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Kein Meisterwerk: Logan – The Wolverine

Dominik Porschen erklärt, warum Logan nicht zum Filmhit mutierte

Achtung Spoileralarm! Wenn Hugh Jackman sich das dritte und letzte Mal als Wolverine die Ehre gibt und mit James Mangold einen Star-Regisseur verantwortlich zeichnet, sollte klar sein: Der rote Teppich sollte ausgerollt sein für ein episches Filmerlebnis. Dennoch hat “Logan – The Wolverine” unseren Filmkritiker Dominik Porschen nicht vor Begeisterung aus der Haut fahren lassen.

Dass die Handschrift von James Mangold klar zu erkennen ist, hebt Porschen noch lobend hervor. So ließ sich der Einfluss von Marvel auf die Adaption der Comic-Vorlage in vertretbaren Grenzen halten. Im Gegenzug lässt sich der Film zeitlich und thematisch aber nicht in die bisherige X-Men-Reihe einordnen. Es scheint, dass Mangold eine eigene Agenda verfolgt hat und nach “Copland” und “Walk The Line” den Abschluss seiner von dunklen, depressiven Charakteren getriebenen Trilogie abliefert.

Umso schlimmer findet Porschen, dass der Film Hugh Jackman nicht den verdient großen Abgang ermöglicht. Das Motiv des vom Leben gezeichneten, zweifelnden Kriegers wird in weiten Teilen des Films nur unzureichend erkennbar. Stattdessen konzentriert sich “Logan – The Wolverine”  im Mittelteil auf eine Konfrontation von Logan mit X-24 – der, wenn man so will,  jüngeren Variante seiner selbst. Für Porschen ist das eindeutig zu viel Metapher.

Alternativ hätte er sich gewünscht, dass Logan den Konflikt mit der jungen Laura austrägt, die die Rolle des Nachfolgers seines Erachtens besser verkörpert. Trotzdem ist “Logan – The Wolverine” ein guter bis sehr guter Film geworden – aber eben kein Meisterwerk.

Hintergrund: Im Jahr 2029 sind Mutanten fast vollständig von der Erde verschwunden. Logan (Hugh Jackman) ist einer der letzten verbliebenen Menschen mit übermenschlichen Kräften. Gemeinsam mit zwei weiteren X-Men, Caliban (Stephen Merchant) und Professor X (Patrick Stewart), fristet er ein tristes Dasein irgendwo in der Nähe der mexikanischen Grenze.

Doch die Tage in seelischer Abgeschiedenheit erfahren eine plötzliche Wendung und er muss sich mit seiner brutalen Vergangenheit auseinandersetzen.

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