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Unnützes Bundesligawissen

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Das Spielgeschehen auf dem Platz sorgt mal für grenzenlosen Jubel und ein andermal für tiefe Trauer – weil das jeweilige Lieblingsteam kurz vor Schluss das Spiel oder einen wichtigen Punkt verloren hat. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die diese Gefühlsachterbahn auslösen. In der Bundesliga erleben Fußballfans dieses Spektakel an jedem Spieltag aufs Neue.

Wie viele Aufsteiger wieder absteigen
Die meisten Auswechslungen der Bundesligageschichte
Arbeitslose Fußballer
Tor des Jahres 1994

Hier kämpfen zum Beispiel der FC Bayern München und Borussia Dortmund nicht nur um die Champions-League-Plätze, sondern vor allem um die Meisterschaft. Der Titel geht am Saisonende zwar oft an den FC Bayern, langweilig wird es in der Bundesliga trotzdem nicht. Den Beweis lieferten in der zurückliegenden Saison der furiose Aufsteiger RB Leipzig und die TSG 1899 Hoffenheim. Und auch am unteren Ende der Bundesliga geht es hoch her. Denn im Abstiegskampf spielen sich wahre Tragödien ab. Mannschaften wie Bayer Leverkusen oder der VfL Wolfsburg landen plötzlich im Tabellenkeller und finden nur schwer einen Ausweg. Anders der Hamburger SV, der ist seit Jahren in den unteren Regionen beheimatet.

Gipfelstürmer und Tiefflieger

Wer einmal aus der Zweiten Bundesliga aufgestiegen ist, hat meist nur ein Ziel für die Saison: den Klassenerhalt. Übererfüllt haben das unlängst die Aufsteiger SC Freiburg und RB Leipzig mit Platz sieben und zwei. Doch solche Erfolgsgeschichten gibt es im Fußball höchst selten. Die Fans vom 1. FC Nürnberg, Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum können ein Lied davon singen. Dieses Lied wäre dann ein trauriger Blues. Schließlich sind diese Vereine sogenannte Fahrstuhlmannschaften der Ersten und Zweiten Bundesliga. Kaum waren sie in Liga eins angelangt, stand am Ende der Saison – oder spätestens ein Jahr danach – wieder der Gang in die Zweitklassigkeit an.

Vom Wechselspiel zum Wechselbad der Gefühle

Im Fußball wird viel gewechselt. Während des Spiels vom Feld auf die Bank und umgekehrt, aber auch im Winter und Sommer von einem Verein zum anderen. Das ist Teil des Sports. Gerade diese Wechsel sorgen regelmäßig für Aufregung bei Fans und Vereinsvertretern. Je wilder die Transfergerüchte brodeln, desto spannender ist die tägliche Sportberichterstattung. Es scheint manchmal sogar so, dass die Presse noch vor dem Spieler Bescheid weiß, für welchen Verein er künftig spielt. Ob nun ein Wechsel aus Prestigegründen innerhalb der Liga zu den großen Bayern oder ein Transfer aus Geldgründen ins weit entfernte China: Die Gründe, einen Vertrag bei einem anderen Verein zu unterschreiben, sind sehr unterschiedlich. Während ausländische Vereine wie Manchester United und Real Madrid fast jede Saison für unfassbare Summen Spieler unter Vertrag nehmen, bleiben die Clubs in Deutschland – mit Ausnahme der Bayern und dem BVB – bei ihren Transfers recht bescheiden. Für einen Wechselrekord der anderen Art sorgte hierzulande ein Spieler, der für Hannover 96, FC Schalke 04, FC St. Pauli und die SpVgg Greuther Fürth auf Torjagd ging:

Formulare statt Freistoßtraining

Endet der Vertrag eines Spielers und findet er keinen neuen Verein in der Liga, ist er arbeitslos. Dieses Schicksal teilen allein ein halbes Dutzend Profis, die vergangenes Jahr bei einem Verein in der Bundesliga unter Vertrag standen.* Statt auf den Trainingsplatz gehen die ehemaligen Bundesligaprofis dann zum Arbeitsamt. Hier landen sie in einer ganz besonderen Kategorie:

