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Video-on-Demand: Wenn der User zum Programmdirektor wird

Im TV läuft gerade nichts Spannendes? Kein Problem. Dank Video-on-Demand (VoD) sind die besten Serien und Filme jederzeit online verfügbar – und das oft schon vor der Ausstrahlung im Free-TV. Kein Wunder also, dass VoD-Dienste weltweit immer beliebter werden. Auch in Deutschland sind die Plattformen auf dem Vormarsch: 69 Prozent der 14- bis 29-Jährigen* schauen Filme und Serien heutzutage bereits über Streamingdienste und andere VoD-Anbieter.

Grafik zu Video-on-Demand.

Aber wie funktioniert Video-on-Demand genau? Und worauf sollte bei der Auswahl des richtigen Anbieters geachtet werden? Die wichtigsten Fragen im Überblick – und die passenden Antworten gibt es gleich dazu.

Was ist Video-on-Demand, und wie funktioniert es?

Video-on-Demand bedeutet übersetzt „Video nach Bedarf“. Das bedeutet im Umkehrschluss: User sind nicht auf ein festgelegtes Programm angewiesen, sondern bestimmen selbst, welche Inhalte sie wann konsumieren. Vergleichbar ist das mit der guten alten Videothek, in der man sich jederzeit eine neue DVD ausleihen kann – nur, dass Video-on-Demand-Angebote über das Internet funktionieren. Daher werden VoD-Dienste auch als Online-Videotheken bezeichnet. Die verfügbaren Videos liegen auf den Servern des jeweiligen Anbieters und können von den Usern bei Bedarf angesehen werden.

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Grundsätzlich unterscheidet man bei Video-on-Demand zwischen dem Download und Streaming von Videos. Beim Download werden die Videodateien vor dem Betrachten auf ein Endgerät heruntergeladen. Dann sind die Inhalte dauerhaft gespeichert und können daher auch offline angesehen werden. Beim Videostreaming hingegen werden die Daten gleichzeitig heruntergeladen und wiedergegeben. Das Speichern der Dateien erfolgt dabei nur temporär. Nach dem Ansehen werden die Titel automatisch wieder gelöscht. Das Streamingprinzip nutzen beispielsweise Plattformen wie YouTube oder die Mediatheken großer TV-Sender.

Grafik zu Video-on-Demand.

Welche Voraussetzungen sind für die Nutzung nötig?

Um über einen Video-on-Demand-Anbieter in hoher Qualität zu streamen, zum Beispiel in HD, braucht man einen leistungsfähigen Internetanschluss. Ratsam ist eine DSL-Leitung mit einer Download-Geschwindigkeit von mindestens 16 MBit/s. Wer mehrere Videos gleichzeitig streamen will und Wert auf das noch schärfere UHD legt, sollte sogar über einen Internetanschluss mit 25 MBit/s verfügen. Generell gilt: Die Bandbreite der Netzwerkverbindung zwischen dem Server des Anbieters und dem Nutzer muss mindestens der Datenrate des Videos entsprechen, das man streamen möchte. Zudem verlangen viele Anbieter aktuelle Betriebssysteme für Windows oder Mac.

Grafik zu Video-on-Demand.

Welche Vorteile bietet Video-on-Demand?

Gegenüber dem klassischen linearen Fernsehen haben Video-on-Demand-Dienste einen entscheidenden Vorteil: Der User wird zum Programmdirektor. Sämtliche Inhalte sind jederzeit auf Abruf verfügbar. Dabei entscheidet der Nutzer selbst, wann und wo er welche Filme und Serien ansehen möchte. Hinzu kommt: Das Angebot ist viel größer als im herkömmlichen Fernsehen. Über die VoD-Plattform Videoload von der Telekom sind beispielsweise über 20.000 verschiedene Inhalte abrufbar. Ein weiterer Pluspunkt: Viele Dienste produzieren mittlerweile sogar eigene Videoinhalte. Netflix war zum Beispiel in der Vergangenheit mit Produktionen wie Tote Mädchen lügen nicht oder Stranger Things sehr erfolgreich.

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Weil VoD-Angebote so flexibel sind, passen sie perfekt zu unserem modernen, rasanten und selbstbestimmten Lebensstil. Für viele Nutzer gilt: Alles, was aufhält, ist lästig. Werbepausen oder das Warten auf den nächsten Sendetermin zum Beispiel. Somit trifft VoD den Nerv der Zeit. Noch ein Pluspunkt: Weil Video-on-Demand auf sämtlichen Geräten funktioniert, ist dafür nicht mal mehr ein Fernseher nötig. Auch das ist zeitgemäß. Denn die Anzahl der Deutschen, die komplett ohne TV-Gerät im eigenen Haushalt leben, steigt stetig an. Für alle, die nicht auf das klassische TV-Programm verzichten wollen, ist Video-on-Demand somit die perfekte Ergänzung zum linearen Fernsehen.

