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Wohin mit dem WLAN-Router?

Ob per Netzwerkkabel, Mobile oder WLAN – wie das Internet in die eigenen vier Wände kommt, ist vielen Menschen zunächst egal. Entscheidend ist, dass das Video oder der Stream schnell startet und reibungslos läuft. Geraten die geliebten Serien auf dem Computer, dem Laptop, der Spielkonsole oder dem Tablet doch einmal ins Stottern, sollte der Standort des WLAN-Routers überdacht und gegebenenfalls geändert werden. 

Der beste Platz für den WLAN-Router.

Schließlich möchte niemand den nächsten Serienmarathon gefährden. Es wäre doch zu ärgerlich, wenn das Video oder der Stream ruckelt, nur weil das Internet lahmt und somit das Serienvergnügen ins Stocken gerät. Schuld daran ist meist die schlechte Verbindung des WLANs. Was viele nicht wissen: Damit sich Notebook, Spielkonsole oder Smartphone optimal mit dem Internet im heimischen Netzwerk verbinden können, muss der Router am richtigen Ort aufgestellt sein. Beachtet man diese fünf Regeln beim Einrichten des Routers, kann der Empfang für das WLAN zu Hause mit wenigen Handgriffen und der richtig gewählten Einstellung schnell verbessert werden. 

Das heißt also: Wer diese einfachen Regeln befolgt, kann seine Chancen auf ruckelfreien Seriengenuss massiv erhöhen:

Wasser ist ein WLAN-Killer.

Regel 1: Wasser ist eine WLAN-Bremse

Vor Hauswänden macht WLAN nicht halt. Je nach Beschaffenheit des Gemäuers gehen dabei jedoch pro Wand bis zu 25 Prozent des Signals verloren. Das Resultat: In bestimmten Räumen hat das Notebook mitunter Probleme, sich mit dem WLAN-Netzwerk zu verbinden und ein Video abzuspielen, während es woanders problemlos läuft. Das heißt also: Wände allein sind nicht der unbezwingbare Endgegner für WLAN. Problematischer ist hingegen Wasser! Der Grund dafür ist die Frequenz, auf der das WLAN funkt – und die gleichzeitig auch die Resonanzfrequenz von Wasser ist. Schon Feuchtigkeit oder Wasserrohre in den Wänden erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die WLAN-Verbindung und somit das Internet auf dem Smartphone oder Tablet schnell ausgebremst werden. Das kann sogar zur Funkstille im Netzwerk führen.

Der EntertainTV Tipp: Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit der durch das Internet gesurft wird, müssen Störfaktoren beseitigt werden. Aber keine Bange: Das geliebte Goldfischglas gehört nicht dazu. Vor dem Einrichten des Routers sollte allerdings darauf geachtet werden, keinen Raum als Standort zu wählen, der sich hinter dem Bad befindet. Wer Regel 1 beachtet, hat den ersten Schritt zu mehr Reichweite im heimischen WLAN-Netzwerk leicht und locker gemeistert!

  

Küchengeräte stören das WLAN-Signal.

Regel 2: Mikrowelle ist ein WLAN-Blocker

Bis zur Küche reicht die WLAN-Verbindung, doch dann herrscht Funkstille und es gelingt partout nicht mehr, sich mit dem Internet zu verbinden? Klingt seltsam, passiert aber oft. Kein Wunder: Das Metall in Hausgeräten wie Kühlschränken, Spül- oder Waschmaschinen stört das Signal und mindert so die Reichweite des Netzwerks. Vor allem die Mikrowelle ist ein echter Blocker für das WLAN. Sie funkt im Frequenzbereich von 2,4 GHz – genau wie der WLAN-Router. Das bedeutet: Wer beim Binge Watching nervige Zwangspausen vermeiden will, sollte das Mikrowellenpopcorn besser zwischen zwei Folgen zubereiten. Noch ratsamer ist jedoch, den Router mit großem Sicherheitsabstand zu Geräten, wie zum Beispiel der Mikrowelle, aufzustellen und einzurichten.

Der EntertainTV Tipp: Wenn Mikrowellen, Bluetooth-Geräte und Babyphones das Signal stören, weicht man mit einem Dualband-Router einfach auf eine andere Frequenz aus. Wer auch Regel 2 im Blick behält, hat noch größere Chancen auf reibungsloses Surfen.

