialeffekte in 2K produziert, also in Full HD-Auflösung. Doch fortan müssen die Studios ihre Special Effects in 4K oder höher produzieren lassen, damit die Ergebnisse auf hochauflösenden Fernsehern nicht zu pixelig aussehen. Denn der neue Standard verzeiht keine Fehler: Unschärfen in der Kameraarbeit oder schlampiges Make-up werden sofort erfasst. Für Schauspieler, die sehr auf ihr Äußeres achten, brechen neue Zeiten an. Jede Falte, jeder Schmutzfleck auf Kleidern, alle Unreinheiten auf der Haut sind demnächst zu sehen. Die digitale Nachbearbeitung hat künftig viel zu tun, um solche No-Gos im Film zu vermeiden.

Auch die Gaming-Industrie rüstet Konsolen und Spiele für eine Darstellung in Ultra High Definition auf. Auch das Thema Virtual Reality dürfte mit 4K einen Quantensprung vollziehen: Durch die hohe Bildinformation ist ein völliges Eintauchen ins Spielgeschehen garantiert. VR-Brillen mit 4K-Auflösung werden die Gamerherzen mit Sicherheit höher schlagen lassen. Mit der Xbox One S will Microsoft schon jetzt an vorderster Front mitmischen und verpasst ihrer Vorzeigekonsole ein UHD-Laufwerk für 4K Blu Ray Disks. Das freut viele Gamer, die sich auf Videos und Games in 4K freuen und sich die Anschaffungskosten für einen zusätzlichen UHD-Zuspieler sparen können.

Die Konkurrenz schlägt derweil einen anderen Weg ein: Die Playstation 4 Pro skaliert zwar Spiele hoch auf 4K-Auflösung und kann Inhalte in voller UHD-Auflösung ausgeben, doch ein UHD-Laufwerk gibt es nicht. Sony setzt damit auf die reine, digitale Distribution über das Internet, ohne externe Disks oder spezielle Laufwerke. Das spart Produktionskosten und setzt den Fokus auf einen weltweiten Breitbandausbau. Das ist ein klares Zeichen in Richtung der Blu Ray-Hersteller: In der Welt von Sony haben Datenträger und ihre Laufwerke für den Genuss von 4K-Inhalten ausgedient.

In ferner Zukunft

Fernsehsender werden ihr Programm sukzessive in HDTV auf 4K umstellen. Die Übertragung der WM 2022 in Ultra High Definition wird zu einem Meilenstein in der Geschichte von ARD und ZDF. Allerdings: Der Wechsel von SD auf HD hat lange gedauert. Somit ist davon auszugehen, dass das umfassende UHD-TV noch eine Weile auf sich warten lässt. Noch übertragen lediglich ein paar TV Sender ihr Programm in 4K.

Neben Dynamic HDR (Dolby Vision oder HLG) geht der Trend in Richtung 8K und 16K. Doch bis erschwingliche TV-Geräte auf dem Markt sind, dürften einige Jahre vergehen. 8K und 16K sind zunächst einmal Formate für eine gewerbliche Nutzung, für digitale Projektion in Kinos oder bei Events mit großen Bildschirmen. Fraglich, ab wann die Nutzung einer solchen Auflösung fürs eigene Wohnzimmer bereit ist.

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Zusammenfassung zu UHD

Wer häufig das TV-Programm nutzt, sollte abwarten. Denn noch ist UHD-TV nicht sonderlich verbreitet. Nur Sky überträgt derzeit Programm-Highlights in 4K. Zudem können über Satellit (Astra) einige Spartensender empfangen werden. Eine Umstellung auf Ultra High Definition lohnt sich allerdings für diejenigen, die schon jetzt Filme und Serien auf Abruf in 4K Auflösung sehen wollen. Denn das ist durchaus möglich. Ein Zuspieler ist dabei nicht zwingend notwendig, Streaming-Boxen erledigen die Aufgabe ebenso gut und sind in der Anschaffung nicht so teuer. Voraussetzung ist eine stabile, schnelle Internetleitung ab 50 Mbit/s.

Beim Thema Static HDR, Dynamic HDR und HDR10+ (dynamische Weiterentwicklung von Static HDR) muss sich noch herauskristallisieren, welches Format sich durchsetzt. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kauft TV-Geräte, die alle favorisierten Formate wiedergeben können.

Bei der Display-Technik haben Kunden die Qual der Wahl. Zur Auswahl stehen Bildschirme mit LED-, OLED- und Quantum Dot-Technik. Die Wahrnehmung der Bildqualität ist dabei immer sehr subjektiv. Hier lohnt sich ein Rundgang durch die Ausstellungsflächen der großen Elektronik-Anbieter, um für sich das beste Bild zu entdecken.