Zwischen Kunst und Kult

Ein echter Künstler auf dem Fußballplatz war zu seiner aktiven Zeit Bernd Schuster, der 1978 beim 1. FC Köln debütierte. Bei den spanischen Vereinen FC Barcelona, Real Madrid sowie Atlético Madrid gelangen ihm später derart schöne Pässe und Traumtore, dass ihn die Fans dort bis heute verehren. Nicht umsonst bekam er den Spitznamen „blonder Engel“ und wurde zum Kult-Fußballer. Schuster hat in seiner Karriere viele Titel errungen: Er ist Europameister, Europapokalsieger und mehrfacher spanischer Meister. Nach seiner Rückkehr in die Bundesliga zu Bayer 04 Leverkusen krönte er die Titelsammlung mit einer ganz besonderen Leistung:

Wenn sich Talent und Glück vereinen

Ob nun in Leipzig, Mainz oder Dortmund – was alle Fußballfans eint, ist die Lust auf Tore. Damit es dazu kommt, bedarf es seitens der Fußballer einer gehörigen Portion Talent, des richtigen Augenblicks und mitunter auch ein wenig Glück. Laut Statistik gibt es allerdings eine Spielsituation, bei der sich Fans und Fußballer besonders häufig auf den anstehenden Torjubel freuen können. Das gilt nicht nur für die Stürmer vom FC Bayern oder dem BVB, sondern für alle – sogar HSV- und Bochum-Stürmer. Besonders schön, wenn es der sehnlichst erhoffte Treffer zum Sieg ist.

Chancenverwertung vor dem Tor
Anzahl Kopfbälle im Jahr
PS im Schuss
Die höchste Rückennummer der Bundesliga-Geschichte
Das braucht man, um ein Fußballfeld zu markieren

Fußball ist reine Kopfsache

Ob nun große Stürmer wie Max Kruse bei Werder Bremen und Alex Meier bei Eintracht Frankfurt oder eher kleinere Spieler im Mittelfeld wie Max Meyer vom FC Schalke 04 – jeder von ihnen nutzt auch mal den Kopf, um den Ball zu spielen. Und das gar nicht so selten:

Wird jedoch der Fuß genutzt, kann dabei auch immer mal ein besonders kräftiger Schuss aufs Tor abgefeuert werden. Manch einem Spieler sagt man auch nach, „einen Schuss wie ein Pferd“ zu haben. Dass dabei sogar ganz schön viele Pferdestärken entstehen, wurde mittlerweile sogar nachgewiesen.

In die richtigen Bahnen lenken

Ob nun im Stadion vom SC Freiburg, bei Borussia Mönchengladbach oder in Dortmund: Überall wird vor dem Spieltag in der Liga das Spielfeld auf den Rasen gemalt. Verantwortlich für die korrekte Linienführung ist der Platzwart. Er lenkt das Spiel in die richtigen Bahnen. Um einem Fußballfeld in der Bundesliga die korrekte Optik zu verpassen, muss allerdings genügend Kreidepulver vorrätig sein:

Zwischen Aberglaube und Statusdenken

Mit Trikotnummern assoziieren Fans und Fußballer seit jeher einiges. Die Vier trug meist ein Verteidiger wie zum Beispiel Heiko Westermann vom Hamburger SV. Über ihn sangen die Fans, wenn auch nicht frei von Ironie: „Halb Mensch, halb Tier: HW4!“ Die Sieben hingegen war oft ein filigraner Künstler auf dem Platz, so wie Mehmet Scholl früher beim FC Bayern München oder heutzutage Ousmane Dembélé bei Borussia Dortmund. Die Neun ist der Mittelstürmer – das gilt bei neuen Vereinen wie RB Leipzig und auch bei Traditionsklubs wie Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen. 

Um die 13 hingegen machen viele Profis aus Aberglaube und Angst vor zu viel Pech im Abschluss einen weiten Bogen. Dabei trug Deutschlands erfolgreichster Torjäger Gerd Müller diese Nummer. Eine besondere Motivation für die eigene Trikotnummer hatte Andreas Görlitz vom Karlsruher SC. Während einer langen Verletzungspause lernte er zunächst Gitarre spielen und gründete daraufhin eine Band: Room77. Als auch endlich wieder alles auf dem Spielfeld rund lief, nahm er den Bandnamen mit aufs Feld.

Aberglaube und Rituale 

Die Bundesliga bietet auf und neben dem Platz noch viel mehr kuriose Meldungen: Was Spieler und Trainer aus Aberglaube alles anstellen, erfährt man hier.

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