  

Den WLAN-Router nicht verstecken.

Regel 3: Kein Versteckspiel mit dem Router

Erstaunlich, was beim Putzen unter dem Sofa alles zutage kommt. Der Router sollte jedoch nicht dazugehören. Auch wenn das Gerät nicht zum Rest der Einrichtung passt: Ihn unter dem Sofa zu verstecken, ist mit Sicherheit keine gute Idee. Zumindest nicht, wenn man Computer, Smartphone oder Tablet beständig und zuverlässig mit dem Internet verbinden will. Das Gleiche gilt für Kisten, Regale und Schränke. Denn sonst tauchen zwangsläufig Hindernisse für das Gerät auf, die die Funkwellen sowie die Belüftung – und somit die Reichweite des WLANs – unnötig beeinträchtigen. Für eine gute Internetverbindung sollte beim Einrichten des Routers stattdessen ein erhöhter Standort gewählt werden.

Der EntertainTV Tipp: Gilt es, zwei Stockwerke mit einer schnellen Internetverbindung zu versorgen, ist es sinnvoll, den Router an der Decke oder der Wand anzubringen. Die Länge der mitgelieferten Kabel sollte auch diese Position ermöglichen. Denn die Funkwellen breiten sich von oben nach unten aus – und nicht umgekehrt! Wer Regel 3 auf dem Schirm hat, wird sich künftig über äußerst zuverlässiges Internet freuen.

  

Besserer WLAN-Empfang mit richtig ausgerichteten Antennen.

Regel 4: Drei-Finger-Regel fürs WLAN

Die Standortfrage wurde geklärt. Im nächsten Schritt ist es nun entscheidend, die Antennen des Routers richtig auszurichten. In Wohnhäusern mit mehreren Etagen hilft bei der korrekten Einstellung die Drei-Finger-Regel: Daumen nach oben, Zeigefinger nach vorn, Mittelfinger zur Seite. Diese Positionen sollten auch die Antennen einnehmen. Damit sich das WLAN reibungslos auf einem Stockwerk ausbreitet, bieten die Antennen in horizontaler Position die beste Sendeleistung für eine stabile Internetverbindung auf Laptop, Smartphone und Tablet. Soll die Konfiguration der Antennen jedoch das Signal über mehrere Stockwerke im Haus hinweg verbessern, ist eine vertikale Ausrichtung empfehlenswert.

Der EntertainTV Tipp: Unbedingt die Drei-Finger-Regel beachten. Dann können mit nur wenigen Handgriffen die Reichweite des Routers deutlich erhöht und ungenutzte Potenziale aktiviert werden.

  

Entscheidend: den Router zentral aufstellen.

Regel 5: Im Zentrum steht der Router

Simple Maßnahme, großer Effekt: Je näher die Geräte am Router stehen, desto besser funktioniert die Verbindung im Netzwerk. Optisch macht sich das allein schon an den Balken am Empfangsgerät bemerkbar. Optimal ist ein Platz im Zentrum aller Endgeräte – oder zumindest da, wo das WLAN am meisten genutzt wird. Aber was tun, wenn der Telefon- oder Internetanschluss ungünstig in der Wohnung platziert ist? In diesem Fall hilft der Griff zum längeren Ethernet-Kabel, damit der WLAN-Router innerhalb der Wohnung umziehen kann. Das garantiert in jedem Winkel die bestmögliche Verbindung.

Der EntertainTV Tipp: Auch ein Repeater kann dabei helfen, die Reichweite des WLANs zu erhöhen. Diese Geräte lassen sich einfach einrichten und können überall dort platziert werden, wo eine Steckdose ist. Repeater, oder auch Range Extender genannt, leiten als Relaisfunkstelle die Daten zwischen dem WLAN-Router und dem Computer oder Smartphone weiter – und zwar dorthin, wo das normale WLAN mit Sicherheit sonst schwächelt. Aber Vorsicht: Bevor ein Repeater gekauft wird, sollte abgeglichen werden, ob das Gerät zum heimischen WLAN-Router passt und die gleichen Funkstandards verwendet. Wer Regel 5 befolgt, ist ein echter Profi in Sachen Internet einrichten.

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