Wichtig ist beim Kauf der neuen 4K Technik: Alle verwendeten Geräte müssen die favorisierten Formate unterstützen, um echtes Kinofeeling im Wohnzimmer zu übertragen. Um versehentlich keine veraltete Technik zu kaufen, muss auf das Logo für Ultra HD Premium geachtet werden.

Sollte eine alte Soundanlage oder ein TV-Receiver dazwischengeschaltet sein, müssen die Anschlüsse auf HDMI 2.0 (bzw. 2.1 für Dolby Vision) aufgerüstet werden. Auch der neue Kopierschutz HDCP 2.2 muss von den alten Anschlüssen unterstützt werden, sonst bleibt der Bildschirm leider schwarz.

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Glossar zu UHD: Bitte hier klicken.

2k, 4k, 8k & 16k
Kürzel für die verschiedenen Video- und TV-Auflösungen. 2k steht für Auflösung bis zu 2048 Pixel und bezeichnet damit Full HD mit 1920 x 1080 Pixel. 4k steht für Auflösungen bis zu 4096 Pixel und meint damit den Kinostandard mit 4096 × 2160 Pixel. Die TV-Branche benutzt den Kürzel 4k, um ihre Fernseher als UHD-Geräte zu kennzeichnen, mit einer genormten Auflösung von 3840 × 2160 Pixel. 8k steht demnach für 7680 × 4320 Pixel und 16k für 15360 × 8640 Pixel.


10 Bit & 12 Bit
Die Bit-Kürzel stehen für den Farbraum, der von Monitoren und Bildschirmen unterstützt wird. Eine Farbtiefe mit 10 Bit steht für 1024 Farben und 1,07 Mrd. Farbabstufungen, 12 Bit steht für 4096 Farben und 68 Mrd. Farbabstufungen.

Blu Ray Disc
Blu Ray Disc ist ein digitales Speichermedium und gilt als Nachfolger der DVD (Digital Versatile Disc), die eine höhere Datenrate und Speicherkapazität bietet. Damit wurde der Vertrieb von Full HD Inhalten marktreif. Für UHD-Inhalte wurde die Blu Ray Disk aktualisiert und wird als Ultra HD-Blu Ray Disk vermarktet.

Digital Video Broadcasting Consortium
DVB ist ein Zusammenschluss der TV- und Kinoindustrie, die für offene technische Standards steht und diese gemeinschaftlich definieren. Neben Standards wie DVB-T2 HD oder DVB-C2 definieren sie auch den neuen UHD-Standard und seine Erweiterungen.

Dolby Vision
Dynamic HDR oder Dolby Vision ist eine Kreation der kalifornischen Dolby Laboratories, um den Farbraum und die Kontraste bei UHD-Inhalten zu erweitern. Es steht in direkter Konkurrenz zu Static HDR, ein offener Standard für Farbtiefe und Farbraum, das von den meisten TV-Herstellern favorisiert wird. Grund: TV-Hersteller, die Dolby Vision auf ihren Geräten anbieten wollen, müssen die Technik lizensieren.

Dynamic HDR
Im Gegensatz zu Static HDR kann Dynamic HDR einen größeren Farbraum auf Bildschirmen bedienen. Die Technik erlaubt die zusätzliche Optimierung der Werte für Farbe, Helligkeit und Kontrast pro Szenen und sogar pro Einzelbilder.

Fire TV
Streaming Box von Amazon, die sich per HDMI an Full HD und UHD Fernseher anschließen lässt. Auf der Box können Serien und Filme in SD, HD und UHD Qualität bezogen werden. Die TV Box erlaubt die Installation beliebter Streaming Services wie Netflix oder Maxdome oder anderer Services wie Game- und Musik-Apps.

Full HD
Full HD ist der Nachfolger von SD TV (Standard Definition Television) und hat eine genormte Auflösung von 1920 x 1080 Pixel.

High Definition Television
Unter dem Begriff HDTV oder High Definition Television werden eine Reihe von Fernsehnormen gesammelt, die sich im Gegensatz zum alten TV-Standard SDTV (Standard Definition Television) durch eine erhöhte vertikale und horizontale Bildauflösung auszeichnen.

HDCP 2.2
Das Kürzel steht für den aktuellen Kopierschutz, um Inhalte in UHD-Qualität vor Raubkopien zu schützen. Wiedergabegeräte, Fernseher und HDMI-Kabel müssen den Standard unterstützen, sonst werden die Inhalte nicht Wiedergegeben.

HDR10 & HDR10+
HDR10 oder Static High Dynamic Range 10 Bit bezeichnet die Technik, um Farbraum und Kontraste in UHD-Inhalten zu verbessern. HDR10 erlaubt viele Farbabstufungen und Helligkeitswerte in UHD-Bildern, dadurch werden diese vom menschlichen Auge als harmonisch und natürlich wahrgenommen. HDR10+ ist die dynamische Weiterentwicklung von HDR10, um gegen Dolby Vision konkurrenzfähig zu bleiben. Samsung und Amazon Video entwickeln zusammen diesen neuen Standard.

