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Sinnesorgane im Vergleich: Wenn Hund bei Herrchen die Nase vorne hat

Oft wird Menschen mit Hunden nachgesagt, dass sie sich zunehmend ähneln – sowohl optisch als auch in ihrem Verhalten. Derlei oberflächliche Beobachtungen sind in der Regel reine Einbildung, aber dafür sehr unterhaltsam. Was hingegen Fakt ist und somit Mensch und Vierbeiner eint: Beide sind Säugetiere.

Daher funktioniert auch ihre Verarbeitung von Sinnesinformationen ähnlich. Eine Wahrnehmung gelangt über das zentrale Nervensystem ins Gehirn und ruft hier eine körperliche oder hormonelle Reaktion hervor. Danach endet jedoch die Zweisamkeit wieder – denn die Sinne des Menschen und des Hundes unterscheiden sich ansonsten erheblich. Wir zeigen euch, wo Bello gegenüber Frauchen und Herrchen das Näschen vorne hat – und wo das Nachsehen.

Optische Wahrnehmung:
Ich sehe was, das du nicht siehst!

Die Augen von Mensch und Hund unterscheiden sich bereits in Aufbau und Form. Beim besten Freund des Menschen sind die Augen flacher. Das hat zur Folge, dass die Brennweite sich nur ungenügend verändert. Bello hat daher Probleme, Entfernungen genau abzuschätzen. Glaubt ihr nicht? Hier gibt es den Beweis.

Grelles Licht
mögen unsere Vierbeiner nicht, da sie lichtempfindlichere Augen haben als der Mensch. Je schummriger das Licht, desto besser wird das Sehvermögen. Beim Menschen ist es genau andersherum. Verantwortlich dafür ist die weitaus größere Pupille des Hundes. Zudem beherbergt sie wesentlich mehr Stäbchen auf der Netzhaut des Auges, die auch bei uns für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind. Fällt Licht auf das Hundeauge, sorgt die reflektierende Schicht hinter der Netzhaut wie bei einem Spiegel dafür, dass das Licht nochmals zurückgeleitet wird und somit heller wirkt. Zudem können Hunde nicht alle Farben sehen, da sie nur zwei Farbrezeptoren besitzen. Darum nehmen sie bestimmte Farbtöne anders als der Mensch wahr oder nur als Grauton. Sie erkennen beispielsweise Rot als Grün – Blautöne hingegen sind für sie sehr gut sichtbar.

Bewegt euch und Bello sieht es

Hunde nehmen selbst die kleinste Regung wahr – auch aus den Augenwinkeln. Verantwortlich dafür ist die seitliche Positionierung der Augen. Eine weitere Besonderheit: Hunde sehen besser, wenn ein Objekt in Bewegung ist. Ein fliegender Ball wird selten von ihnen verfehlt, weil ihr Bewegungsmelder 80 Einzelbilder pro Sekunde sieht, unser Auge schafft jedoch gerade mal 60. Weit entfernt stehende, bewegungslose Objekte hingegen können Hunde nur schlecht erkennen.

Geruchssinn: Hunde haben immer den besseren Riecher

Defizite beim Sehen kompensieren die Tiere mit ihrem Geruchssinn. Denn Hunde sind echte Makrosmatiker. Damit werden Lebewesen bezeichnet, die besonders gut riechen können. Aus diesem Grund sind uns Hunde immer eine Nasenlänge voraus, wenn es darum geht, etwas zu erschnüffeln. Verantwortlich dafür ist die größere Nasenschleimhaut, die keinen Duftstoff unbemerkt lässt. Zudem ist beim Hund das Areal im Gehirn deutlich größer, das für das Riechen verantwortlich ist. Mit dem Jacobson-Organ über der Mundhöhle haben Hunde zudem ein ganz besonderes Instrument, um neue Freunde zu finden. Es registriert die Sexualduftstoffe beim Gegenüber. So erkennt das Tier, wie der Gemütszustand des Artgenossen ist. Die Schnüffelnase wird daher gezielt eingesetzt, um gewisse Stoffe zu entdecken – und ist selbst bei geringen Konzentrationen erfolgreicher als technische Messgeräte.

Alles Geschmackssache: Ob es wirklich schmeckt, sagt die Nase

Feinsinnige Genießer werden Hunde nicht mehr – ihr Geschmackssinn ist schlechter ausgeprägt als beim Menschen. Daher arbeiten stets Nase und Mund zusammen, um zu überprüfen, ob etwas ess- oder trinkbar ist. Allerdings können sie ähnlich wie der Mensch differenzieren nach salzig, bitter, sauer, süß sowie nach Fleisch- und Wassergeschmack.

Tastsinn: von Beginn an berührungsempfindlich

Als Erstes erwirbt der Hund seinen Tastsinn. Damit sind jedoch nicht nur die Pfoten gemeint. Vielmehr sind über den gesamten Körper eines Vierbeiners Haare verteilt, die als Tastrezeptoren fungieren. Am stärksten ausgeprägt sind diese kleinen Wahrnehmungshelfer im Bereich des Kopfes und Halses sowie an den Pfoten. Beispielsweise melden die Füße einem Hund, auf was für einem Untergrund er unterwegs ist und ob das Gefahr bedeutet. Auch der Mensch hat am ganzen Körper unterschiedlich empfindliche Sensoren in den Hautschichten sitzen. Je nach Lage registrieren wir über die Haut und die Haare Berührungen, die uns zum Beispiel Temperaturschwankungen wahrnehmen lassen.

Gehörsinn: Lauscher auf vollem Empfang

Ob Schlapp- oder Spitzohr – dem Gehör eines Hundes kann kaum jemand etwas vormachen. Es registriert alles – sogar Geräusche, bei denen das menschliche Ohr längst den Dienst quittiert. Verantwortlich dafür sind die beweglichen Ohren, die sich im Gegensatz zu jenen des Menschen individuell zum Geräusch ausrichten und somit ihre Leistungsfähigkeit erhöhen. So nehmen die Tiere selbst hochfrequente Töne über weite Entfernungen hinweg wahr.

Bild & Ton: Alles für den Hund

Sind Herrchen und Frauchen tagsüber nicht zu Hause, müssen sich Vierbeiner erstmal daran gewöhnen. Tipps, wie ihr eure Vierbeiner alleine zuhause beschäftigen könnt, findet ihr hier. Eins vorweg: Mit DOGTV langweilt sich Bello garantiert nicht. Das Programm ist genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten.

Wusstet Ihr, dass Fernsehen mit EntertainTV zum Highlight wird? Das Video Magazin testete verschiedene Streaming Dienste und fand, wie viele EntertainTV Nutzer auch, an der dynamischen Navigation und der Restart-Funktion gefallen. Damit verläuft der Wechsel zwischen Fernsehprogramm und Streaming Angebot fließend. Zudem beginnen nun alle Sendungen erst, wenn ihr es wollt. Mit dem Testurteil sehr gut erhielt auch die EntertainTV-App viel Lob.

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