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Neues aus dem Norden: Cardinal kehrt zurück

Ein kaltblütiger Mörder, zwei coole Detectives und ein Eiswinter, der den Helden alles abverlangt: Mit dieser Kombination erreichte die Krimiserie Cardinal bereits mit der Erstausstrahlung ein Millionenpublikum und stieg auf Anhieb zu den besten Serien aus Kanada auf. Nun ermittelt Detective John Cardinal (Billy Campbell) mit seiner Assistentin Lise Delorme (Karine Vanasse) in einem neuen Fall. Staffel 2 verspricht wieder Hochspannung und läuft exklusiv und ohne Aufpreis* bei EntertainTV.

© 2017 Cardinal Blackfly Productions Inc. & Sienna Blackfly Productions Inc. All Rights Reserved.

EntertainTV wirft einen Blick zurück auf die vergangene Staffel – und präsentiert alles Wissenswerte zur Fortsetzung der Krimiserie von Giles Blunt.

Was bisher geschah: Aufruhr in Algonquin Bay

Die Bewohner des verschneiten Städtchens Algonquin Bay sind paralysiert: Die 13-jährige Katie Pine ist spurlos verschwunden. Der eigenbrötlerische Detective John Cardinal ist sicher, dass es sich um einen Mord handelt, und übernimmt den Fall. Doch seine Ermittlungen laufen ins Leere, und er wird wieder abgezogen. Als Katies gefrorene Leiche in einer Mine gefunden wird, setzt Polizeichefin Noelle Dyson (Kristen Thomson) den Detective erneut darauf an. Doch Cardinal bekommt nicht nur den Fall zurück – ihm wird auch eine hochtalentierte Polizistin an die Seite gestellt. Was Cardinal nicht weiß: Seine neue Partnerin Lise Delorme ermittelt verdeckt gegen ihn. Denn Sergeant Malcolm Musgrave (David Richmond-Peck) vermutet, dass Cardinal mit dem örtlichen Drogenboss zusammenarbeitet – und Delorme soll genau das beweisen.

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Szene aus „Cardinal".
Verstümelt und entstellt: Katie Pines gefrorener Leichnam stellt die Ermittler vor ein Rätsel (© eOne Entertainment).
Szene aus „Cardinal".
Seargent Musgrave (David Richmond-Peck) setzt die Polizistin Lise Delorme auf ihren Kollegen an (© eOne Entertainment).
Szene aus „Cardinal".
Grausiger Fund: John Cardinal obduziert den übel zugerichteten Leichnam des Mädchens (© eOne Entertainment).
Szene aus „Cardinal".
Auf Leben und Tod: Cardinal und Delorme geraten bei ihren Ermittlungen unter enormen Zeitdruck (© eOne Entertainment).
Szene aus „Cardinal".
Die Polizisten müssen bei der Jagd auf den Serienkiller viele brenzlige Situationen meistern (© eOne Entertainment).

Daraus wird jedoch zunächst nichts. Der Fall erfordert die ganze Aufmerksamkeit des Ermittler-Duos. Denn schnell wird klar, dass es sich bei Katies Mörder um einen Serientäter handelt, der weitere Opfer entführt und tötet. Zu allem Übel hat der Mörder anscheinend Komplizen. Das bringt Cardinal und Delorme unter enormen Zeitdruck. Alles läuft auf den großen Showdown hinaus.

Weshalb die Serie fesselt: Ansichten eines Mörders

Die nervenaufreibende Story der sechsteiligen Miniserie fesselte zahlreiche Krimifans. Mit einer Weiterempfehlungsrate von 89 Prozent auf der Filmplattform Rotten Tomatoes und einer Bewertung von 7,7/10 auf IMDb (International Movie Database) ist Cardinal das bestbewertete kanadische Drama der vergangenen beiden Jahre. Außerdem wurde der Krimi für die Canadian Cinema Editor Awards nominiert und vom Directors Guild of Canada ausgezeichnet.

Doch was macht Cardinal so erfolgreich? Ein Grund liegt im außergewöhnlichen Genremix der Serie: Cardinal startet als Krimi, wandelt sich im Laufe der sechs Folgen aber zu einem abgründigen Thriller. Der Clou sind die ausgeklügelten Perspektivwechsel: Aufgerollt wird der Fall nicht nur aus Sicht der Ermittler, sondern auch aus dem Blickwinkel des Täters. Dieser Kniff gestattet den Zuschauern erschütternde Einblicke in das Seelenleben eines Serienkillers. Aber auch Cardinal und Delorme verfügen über genügend private Probleme, um eine weitere spannende Ebene abseits der Krimihandlung zu platzieren. Die drei Handlungsstränge werden trickreich miteinander kombiniert. So erzeugt Cardinal über mehrere Ebenen einen Spannungsbogen, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Szene aus „Cardinal".
Die zweite Staffel von Cardinal basiert auf Giles Blunts Roman „Kalter Mond". Das Buch ist zur Zeit nur als E-Book erhältlich (© Knaur).

Wer die Vorlage lieferte: Preisgekrönter Krimiautor

Die literarische Vorlage zur Serie stammt vom preisgekrönten Autor Giles Blunt. Mittlerweile ist seine John-Cardinal-Chronologie auf sechs Bände angewachsen. Den Auftakt machte Giles Blunts Krimi Forty Words for Sorrow (deutscher Titel: Gefrorene Seelen), mit dem er seinen internationalen Durchbruch feierte. Er wurde mit dem renommierten „Silver Dagger“ der britischen Crime Writers’ Association ausgezeichnet und diente als Vorlage für Staffel 1. Grundlage für die zweite Staffel ist Black Fly Season (dt.: Kalter Mond). Der Roman von Giles Blunt wurde 2005 veröffentlicht und ist das dritte Buch der Reihe. 

