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Passengers und das Problem mit der Moral

Dominik Porschen über die Folgen eines dürftigen Ausgangs

Achtung Spoileralarm! Potential hat das Weltall-Abenteuer um Aurora und Jim durchaus. Allerdings werden wichtige Handlungsstränge nur oberflächlich angekratzt, was den Film sehr vorhersehbar macht. Porschen kritisiert zudem den Trailer, der seiner Meinung nach falsche Tatsachen vorspielt und damit riskiert, Zuschauer nur unnötig zu verärgern. Bei Um- und Besetzung lassen sich die Macher dafür nicht lumpen. Fatal sind hingegen ungeklärte Konflikte und das klägliche Ende des Films.

Hier versagt Passengers in vielerlei Hinsicht, so Porschen. Am meisten reibt sich der Kritiker an der sehr fragwürdigen Moral der Handlung. Warum kommt Jim so glimpflich davon und wie kann die Story so unbefangen enden? Hier greift selbst Porschen in den Ideenpool möglicher Endings, um wenigstens theoretisch den Film besser dastehen zu lassen. Obwohl Regisseur Morten Tyldum bewusst romantische Elemente einbaut, bricht Passengers seine eigenen ethischen Regeln. Damit verpasst der Film den Einzug in den Sci-Fi-Olymp.

Hintergrund: Ein gewaltiges Raumschiff transportiert tausende von Menschen durchs Weltall. Sie befinden sich im Hyperschlaf und sind auf einer Jahrzehnte andauernden Reise zu einer Kolonie auf einem fernen Planeten. Erst bei ihrer Ankunft sollen sie erwachen. Doch es kommt zu einer Fehlfunktion, die das Leben zweier Passagiere verändern soll.

Der Mechaniker Jim Preston (Chris Pratt) und die Journalistin Aurora Lane (Jennifer Lawrence) werden 90 Jahre zu früh geweckt. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen. Doch weshalb sind sie überhaupt aufgewacht? Als dann die gesamte Schiffstechnik zu versagen scheint, sind Aurora und Jim die einzige Hoffnung für alle noch schlafenden Passagiere…

 

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