Wie findet man den richtigen Anbieter?

Grundsätzlich sollte bei der Wahl des Anbieters überlegt werden, welche Art Video-on-Demand-Service am besten zum eigenen Nutzungsverhalten passt. Video-on-Demand-Plattformen unterteilen sich nämlich in zwei Kategorien. Die sogenannten Transactional-VoD-Dienste (T-VoD) bieten ihre Inhalte zum Einzelabruf an, also nach dem „Pay per View“-Prinzip. Dazu zählt zum Beispiel der Anbieter Videoload, der Filme und Serien sowohl zum Kauf als auch zur Miete bereitstellt.

Bei Subscription-VoD-Diensten (S-VoD) zahlen User einen monatlichen Beitrag und schließen meist ein Abonnement ab. Für einen Grundbeitrag können dann unbegrenzt viele Inhalte abgerufen werden – eine Art Video-Flatrate. So funktionieren beispielsweise Dienste wie Netflix oder Amazon Video. Für welche Variante man sich entscheiden sollte, hängt vom jeweiligen Sehverhalten ab: Wer am liebsten ausgewählte Highlights anschaut, sollte das T-VoD-Modell wählen. Bevorzugt man ständig frischen Serien-Nachschub und probiert gern Neues aus, eignet sich eher S-VoD.

Grafik zu Video-on-Demand.

Videoload: Die große Online-Videothek für zu Hause

Einer der beliebtesten Anbieter im VoD-Bereich ist die Plattform Videoload. In der Online-Videothek steht eine große Auswahl an Serien und Blockbustern zum Abruf bereit. Das große Plus: User müssen kein Abo abschließen. Zudem bietet Videoload eine besonders hohe Qualität, denn ein Großteil der Inhalte kann in UHD, Dolby 5.1 und Originalsprache wiedergegeben werden. Nutzer haben außerdem die Wahl, ob sie Videos mieten oder kaufen wollen.

Gemietete Inhalte können innerhalb von 48 Stunden beliebig oft abgespielt werden, gekaufte Inhalte können zeitlich unbegrenzt und so oft wie gewünscht genutzt werden. Die Online-Videothek steht sowohl zu Hause als auch unterwegs zur Verfügung, denn Videoload ist auf verschiedenen Geräten verfügbar. Der Dienst funktioniert zum Beispiel auf PC, Smart-TV, Smartphones oder über EntertainTV. Kunden von EntertainTV können auf ihrem Media-Receiver sämtliche Inhalte von Videoload abrufen – und auch die Angebote von MaxdomeSky on Demand und Netflix stehen ihnen zur Verfügung.

Videoload bietet aktuelle Blockbuster übrigens oft schon wenige Monate nach dem Kinostart an. Serien aus den USA sind bereits einen Tag nach der TV-Ausstrahlung im Herkunftsland verfügbar.

Diese drei ausgewählten Highlights findet ihr bei Videoload auf EntertainTV


Modern Family Staffel 9

Die verrückte Patchwork-Familie rund um Jay Pritchett (Ed O’Neill) und seine Kinder ist wieder unterwegs. Während Manny versucht, am College durchzustarten, brauchen Cam und Mitchell nach einem Brand eine neue Küche. Die aktuelle Staffel über die sympathische Chaos-Familie aus dem US-Fernsehen gibt es derzeit bei Videoload.

Ich – Einfach unverbesserlich 3

Im dritten Teil der Animationsreihe über den Ex-Schurken Gru und seine kleinen gelben Helfer, die Minions, trifft der dünnbeinige Familienvater auf seinen lang verschollenen Zwillingsbruder Dru. Der will Gru überreden, wieder ins Bösewicht-Geschäft einzusteigen. Die liebenswerte Komödie können Kunden von Videoload kaufen oder leihen.

The Sinner

Eine junge, unbekümmerte Mutter (Jessica Biel) begeht während eines Familienausflugs aus dem Nichts einen grausamen Mord. Ihr Motiv ist völlig unklar. Zwei Detectives versuchen herauszufinden, was die Frau zu der schrecklichen Tat getrieben hat. The Sinner gewährt Einblicke in eine düstere Psyche. Die erste Staffel steht ab sofort bei Videoload zum Kauf bereit.

*Quelle: Bitcom Research

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