Schauplatz der Handlung in Black Fly Season ist erneut das kanadische Städtchen Algonquin Bay. Als literarisches Vorbild diente dem Autor Giles Blunt der Ort North Bay in der kanadischen Provinz Ontario. Dort verbrachte Giles Blunt den Großteil seiner Jugend, bis er zum Studium nach Toronto ging. Auch die zweite Staffel der Krimiserie wurde wieder an Originalschauplätzen in Kanada gedreht. Den meisten dürften die schier unendlich weiten Eislandschaften der ersten sechs Folgen in Erinnerung geblieben sein, gedreht wurde im Übrigen bei bis zu minus 35 Grad Celsius. Ist diese Symbiose aus Eis und Blut auch für Staffel 2 der Krimiserie zu erwarten?

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Wie es weitergeht: Ritualmorde im Sommer

Der heimliche Hauptdarsteller bleibt weiterhin das Wetter. Die malerische Schneelandschaft ist aber einem üppigen Grün gewichen: Der Frühsommer hat Algonquin Bay in Farbe getaucht, und mit der feuchten Wärme beherrschen die Stechmücken die Gegend. Sie sammeln sich in dichten Wolken und fallen über alles her, was sich abends noch vor die Tür traut. Doch nicht nur die gierigen Insekten dürsten nach Blut: Cardinal und Delorme ermitteln in einem Verbrechen um eine junge Frau mit einer mysteriösen Schusswunde am Kopf. Die Ermittlungen nehmen eine unerwartete Wendung, nachdem die beiden Polizisten eine Serie von verstörenden Ritualmorden aufdecken. Gibt es einen Zusammenhang mit ihrem Opfer?

Szene aus „Cardinal".
Ohne Erinnerung: Red (Alex Paxton-Beesley) jagt ihrer Vergangenheit hinterher (© 2018 Cardinal Blackfly Productions Inc. & Sienna Blackfly Productions Inc. All Rights Reserved.).
Szene aus „Cardinal".
In einer Höhle finden Cardinal und Delorme wichtige Beweismittel (© 2018 Cardinal Blackfly Productions Inc. & Sienna Blackfly Productions Inc. All Rights Reserved.).
Szene aus „Cardinal".
Tumult in der Unterwelt: Die Nachforschungen der Detectives rufen eine Rocker-Gang auf den Plan (© 2018 Cardinal Blackfly Productions Inc. & Sienna Blackfly Productions Inc. All Rights Reserved.).
Szene aus „Cardinal".
Cardinal und Delorme tappen zunächst im Dunkeln, doch dann führt eine Spur zu einem mysteriösen Schamanen (© 2018 Cardinal Blackfly Productions Inc. & Sienna Blackfly Productions Inc. All Rights Reserved.).
Szene aus „Cardinal".
Auch die zweite Staffel der kanadischen Krimiserie garantiert Spannung und Nervenkitzel (© 2018 Cardinal Blackfly Productions Inc. & Sienna Blackfly Productions Inc. All Rights Reserved.).

Cardinal muss schnellstens die junge Frau identifizieren, bevor der Mörder erneut zuschlägt. Die Ermittler tappen zunächst im Dunkeln, dann führt eine heiße Spur zu einem mysteriösen Unbekannten. Wer ist dieser indianische Schamane, der in der Unterwelt plötzlich für Unruhe sorgt? Die Zeit läuft Cardinal und Delorme davon.

Szene aus „Cardinal".
Welches Geheimnis steckt hinter Reds mysteriöser Kopfwunde? (© 2018 Cardinal Blackfly Productions Inc. & Sienna Blackfly Productions Inc. All Rights Reserved.).

Die Fans können sich auf einen fesselnden Thriller und auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern aus der ersten Staffel freuen: Neben Billy Campbell und Karin Vanasse ist auch Glen Gould als Detective Jerry Commanda wieder mit dabei. Neu in der Serie ist hingegen Alex Paxton-Beesley (Pure, Murdoch Mysteries): Als rätselhafte Rothaarige ist sie dem Geheimnis ihrer verschwundenen Erinnerung auf der Spur.

Warum sich auch die zweite Staffel lohnt: Figuren mit Tiefgang

Neben der spannenden Krimihandlung sind es vor allem die Hauptdarsteller, die die Fortsetzung von Cardinal so sehenswert machen. Die zweite Staffel setzt stärker auf eine psychologische Charakterisierung der Figuren statt auf Schockeffekte – auch wenn die Ritualmorde zunächst das Gegenteil vermuten lassen. Mit den dunklen Geheimnissen und außergewöhnlichen Fähigkeiten seiner Figuren reiht sich Cardinal ein in die Tradition des „Nordic Noir“. Dieses skandinavische Krimi-Genre konnte in den vergangenen Jahren eine beeindruckend große Fangemeinde gewinnen. Fans von Krimiserien wie Die Brücke oder The Killing und von skandinavischen Kriminalromanen von Autoren wie Stieg Larsson oder Henning Mankell sollten sich die zweite Staffel von Cardinal auf keinen Fall entgehen lassen.

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