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Valkyrien: Alles zum Serienhit aus Norwegen

Der Dezember beschert Serienjunkies einen ganz besonderen Export aus Skandinavien: Die norwegische Erfolgsserie Valkyrien startet am 7. Dezember exklusiv und ohne Aufpreis* bei EntertainTV. In ihrem Heimatland sahnte die Show bereits mehrere Preise ab und begeisterte Hunderttausende Zuschauer. Aber was macht Valkyrien, das düstere Drama aus Skandinavien, so erfolgreich?

© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark

Willkommen im Untergrund: Darum geht’s in Valkyrien

Im Mittelpunkt der Serie steht der Chirurg Ravn Eikanger. Seine Ehefrau Vilma, ebenfalls Medizinerin, ist schwer krank und hat laut den Ärzten nicht mehr lange zu leben. Eine neue experimentelle Behandlungsmethode, die Vilma selbst entwickelt hat, wollen die Schulmediziner partout nicht anwenden – obwohl sie Heilungschancen verspricht. Um seine Ehefrau zu retten, richtet Ravn eine geheime Krankenstation in einem verlassenen Luftschutzbunker in der Osloer U-Bahn ein.

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Szene aus "Valkyrien".
In den Hauptrollen: Ravn und sein Helfer Leif (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).

Unterstützt wird der Chirurg dabei von Leif, der sich als Mitarbeiter des Katastrophenschutzes um die Erhaltung der unterirdischen Bunker in Oslo kümmert. Leif setzt alles daran, dass das illegale Krankenhaus nicht entdeckt wird. Denn der Verschwörungstheoretiker ist vom nahenden Ende der Welt überzeugt, und mit ihm viele Weggefährten – allesamt zwielichtige Personen. Kriminelle, Paranoide und Heimatlose. Für seine Hilfe verlangt Leif eine Gegenleistung: Ravn muss neben seiner Frau auch die ganzen windigen Typen behandeln.


Nordische Originale: Wer spielt wen in Valkyrien?

Die Hauptrolle in Valkyrien spielt der 60-jährige Norweger Sven Nordin. Er verkörpert den Chirurgen Ravn Eikanger, der verzweifelt um das Leben seiner todkranken Frau kämpft und bereit ist, die Grenzen der Legalität zu überschreiten. Nordin ist waschechter Osloer und in Norwegen ein Star. Bekannt wurde er unter anderem durch Rollen in der norwegischen Sitcom Mot i brøstet und den Serien Lilyhammer und Blue Eyes. 2009 erhielt Nordin für seine Verdienste um den norwegischen Film sogar einen Ritterorden.

Szene aus "Valkyrien".
Pia Halvorsen und Sven Nordin als Vilma und Ravn (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).

Die Rolle von Ravns Ehefrau Vilma übernimmt Pia Halvorsen. Sie ist außerhalb von Skandinavien bisher eher unbekannt und spielte in den vergangenen Jahren in Produktionen wie Wallander oder in der Scifi-Serie Real Humans mit. Neben dem charismatischen Sven Nordin ist ein Darsteller in Valkyrien besonders herausragend: Pål Sverre Hagen. Der 37-Jährige spielt den rätselhaften Leif Lien. International wurde er als Entdecker Thor Heyerdahl im Film Kon-Tiki bekannt. Der englisch-norwegische Film erhielt unter anderem Nominierungen für die Oscars und Golden Globe Awards. Regisseure und Kritiker waren nahezu sprachlos von Hagens großartiger Performance. Auch in Valkyrien überzeugt der Norweger als Leif Lien auf ganzer Linie.

Exportschlager: Von Norwegen in die Welt

In Norwegen läuft die Serie seit 2017 im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auf dem Sender NRK. Die erste Staffel Valkyrien mit ihren acht Folgen war ein riesiger Erfolg. Mehr als eine Million Mediatheken-Abrufe verzeichnen die Macher bis heute. In einem Land mit nur knapp fünf Millionen Einwohnern eine gigantisch hohe Zahl. Bei den Norwegian TV Awards gewann die Serie außerdem Preise in den Kategorien Best TV Drama, Best Male Actor und Best Female Actor. Das sorgte auch im Ausland für Interesse, sodass sich der britische TV-Sender Channel 4 noch im selben Jahr die Rechte für Valkyrien sicherte und die Serie wenig später selbst ausstrahlte. Eine britische Produktionsfirma will die Show bald sogar komplett neu auf Englisch produzieren. Die Geschichte soll dann in London spielen.

Szene aus "Valkyrien".
Um im Untergrund zu arbeiten, muss Ravn sich mit zwielichtigen Gestalten einlassen (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).