LED-Technik
Light Emitting Diode oder LED-TV ist eine Bildschirmtechnik, die in vielen Displays und Bildschirmen zum Einsatz kommt. Die Leuchtdioden (LEDs) werden als Hintergrundbeleuchtung oder zur Erzeugung des Bildes selbst eingesetzt.

Mbit/s
Dieses Kürzel steht für Megabit Per Second und wird zur Messung der Datenrate verwendet. Beispiel: Eine 25 Mbit/s Internetleitung erlaubt einen Datensatz von 25 Megabit pro Sekunde. Durch den neuen TV-Standard UHD müssen mehr Datenpakete pro Sekunde an die Geräte transportiert werden. Bei einer Internetleitung mit 10 bis 12 Mbit/s müssen Pufferzeiten in Kauf genommen werden.

OLED-Technik
Organic Light Emitting Diode oder organische Leuchtdiode ist eine Technik, die sehr hohe Kontraste auf Bildschirmen erreicht. Sie kommt ohne zusätzliche Hintergrundbeleuchtung aus. Bei Schwarzwerten wird kein Licht ausgestrahlt. Nachteil: die weißen Werte sind etwas schwach, die Leuchtkraft der Dioden wird von TV-Experten noch als Minuspunkt gewertet.

Plasma-Technik
Ein Bildschirm mit Plasma-Technik erzeugt Licht und Farben mit Hilfe von Leuchtstoffen. Zwischen zwei Glasplatten befinden sich Zellen mit Edelgas. Mittels elektrischer Impulse ionisieren diese Gase und werden dadurch zu Plasma, ein Gemisch aus neutralen und geladenen Teilchen. Die Technik konnte sich auf dem Markt nicht durchsetzen, weil sie oft teuer und anfällig für Fehler war.

Quantum-Dot-Technologie
Mit der Quantum-Dot-Technologie will Samsung LCD und LED Bildschirme herstellen, ohne sich der teuren OLED-Technik zu bedienen. Durch Nano-Partikel, die zusätzliches Licht abgeben, werden gute Farbabstufungen und helle Weißwerte geschaffen.

UHD-1 & UHD-2
UHD-1 wurde vom Digital Video Broadcasting Consortium mit einer Auflösung von 3840 × 2160 Pixel genormt. Die zweite Phase, UHD-2, wurde mit 7680 × 4320 Pixel genormt. Sie ist für 2019 geplant und wird oft mit 8k gekürzt.

UHD Alliance
Die UHD Alliance ist ein Zusammenschluss der UHD-Gerätehersteller, die durch entsprechende Kennzeichnung von Geräte eine Kauforientierung bieten will. So erfüllen Geräte mit dem Label Ultra HD Premium die hohen Anforderungen für einen optimalen 4k Konsum. Das Label ist jedoch nur eine Momentaufnahme der heutigen Möglichkeiten. Das Thema UHD wird noch im Bereich Static HDR und Dynamic HDR weiterentwickelt.

Ultra HD
Kürzel für Ultra High Definition (UHD) und meint Inhalte mit einer Auflösung von  3840 × 2160 Pixel.

UHDV
Kürzel für Ultra High Definition Video und meint Videoinhalte in Ultra High Definition mit 3840 × 2160 Pixel.

Ultra HDTV
Kürzel für Ultra High Definition Television und meint die Übertragungstechnik von TV-Programme in UHD (3840 × 2160 Pixel).

Smart TV
Als Smart TV Geräte werden Fernseher bezeichnet, die internetfähig sind. Durch WLAN oder Netzwerkkabel werden die Geräte mit dem Internet verbunden. Für viele Smart TVs stehen dadurch viele TV-Apps zur Verfügung (Wetter, Streaming, Games, Mediatheken, usw.).

Standard Definition
Alter TV-Standard, mit einer Bildauflösung von 720 x 576 Pixel. Viele Sender übertragen ihr Programm noch immer in Standard Definition, was auf Full HD- und UHD-Geräten oft zu verschwommenen Bildern führen kann.

Static HDR
Static High Definition Range oder HDR10 ist eine Technik, um Kontraste und Farbtiefe für UHD-Inhalte zu optimieren. Doch im Gegensatz zu Dynamic HDR kann Static HDR die Werte für Farbe, Helligkeit und Kontrast nur auf den gesamten Film oder Video anwenden. Die dynamische Weiterentwicklung von HDR10 wird von Samsung und Amazon Video vorangetrieben und heißt HDR10+.

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