Nordic Noir: Warum Valkyrien so skandinavisch ist

Valkyrien reiht sich ein in eine Riege skandinavischer Serien, die in den vergangenen Jahren auch international für Aufsehen und Begeisterungsstürme sorgte. Die dänischen Produktionen Borgen oder The Killing waren beispielsweise solche Erfolgsgeschichten. Daraus entstanden ist ein eigenes Genre: das sogenannte Nordic Noir. Die Serien mit dem unverwechselbaren nordischen Charme drehen sich meist um dunkle Machenschaften hinter der vermeintlich heilen skandinavischen Welt.


Das Besondere an Nordic Noir ist außerdem der monochrome Stil der Produktionen. Die Bilder sind dunkel, die Atmosphäre ist kalt, und die Protagonisten sind oft schwer durchschaubare Charaktere. Was das Setting und die Charaktere anbelangt, ist Valkyrien durch und durch Nordic Noir. Doch die Bildwelt der hochgelobten Serie bricht mit den Genre-Klischees. Denn die Farben auf dem Bildschirm pulsieren regelrecht.

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Die Story: Düster und emotional

Die Idee zu Valkyrien stammt von Erik Richter Strand. Der norwegische Regisseur ist zum Beispiel auch für Occupied – Die Besatzung (im norwegischen Original: Okkupert) verantwortlich. Mit Valkyrien wollte Strand ganz bewusst eine Serie erschaffen, die auf Krimi-Klischees verzichtet und stattdessen ihren ganz eigenen Stil prägt. Die zentralen Themen in Valkyrien sind nämlich zwei Gefühle, die wohl jeden Menschen im Laufe seines Lebens beschäftigen: Hoffnung und Angst. Symbolisiert werden diese Emotionen durch die zwei Protagonisten.

Der Arzt Ravn unternimmt alles Menschenmögliche, um seine geliebte Frau zu heilen. Wie es der Zufall so will, ist sein Schicksal von einem Unbekannten abhängig. Leif, der von Angst getriebene Verschwörungstheoretiker, unterstützt Ravn samt seinen medizinischen Experimenten und hilft bei der Finanzierung des Projekts. Beide Männer unterstützen einander, haben aber auch Geheimnisse, die um keinen Preis gelüftet werden dürfen.

Szene aus "Valkyrien".
In der improvisierten Krankenstation behandelt Ravn seine Ehefrau (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).
Szene aus "Valkyrien".
Freunde und Verwandte halten Vilma für tot. Stimmt nicht ganz: Sie liegt im Koma (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).
Szene aus "Valkyrien".
Um sein Vorhaben zu finanzieren, behandelt Ravn auch einige Gauner (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).
Szene aus "Valkyrien".
Leif hilft Ravn bei seinem geheimen Projekt im Osloer Untergrund (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).
Szene aus "Valkyrien".
Für seine Hilfe verlangt Leif, dass Ravn einen Bankräuber operiert (© 2017 Tordenfilm, Erik Avatsmark).

Valkyrien: Der Titel passt wie die Faust aufs Auge

Der Titel der Serie ist nicht zufällig gewählt: Valkyrien ist das norwegische Wort für Walküren. Die Wesen aus der nordischen Mythologie waren jungfräuliche Kriegerinnen, die in glänzenden Rüstungen über große Schlachtfelder zogen. Sie hatten eine besondere Gabe: Mit einem Kuss konnten sie gefallene Kämpfer wieder zum Leben erwecken. Was das mit der Serie zu tun hat? Die Macht der Walküren, über Leben und Tod zu entscheiden, ist auch zentrales Thema in Valkyrien. Ravn will nicht akzeptieren, dass seine Ehefrau sterben soll. Er versucht, sich über die Grenzen des Möglichen hinwegzusetzen, um Vilma am Leben zu erhalten. Aber nur mit Leifs Hilfe kann das gelingen.

Der Begriff Valkyrien taucht außerdem immer wieder in der Serie auf. Die improvisierte Krankenstation befindet sich in der ehemaligen Osloer Metrostation Valkyrie Plass. Der Imbiss „Valkyrien Grill“, den es übrigens wirklich gibt, ist ebenfalls häufig zu sehen.

Fazit: Valkyrien ist schlau erzählt, spannend produziert und innovativ umgesetzt. Denn die Geschichten aus der Serie stehen immer auch für das große Ganze: die Unsicherheit, in der wir leben, die Grenzen der Medizin und das Schicksal unserer Gesellschaft. Die clevere Dramaturgie und nicht zuletzt der grandiose Auftritt von Pål Sverre Hagen machen Valkyrien deshalb zum heißesten skandinavischen TV-Export des Jahres!

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